Ein Hauch von Schokolade im Sommer: Kakao-Quark-Knödel

Schokolade und Sommer ist keine gute Kombi, endet eben meist in einer großen Sauerei. Doch auch bei warmen Temperaturen hat man mal Lust darauf. Eine gute Alternative ist dann Kakao, denn so hat man zumindest ein Bisschen den Geschmack von Schokolade. Damit das Dessert dann aber nicht zu schwer im Magen liegt, sorgt bei diesen leckeren Knödeln Magerquark.

Zutaten (für 6 Knödel):

  • 250g Magerquark
  • 5EL Mehl
  • 6EL Hartweizengrieß
  • 1 Ei
  • 2EL Kakao-Puderzucker*
  • etwas Butter
  • Semmelbrösel
  • Kakao-Puderzucker

Magerquark mit dem Ei verrühren und dann jeweils 5EL Mehl und Hartweizengrieß dazugeben. Etwa 1/3 des Teiges in eine andere Schüssel geben und dort mit 2EL Kakao-Puderzucker und 1 EL Hartweizengrieß verrühren. Aus dieser dunklen Masse nun 6 kleine Kugeln formen und diese mind. 30Min im Gefrierfach fest werden lassen. Dann um diese Kugeln mit dem restlichen hellen Teig die Knödel formen. In einen Topf mit kochendem Wasser geben, die Knödel sind fertig wenn sie an der Oberfläche schwimmen. In einer Pfanne die Butter schmelzen, die Semmelbrösel und etwas Kakao-Puderzucker dazugeben und umrühren. Die gekochten Knödel darin wälzen bis die gesamte Oberfläche schön mit Bröseln bedeckt ist. Die Knödel können pur oder mit einer Soße (z.B. Vanille) serviert werden.

*Anmerkung: Statt des von mir verwendeten Kakao-Puderzuckers kann natürlich auch eine Mischung aus Puderzucker und Back-Kakao verwendet werden. Dieses Rezept entstand im Rahmen eines Rezeptwettbewerbs von SweetFamily & Whisprs und beinhaltet daher das kostenlos zur Verfügung gestellte Produkt.

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Kleine Sünde während der Fastenzeit: DIY Brombeer – Fruchtgummi

Seit mittlerweile 3 Jahren blogge ich nun schon und habe in dieser Zeit schon viele tolle Ideen umgesetzt. So war ich etwa im Sommer 2015 total im Einmachfieber, alles was mir da unter die Nase kam wurde irgendwie verkocht. Da ich einen eher kleinen Familien- und Freundeskreis habe, finden sich immer noch einige Vorräte von damals. Für Brombeer-Gelee und Brombeer-Likör von damals habe ich nun eine tolle Einsatzmöglichkeit gefunden und selber Fruchtgummi gemacht.

Zutaten:

  • 100ml Brombeerlikör
  • 150g Brombeergelee
  • 1-2 Packungen Geliermittel (z.B. Gelatine, AgarAgar oder Pektin)
  • Silikonformen für Pralinen, Eiswürfel

Es gibt viele verschiedene Varianten an Geliermittel, am verbreitetsten ist natürlich die tierische Gelatine, aber auch für die vegetarische & vegane Ernährung gibt es Alternativen. Je nach verwendeter Gelierhilfe ist die Konsistenz der Gummibärchen dann etwas unterschiedlich, bei den pflanzlichen Alternativen ist sie mehr gelee- als gummiartig, was aber zumindest für mich kein Problem darstellt. Die genaue Zubereitung ist abhängig vom verwendeten Mittel, aber meist ähnlich. Was die verwendete Menge angeht, so war dies erst mein erster Versuch und dementsprechend habe ich aus Angst, dass es einfach nicht fest werden könnte eine große Menge an Geliermittel verwendet, evtl. reicht auch etwas weniger. Bei den nächsten Versuchen werde ich mal etwas experimentieren. Das Geliermittel wird in der kalten Flüssigkeit (bei mir war dies der Brombeerlikör) eingeweicht und dann kurz aufgekocht. Das Brombeergelee habe ich erst danach dazu gegeben, bei der Variante mit Gelatine kam die entstandene Masse dann sofort in die Silikonformen, bei der Variante mit Pektin wurde die Masse vorher noch etwas gekocht. Zum Abkühlen kommen die Formen dann für mehrere Stunden in den Kühlschrank (am besten über Nacht, dann rennt man nicht aus Ungeduld ständig zum Kühlschrank) und dann können die Fruchtgummis aus der Form gelöst und genascht werden.

Viel Spaß beim Nachkochen und Naschen!

Von wegen heiße Luft: DIY Schwarzwälder-Kirsch-Windbeutel

In vielen Teilen Deutschlands wird derzeit Karneval gefeiert. Eine möglich Herkunft für den Namen kommt dabei vom lateinischen „Carne, vale!“, also „Fleisch, leb wohl!“. Doch statt auf Fleisch zu verzichten, versuchen die Leute heutzutage eher auf Süßes, Zigaretten oder Alkohol zu verzichten/reduzieren. Passend dazu habe ich nun das letzte Wochenende vor der Fastenzeit genutzt und zwei Leckereien kreiert, eine davon sind diese leckeren Schwarzwälder-Kirsch-Windbeutel.

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Zutaten (für 12 mittelgroße Windbeutel):

  • 250ml Wasser
  • 50g Butter
  • Prise Salz
  • 120g Mehl
  • 30g Back-Kakao
  • Messerspitze Backpulver
  • 3 Eier (Größe L)
  • 300ml Sahne
  • 2 Packungen Vanillezucker
  • Sahnesteif
  • Kirschen
  • Kirschmarmelade oder Kirsch-Fruchtfüllung
  • Schokostreusel

Für den Brandteig zunächst Wasser, Salz und Butter in einen Topf geben und aufkochen. Dann von der Platte nehmen. Das Mehl, Kakaopulver & Backpulver vermischen und unterrühren, anschließend wieder auf die Platte stellen. Abbrennen, d.h. unter ständigem Rühren mit dem Kochlöffel so lange erhitzen, bis der Teig zu einem Klumpen geworden ist und auf dem Boden eine Schicht ist. Erneut von der Platte nehmen und auskühlen lassen. Eier verquirlen und unterrühren, dabei die Eier erst nach und nach dazugeben. Backofen auf 200°C Ober/Unterhitze vorheizen und ein Schälchen mit Wasser unten in den Backofen stellen, damit sich Wasserdampf bilden kann.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und mit Spritzbeutel 12 kleine Häufchen auf das Blech geben, dabei genügend Abstand halten. In den Ofen schieben und ca. 25-30 Minuten backen. Nach dem Backen die Windbeutel mit einem Messer aufschneiden und auskühlen lassen. Die Sahne mit Sahnesteif & Vanillinzucker steif schlagen und mit einem Spritzbeutel auf die untere Windbeutelhälfte spritzen. Nun einen Löffel Kirschfüllung und 3 Kirschen darauf geben und mit Schokostreuseln bestreuen, dann mit der oberen Windbeutelhälfte schließen. Wer möchte kann noch mit einem Klecks Sahne und einer Kirsche dekorieren, man kann aber auch nur mit Puderzucker bestreuen.

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Wünsch Euch einen guten Start in die neue Woche!

Abwechslung im Nudeltopf: Low Carb Gemüse-Spaghetti

Nun manchmal bin auch ich ein Konsum- und Trendopfer. Da sehe ich tolle Food-Posts bei Instagram und schwupps landet so ein toller Gemüse-Spiralschneider im Warenkorb. Naja okay, ganz so schnell auch nicht, denn es musste ja noch ein Schnäppchen gefunden werden, aber viel besser macht es das dann auch nicht.

Angekommen musste er dann natürlich gleich ausprobiert werden, damals mit Zucchini und der Erkenntnis, dass es eben meist nie so gut schmeckt wie bei Instagram aussieht. Daher verschwand der XXL-Spitzer wie ihn meine Mitbewohner liebevoll nennen erstmal wieder in den Tiefen meiner Zubehör-Kiste. Bis ich vor Kurzem einen erneuten Versuch gestartet habe, dieses mal mit Karotten und das Ergebnis konnte sich sehen und schmecken lassen, sodass ich euch heute mal das Rezept dafür zeigen möchte.

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Zutaten (2 Portionen):

  • 600g Karotten
  • Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1/2 Zwiebel
  • 200g Champignons
  • 4 EL Tomatenmark
  • 100ml Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver, italienische Kräuter
  • 50ml Sahne

Die Karotten mit dem Spiralschneider in Spaghettiform bringen und dann mit etwas Olivenöl in einer Pfanne für wenige Minuten anbraten. Zwischenzeitlich Knoblauch & Zwiebel in kleine Stücke schneiden, die Champignons in Scheiben. Die Karotten wieder aus der Pfanne nehmen und Knoblauch, Zwiebeln und Champignons nun darin anbraten. Das Tomatenmark mit der Gemüsebrühe verrühren und in die Pfanne geben, alles nun etwas einkochen lassen. Sahne dazugeben (kann natürlich auch weggelassen werden, dass ist das Rezept sogar vegan) und mit den Gewürzen abschmecken. Die Karotten wieder dazugeben und alles nochmal für ein paar Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen.

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Auch wenn viele nun auf diesen Trend schwören, so muss man doch zugeben, dass im Vergleich zur normalen Pasta diese Lowcarb-Variante natürlich nicht gleich satt macht. Daher muss zumindest für mich entweder eine größere Portion her oder es gibt noch nen kleinen Nachtisch. Aber trotzdem bringen die Gemüse-Spaghetti etwas Abwechslung in die Ernährung und vlt. gebe ich nun den Zucchini nochmal eine Chance.

Wünsch euch ein schönes Wochenende!

Abwechslung muss sein: Apfel-Walnuss-Muffins

Adventszeit ist die Zeit von Lebkuchen und Plätzchen. Da nun am dritten Adventswochenende bei vielen aber bestimmt schon die verträgliche Dosis an Weihnachts-Gebäck erreicht wird und ich ja generell der totale Muffin-Junkie bin, dürfen sie bei mir auch jetzt in der Weihnachtszeit nicht fehlen. Es gibt zum Glück auch genug winterliche Varianten, wie etwa diese leckere Kombination mit Apfel und Walnuss.

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Kulinarischer Countdown: vorweihnachtliches Früchtebrot

Eigentlich gibt es nun kein Entkommen mehr, überall öffnen die Weihnachtsmärkte ihre Pforten und damit macht sich nun Land auf und ab Weihnachtsstimmung breit. Da es aber selbst für mich als Weihnachts-Junkie für Plätzchen und Lebkuchen noch etwas zu früh ist, habe ich meine Geschmacksnerven heute mit einem leckeren Früchtebrot auf die nahende Adventszeit vorbereitet.

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Schokoladige Resteverwertung: DIY Mon-Cheri-Brownies

„Die Sommerpause ist vorbei“, doch ehrlich gesagt, habe ich die Praline mit der Piemontkirsche in den letzten Monaten nicht vermisst. Das lag weniger an den warmen Temperaturen, sondern eher an meiner Abneigung gegenüber Mon Cheri (mal wieder so ein Kindheitstrauma). Aber unabhängig davon, ob sie einem nun wirklich schmeckt, hat doch fast jeder ein paar der Pralinen bei sich rumliegen. Meist irgendwann mal als Geschenk bekommen, bei mir sind es Überbleibsel der Osterbasteleien mit Ferrero. Zum Verschenken sind sie nun doch schon zu alt und Lebensmittel wegwerfen kommt für mich einfach nicht in Frage, daher habe ich die ungeliebte Schokolade nun einfach mal weiterverarbeitet und siehe da, nun kann ich fast nicht genug davon bekommen.

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O’zapft is: DIY Brezel-Snacks

Seit dem vergangenen Wochenende herrscht in München wieder Ausnahmezustand und auch sonst beginnt nicht nur in Deutschland die Oktoberfest-Zeit. Neben Bier, Lebkuchenherz, Dirndl und Lederhose gehört für viele die Brezel einfach dazu. Doch seit meinem Umzug nach Sachsen-Anhalt habe ich einfach kein gutes Laugengebäck mehr gefunden und schlage bei meinen Heimatbesuchen immer voll zu. Nun habe ich mich zum ersten Mal am Selberbacken versucht und bin überrascht, dass es doch gar nicht so kompliziert ist.

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Variabel und einfach: Gefaltetes / gerolltes Partybrot

Ach ja da ist er wieder, der natürliche Feind des Bloggens: das schöne Wetter. Denn jetzt im Sommer fehlt mir häufig die Motivation für neue Blogbeiträge. Das heißt natürlich nicht, dass ich wochenlang kreativlos durchs Leben gehe, nein ganz im Gegenteil. Aber stundenlanges Fotografieren, Bearbeiten und Tippen bis der eigene Anspruch erfüllt ist, ist derzeit leider meist nicht drin und so entstehen zwar tolle DIY-Ideen, aber meist ohne die dazugehörigen Fotos. Besonders bei Rezepten erging es mir in den letzten Wochen so, doch heute habe ich mich mal zusammen gerissen und kann euch daher ein tolles Rezept zeigen, das super zur Sommerzeit passt.

Partybrot_1 Weiterlesen

Geballte Energie: DIY Müsli-Kugeln mit Quark

Der Sommer steht vor der Tür und daher scheint es gefühlt nur noch ein Thema zu geben: So schnell wie möglich und mit so wenig Aufwand wie nötig zur Bikinifigur. Doch ganz so einfach wie es einem die Frauenzeitschriften verkaufen möchten, ist es dann doch leider nicht. In Profitgier wird einem da alles Mögliche an Pulvern, Riegeln, Tabletten, etc. angedreht, dabei kann man sich mit einer gesunden Ernährung & Sport das meiste davon sparen. Mit wenig Aufwand & Zutaten kann man sich zu Hause gesunde Snacks selber backen, die einem gleichzeitig noch Energie fürs Workout geben.

Müslikugeln

Benötigte Zutaten:                                              (für etwa 30 Kugeln)

  • 250g Magerquark
  • 2 Eier
  • 50g Mandeln gemahlen
  • 150g Trockenobst
  • 100g kernige Haferflocken
  • 75g Honig
  • 50g Sonnenblumenkerne
  • 50g Leinsamen
  • 30g gepuffter Amarant
  • 30g Chia-Samen
  • Vanillepulver
  • evtl.  Zutaten zum Wälzen der Kugeln

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