Jeans-Patchwork-Fieber Teil 3: DIY Windel- und Wickeltasche

In den letzten Wochen war ich mal wieder voll im Jeans-Patchwork-Fieber. Für eine schwangere Freundin habe ich als Geschenk eine praktische Windel- und Wickeltasche genäht.

Windeltasche_1 Weiterlesen

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Besinnlich im Kerzenschein: Dosen-Upcycling Teelichthalter

Das 24. Türchen ist geöffnet, in den Geschäften geht der Kampf um die letzten Geschenke los und die Wohnung bekommt den Weihnachts-Feinschliff. Da in der Vorweihnachtszeit besonders viel Müll entsteht habe ich heute mal noch eine kleine Upcycling-Idee für euch.

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Ausgangspunkt ist eine leere Dose, die mit Hilfe vieler kleiner Löcher zum Teelichthalter wird. Dazu zunächst ein weihnachtliches Motiv mit einem wasserlöslichen Folienstift aufmalen. Ich habe die Löcher mit einem kleinen Handbohrer gebohrt, bei stabileren Dosen geht es aber auch mit Nagel und Hammer. Mit einem feuchten Tuch anschließend noch die Reste der Markierung abwischen und fertig ist der Teelichthalter. Die Idee eignet sich natürlich nicht nur für Weihnachten, je nach Anlass einfach ein passendes Motiv aufmalen und einlöchern.

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Wünsch euch ein schönes Weihnachtsfest mit Familie & Freunden!

Ä Tännschen plis: Strumpfhosen Upcycling Idee Tannenbaum-Kissen

Aller guten Dinge sind ja bekanntlich drei, daher steht nach dem Klorollen-Adventskalender und den Filz-Deko-Allroundern der Tannenbaum nun passend zum dritten Advent ein weiteres Mal Modell für meine weihnachtlichen Kreativergüsse. Dieses Mal ist das Ergebnis eher aus der Abteilung Deko-Krimskram und der Tatsache geschuldet, dass ich einfach so schwer Sachen wegwerfen kann auch wenn sie eigentlich Müll sind.

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Ausgangspunkt war mein letzter Heimatbesuch und das Stöbern durch die 80er Jahre Kleiderkisten meiner Mama, wobei ich eine tolle, noch original verpackte, dunkelgrüne Strumpfhose entdeckte. Da ich solch eine Farbe trotz meiner fast 100 Stück umfassenden Strumpfhosensammlung noch nicht hatte, wurde sie natürlich gleich eingepackt. Hier in Halle kam dann die Ernüchterung denn trotz Aufdrucks „Strumpfhose“, handelte es sich nur um eine Leggins, bei der sich nach dem ersten Waschen dann zudem zeigte, dass der Gummibund die letzten 30 Jahre doch nicht so gut überstanden hatte.

Wegwerfen kam aufgrund meines sparsamen Schwabenherzens nicht in Frage, da hatte ich die Idee aus dem dunkelgrünen Maschenstoff kleine Tannenbäume zu nähen und sie anschließend mit Füllwatte auszustopfen. Diese hatte ich ebenfalls in den Bastelkisten meiner Mutter gefunden und einfach mal auf Verdacht eingepackt. Der erste Versuch ganz ohne Vorlage und abmessen wurde dann leider etwas krumm und schief, dieser Tannenbaum mit Charakter bekam dann aber noch eine ganz besondere Aufgabe, mehr dazu gibt’s in den nächsten Tagen.

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Für den zweiten Versuch habe ich dann zunächst aus Papier Vorlagen in drei verschiedenen Größen ausgeschnitten, die Leggins auf links gedreht und die Tannenbäume aufgemalt. Da der Stoff ja sehr dünn ist, habe ich zunächst darauf verzichtet, die Konturen auszuschneiden, sondern den Stoff erstmal schlauchartig belassen. Damit nichts beim Nähen verrutscht, wurde alles mit Stecknadeln fixiert und dann mit der Nähmaschine vorsichtig der Linie entlang nähen. An der Unterseite lasse ich etwa 2 cm frei, damit der Stoff gewendet und gefüllt werden kann. Entlang der Naht habe ich mit etwa 5mm Anstand den Tannenbaum ausgeschnitten. Da die Tannenbäume ja nur als Deko dienen sollen, verzichte ich auf zusätzliches Versäumen der Kanten. Bei den Zacken kann es nach dem Wenden hilfreich sein, einen eingezogenen Kugelschreiber zu nehmen, so kommt die Form besser zur Geltung, ebenso kann beim Befüllen bis in die kleinste Ecke Füllwatte gequetscht werden. Zum Schluss nur noch das Loch unten per Hand vernähen und fertig sind die kleinen Tannenbaumkissen, die noch weiter verziert werden können, aber auch „natur“ ein tolles Bild abgeben.

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Ich hatte farblich das Glück eine dunkelgrüne Leggins zu erwischen, da es in Sachen Weihnachtsdeko seit dem Verkauf pinker Glitzer-Rentiere eigentlich keine Tabus mehr gibt, kann ich mir die Tannenbäume auch in anderen Farben ganz gut vorstellen. Ob andere Motive ebenso toll funktionieren muss ausprobiert werden. Kommt auch immer etwas auf die verwendete Strumpfhose an. Meine beispielsweise gibt in der Länge kaum nach, dehnt sich aber stark in die Breite, weshalb meine Bäumchen nach dem Füllen alle etwas dicker waren als geplant.

Egal ob Laufmasche, ausgeleierter Gummibund oder einfach beim Waschen eingegangen – diese Upcycling-Idee ist einfach eine tolle Lösung für kaputte Wollstrumpfhosen, von denen sicher jede Frau irgendwo im Kleiderschrank eine hat. Wünsch euch einen guten Start in die neue Woche!

Blaues Wunder: DIY Jeans-Patchwork-Turnbeutel

Ja ich bekomme gerade irgendwie nicht genug von Jeans im Patchwork-Stil. Meine XXL-Picknickdecke ist seit einigen Tagen fertig, da aber jede Menge Stoffstücke übrig sind, möchte ich nun noch ein paar Taschen nähen. Taschen kann Frau ja eigentlich nie genug haben und wenn man dabei noch alte Sachen recycelt und Einzelstücke mit Herz erschafft, können es gleich noch ein paar Taschen mehr sein. Egal ob für Einkauf, Sport oder Weggehen, für jede Gelegenheit soll etwas dabei sein.

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Den Anfang macht heute dieser Turnbeutel, diese sind gerade ja wieder total angesagt. Ich kenne sie noch aus meiner Kindheit, als sie wirklich als Turnbeutel benutzt wurden, heute sind sie ja die coole Alternative für Handtasche oder Jutebeutel. Zwar habe ich mir erst vor kurzem eine neue Sporttasche für meine Sportkurse gekauft, aber dieser Turnbeutel wird diese nun bestimmt das eine oder andere Mal ablösen.

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Entstanden ist er aus den gleichen Stoffquadraten wie auch schon die Picknickdecke. Größe ist etwa (HxBxT): 40cmx30cmx10cm. Der Beutel wird mit Hilfe der Seile geöffnet und geschlossen. Im Inneren befindet sich als Innenfutter wieder alte Bettwäsche, für Schlüssel, Geldbeutel oder andere Kleinigkeiten gibt’s noch eine Innentasche. Besonderes Detail sind die Schlaufen für die Seilenden an den Seiten, hier habe ich die Gürtelschlaufen einer alten Jeanshose recycelt.

Wünsche euch ein schönes, verlängertes Wochenende, ich bin dann mal in der Sonne oder an der Nähmaschine 😀

DIY-Vorsatz 2015: Jeans-Patchwork-Picknickdecke – Zwischenstand

Ach ja die guten alten Vorsätze… Im Januar noch hoch motiviert, im April schon fast wieder vergessen. Ganz so schlimm hat es meinen diesjährigen DIY-Vorsatz zwar nicht erwischt, aber bedingt durch Ostern, Frühjahrsmüdigkeit, etc. kam mein Zeitplan doch etwas in Verzug.

Jeans_Picknickdecke_3Da war letztes Wochenende super tolles Wetter und einem Besuch im Park stand eigentlich nichts im Wege, nur leider war meine Jeans-Patchwork-Picknickdecke nicht fertig, naja eigentlich hatte sich seit meinem letzten Posting nichts verändert. Daher habe ich nun das schlechte Wetter der letzten Tage genutzt und mich fleißig ans Reißen, Zuschneiden und Zusammennähen der Jeansstücke gegeben. Zwar tut mir jetzt der Nacken höllisch weh und ich habe sogar leichten Muskelkater in den Oberarmen (naja der ist zum Teil vlt. auch dem Ganzkörperworkout verschuldet), aber mein jetziger Zwischenstand kann sich doch sehen lassen. Insgesamt 20 Jeanshosen sind zerkleinert und für eine bessere Größenvorstellung, die fertig genähten Quadrate haben eine Größe von 5, 10 und 15 cm. Da der Wetterbericht für die kommenden Tage nicht besser wird, werde ich wohl noch einige Stunden an der Nähmaschine verbringen und vlt. kann ich euch dann hier schon bald das fertige Kunstwerk präsentieren 🙂

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Auf die Flicken,…

… fertig, los!

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Der Januar ist schon wieder fast vorbei und mein Vorsatz der Jeans-Picknickdecke nimmt nun langsam Gestalt an. In der letzten Woche habe ich die ersten Jeans Quadrate zugeschnitten, dabei fiel mir auf, dass meine bisherige Größenvorstellung von 5cm und 10cm irgendwie extrem klein war und habe mich daher spontan noch dazu entschieden eine dritte Größe von 15cm zu nehmen. Bei solchen Patchworkarbeiten wird ja häufig empfohlen mit 9er Blöcken zu arbeiten. Diesem Ratschlag kann ich nur bedingt folgen, da bei mir die Stoffquadrate 3 verschiedene Größen haben. Trotzdem werde auch ich zunächst kleinere Flächen zu nähen und diese dann nach und nach zusammenzufügen. Die erste Fläche ist 30cmx40cm groß und ich nehme es mir nun mal ganz fest vor, jede Woche eine ähnlich große Fläche zu schaffen, denn dann dürfte bis zum Frühsommer die riesen Picknickdecke fertig sein 🙂

Es ist klüger,…

… eine Kerze anzuzünden, als über die Dunkelheit zu klagen. (Konfuzius)

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Seit ich vor einigen Wochen von unseren lieben Nachbarn eine tolle Kommode geschenkt bekommen habe, bin ich fleißig dabei meine bisherige blaue/maritime Dekoration Schritt für Schritt der Kommode in Weiß/Beere anzupassen. So kommt es, dass sich mein WG-Zimmer auf meine alten Tage hin in einen Mädchentraum in Rosa, Rot und Lila verwandelt. An sich ja kein Problem, wenn ich nicht zu geizig wäre um mir die ganze Deko in den neuen Farben zu kaufen. Daher versuche ich einfach so gut wie möglich bereits Vorhandenes mit einfachen Mitteln dem neuen Farbschema anzupassen. Heute stehen Kerzen auf dem Programm. Ich liebe Kerzen und gerade jetzt während der kalten und dunklen Jahreszeit vergeht eigentlich kaum ein Tag ohne sie.

Kerzen_3Nachdem Tamara von pearls for pillows vor Kurzem ein Revival der Serviettentechnik präsentiert hat, schließe ich nun meine Wieder-entdeckung des Kerzen-Pens an. Ach was war ich damals ein Fan, jede Kerze wurde verziert, selbst Teelichte bekamen irgendwelche Punkte, Herzen, etc. aufgemalt. Genau diese Kerzenstifte aus Kindertagen habe ich bei meinem Heimatbesuch an Weihnachten wieder gefunden und die Farben Rot und Blau sofort in den Koffer gepackt.

Kerzen_2Die Anwendung ist super einfach. Je nach Wunsch einfach die Kerze mit dem Kerzenstift beschriften oder bemalen. Durch die dünne Spitze sind dabei auch filigrane Muster möglich, ebenso kann aber auch ein Pinsel verwendet werden. Für meine Deko-Idee brauche ich aber eigentlich nur meine Finger. Da meine Kerzen in Lila erstrahlen sollen, mische ich in einer kleinen Schale (alter Joghurtbecher tut es auch) aus dem Rot und Blau den gewünschten Farbton. Wie so oft auch hier sparsam mit der blauen Farbe umgehen, da sonst zu schnell vom Rot nichts mehr zu sehen ist. Ist der richtige Farbton getroffen, geht es ans Bemalen der Kerzen, ich trage dazu einfach mit einem Finger die Farbe auf. Für die Struktur einfach ganz oft Farbe auftupfen bis von der ursprünglichen Kerzenfarbe nichts mehr zu sehen ist (bzw. man kann die alte Farbe natürlich auch durchscheinen lassen). Die Kerzen sollen nun laut Anleitung 24 Stunden trocknen, wobei sie bei mir aufgrund der dünnen Farbschicht schon nach kurzer Zeit getrocknet waren.

Alle Jahre wieder…

… kommen die guten Vorsätze.

Hoffe ihr habt Silvester alle gut überstanden! Das neue Jahr ist erst wenige Tage alt und beim Durchblättern der aktuellen Prospekte von Aldi, Lidl & Co wird es wieder deutlich – halb Deutschland hat es sich vorgenommen im neuen Jahr mehr Sport zu treiben.

Was meine eigenen Vorsätze für 2015 angeht, so habe ich mich mal für einen DIY-Vorsatz entschieden. Schon seit längerem habe ich die Idee einer Jeans-Picknickdecke im Kopf, aber so wirklich habe ich mich nie daran getraut. Dabei stapeln sich bei mir seit Jahren jede Menge alter Jeanshosen. Denn als ich noch ein paar Kilos mehr auf die Waage brachte, habe ich regelmäßig die Oberschenkel durchgescheuert, aber wegwerfen kam für mich nie in Frage 😉

Jeans_Picknickdecke_1Nun soll aus genau diesen alten und kaputten Jeans ein tolle, große Decke im Patchwork-Stil entstehen. Wie groß sie letztendlich wird, das wird sich erst noch zeigen, hängt natürlich auch von der Menge an Jeansstoff und meiner Motivation ab. Bisher habe ich die Decke so etwa im Kopf wie auf meiner Skizze, es sollen Quadrate mit 5 bzw. 10cm Kantenlänge werden. Auf die Rückseite kommt wahrscheinlich ein altes Bettlaken.

Wäre natürlich toll, wenn die Decke im Frühling/Sommer schon fertig ist und eingesetzt werden kann, aber seien wir nun mal realistisch, denn wie es nun eben immer mit diesen Vorsätzen ist, im Januar ist die Motivation noch rießig, im April ist kaum noch etwas davon zu spüren und spätesten im September ist es so, als ob es nie einen guten Vorsatz gegeben hätte. Ich halte euch natürlich auf dem Laufenden und berichte von meinen hoffentlich erfolgreichen Zwischenschritten 🙂

Bling…

… Bling 2.0.

So nun hat meine Ausmisterei auch meine Schmuckkisten erreicht. Da ich gerade am Anfang meiner Schmuckbastelleidenschaft hauptsächlich gekaufte Glasperlen aufgefädelt habe und diese Perlen ja nicht gerade billig sind, habe ich nun nach einer Recyclingidee gesucht und gefunden.

In jedem Laden springen einem ja derzeit Modeschmuck-Statementketten ins Auge und daher habe ich aus den Perlen vergangener Schmuckstücke nun neue Statementketten gebastelt 🙂

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