Byebye Eiswürfel, Hello Dosen-Romantik: UPCYCLING Lichtelement

Die Tage werden wieder spürbar kürzer und so nach und nach können die ersten Sommer-Utensilien weggepackt werden. Bei der Gelegenheit bietet sich Ausmisten besonders gut an, denn so manches wird Jahr für Jahr entstaubt, aber dann doch nicht verwendet. So etwa ein Flaschenkühler, der bei meiner Mitbewohnerin seit Jahren ungenutzt herumstand und nun endlich entsorgt werden sollte. Nach kurzer Überlegung war für mich klar, dass er sich perfekt für ein Upcycling-Projekt eignet und daraus eine Art Lampe entstehen soll.

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Material:

  • Flaschenkühler (hier von Baileys)
  • kleine Bohrmaschine
  • Schmirgelpapier
  • Kunstharzlack
  • 2 LED-Lichterketten mit Batteriebetrieb
  • Heißklebepistole
  • Gummiband

Da es bei mir ein romantisches Lichtelement werden sollte, habe ich mich für das Herz als Vorlage für die Löcher entschieden. Mit einem Bleistift aufgemalt und dabei auch die Punkte für die einzelnen Löcher gleichmäßig verteilt. Zunächst hatte ich wie auch schon bei anderen Dosenprojekten mit meinem kleinen Handbohrer begonnen, aber nach 3 Löchern hatte ich die Schnauze voll weil es einfach so lange gedauert hat, dass ich mir eine kleine Bohrmaschine bestellt habe und das UPCYCLING-Projekt erstmal bis zur Lieferung pausierte. Mit der Maschine ging es dann deutlich einfacher, trotzdem habe ich um ein Abrutschen beim Bohren zu vermeiden, das Loch jeweils mit den Handbohrer angebohrt. Damit es zu keinen Verletzungen kommt und die Lichterkette später nicht beschädigt wird, ist es wichtig die Bohrlöcher dann auch innen von Metallresten zu säubern. Hierfür hatte ich in meinem Bohrer-Set einen passenden Aufsatz.

Vor dem Lackieren dann die Metalloberfläche mit Schmirgelpapier aufrauen damit die Farbe besser hält. Ich habe zum Anmalen Kunstharzlack in Dunkelrot verwendet, das mittlere Plastikteil wurde dabei ausgespart. Für ein gutes Deckergebnis hat es bei mir 3 Anstriche gebraucht, dies hängt aber natürlich von der verwendeten Farbe und dem Untergrund ab. Nach dem Trocknen dann das leuchtende Innenleben vorbereiten, bei mir kamen 2 batteriebetriebene LED-Lichterketten zum Einsatz. Je einen der Batterie-Trafo-Blöcke habe ich oben bzw. unten mit Gummiband und Heißkleber befestigt. Damit im oberen Teil die Lichterkette nicht bis zum transparenten Plastikteil herunter rutscht verhindert ein weiteres Gummiband, so sind die beiden Lichterketten hinter/in den Metallteilen versteckt und in der Mitte hat man nur den Lichtschein davon.

Bei mir ist das Muster der Löcher und die Farbe dem Romantik-Thema angepasst, aber hier sind natürlich auch andere Ausführungen denkbar. Dank der batteriebetriebenen Lichterketten, kann das Lichtelement unabhängig von Steckdosen in der Wohnung eingesetzt werden und sogar mal mit in den Park oder an den See genommen werden.

Wünsch euch eine schöne und kreative Woche!

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Hochstapeln erwünscht: DIY Etagere mit Schallplatten

In Zeiten des Smartphones als Alleskönner ist es gerade für die jüngere Generation nur schwer vorstellbar, wie Musikhören früher ausgesehen hat. Wenn gleich Vinyl in den letzten Jahren wieder in Mode gekommen ist, so verkommen doch Millionen von Schallplatten in den Kellern und auf Dachböden. Dabei lassen sich aus den schwarzen Scheiben ganz tolle Sachen machen.

Material:

  • 2 bzw. 3 Schallplatten in unterschiedlichen Größen (darauf achten, dass in der Mitte nur ein kleines Loch ist)
  • Haartrockner
  • Bausatz für Etagere
  • schwarzer Lack
  • selbstklebender Dichtungsstreifen oder Filz

Zunächst müssen die Schallplatten mit dem Haartrockner in die wellige Form gebracht werden. Wer sich die Arbeit ersparen möchte oder die Etagere lieber mit den flachen Schallplatten haben möchte, kann diesen Arbeitsschritt natürlich auslassen. Auch wenn die Schallplatten so an sich recht stabil wirken, kann man sie doch mit einem normalen Haartrockner erwärmen, sodass sie formbar werden. Für die mittlere Schale, habe ich einfach eine große Schallplatte verkleinert. Dies geht, wenn man die Schallplatte erwärmt und vorsichtig den gewünschten Rand abschneidet. Die entstandene Kante dann am besten noch etwas abschmirgeln, damit es später keine Verletzungen gibt. Die Schallplatte zum Formen auf einen rundgewölbten Untergrund legen (Müslischale, Teller, oder Schüssel – jeweils passend zur Größe der Schallplatte) und nun mit dem Haartrockner erwärmen. Es dauert nicht lange und die Schallplatte beginnt sich zuverformen. Durch die Wölbung des Untergrundes entsteht eine schöne gewellte Schalenform, man kann aber auch vorsichtig mit der Hand etwas nachhelfen. Die Platten kühlen schnell wieder ab und die Form ist dann fest. Nun die drei Schalen mit dem Bausatz verbinden. Aufgrund der vorhandenen Löcher in den Schallplatten geht dies super einfach. Da die erhältlichen Bausets eher für Etageren aus altem Porzellan gedacht sind und Teller in der Regel unten leicht nach innen gewölbt sind, steht bei meiner Schallplatten-Etagere die unterste Schraube etwa 2mm raus. Dadurch ist der Etagerenboden nicht flach und wirkt wackelig. Um dies auszugleichen habe ich einfach ein paar Streifen von einer Schaumstoff-Dichtung für Fenster/Türen abgeschnitten und um die Schraube herum geklebt. So steht alles stabil und weder Etagere noch Tisch werden verkratzt. Die Etagere kann nun gefüllt werden, hierbei nur darauf achten, wieviel Gewicht die einzelnen Schalen vertragen, denn Schallplatten sind unterschiedlich dick. Da sich die Schalen bei Wärme wieder verformen können, sollte man die Etagere im Hochsommer besser nicht in der prallen Sonne stehen lassen.

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Nie mehr kalte Füße: DIY Hüttenschuhe

Alle Jahre wieder… Hoffe ihr habt die Weihnachtsfeiertage gut überstanden und seid reichlich beschenkt worden. Traditionell wird bei uns in der WG vor Weihnachten gewichtelt, so muss man nicht nach vier Geschenke suchen, sondern kann sich auf eine Person konzentrieren, zudem macht das Raten – wer denn jetzt wen hat – mindestens genauso viel Spaß. Ein Teil meines Geschenks an mein diesjähriges Wichtelopfer Meli musste natürlich DIY sein. Da ihre derzeitigen Hausschuhe schon auseinander fallen und sie sich daher neue wünschte, war schnell klar was gebastelt wird.

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Alle Jahre wieder: DIY FIMO Geschenkanhänger

Ich muss zugeben, dass ich lange mit mir gerungen habe, denn eigentlich habe ich dieses Jahr ja bereits Geschenkanhänger gebastelt. Doch dann wurde das schlechte Gewissen so groß, dass ich meine FIMO Kiste herausgesucht habe um meine traditionellen Anhänger zu basteln. Gar nicht so einfach ein Motiv zu finden, denn in den letzten Jahren hatte ich ja bereits tolle Ideen umgesetzt. Da es zudem noch schnell gehen musste, habe ich mich für diese einfachen Zuckerstangen entschieden. Eignet sich super für alle, die noch last Minute etwas basteln wollen.

fimo_zuckerstangen Weiterlesen

Zum Dahinschmelzen: DIY Ostereier mit Wachsmalstiften

Ostereierkunst ist mir quasi in die Wiege gelegt worden, denn meine Mutter hat während meiner Kindheit jedes Jahr zwischen Weihnachten und Ostern die Wohnung in eine große Osterwerkstatt verwandelt. Egal ob bemalt, durchlöchert, bestickt oder gekratzt – alles war dabei. Ich selbst habe mich in den letzten Jahren ja auf die FIMO-Ostereier konzentriert, möchte heute aber mal eine Technik meiner Mutter vorstellen, natürlich farblich passend für mein Mädchenzimmer.

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Benötigtes Material:

  • ausgeblasene Hühnereier
  • Wachsmalstifte auf Ölbasis
  • Teelicht
  • Wattestäbchen
  • weißer Lackstift
  • evtl. weißes Geschenkband

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Zwischen dem Ausblasen der Eier und der Weiterverarbeitung sollten einige Tage liegen, damit die Eier gut durchtrocknen können. Beim Ausblasen schon darauf achten, dass sich keine Risse in der Schale befinden und die Oberfläche keine größeren „Kalkfehler“ hat . Eigentlich ist es egal ob weiße oder braune Eier, mit farbintensiven Wachsmalstiften (ich habe CARAN d’ACHE® NEOCOLOR I verwendet) sind selbst auf braunen Eiern helle Farbtöne möglich. Die Farben wirken allerdings anders, also einfach ausprobieren. Wer möchte kann mit einem Bleistift das Muster vorzeichnen. Nun die Flächen mit den Wachsmalstiften ausmalen, dabei nicht bis ganz außen malen und die Fläche muss auch nicht vollständig mit Farbe bedeckt sein. Das Ei nun an die Flamme des Teelichts halten, nicht zu nahe damit es keine schwarzen Rußflecken gibt. Durch die Wärme schmilzt die Wachsmalkreide leicht und kann nun mit dem Wattestäbchen gleichmäßig verrieben werden, so entsteht eine Art Aquarell-Effekt. Nachdem alle Flächen bearbeitet wurden, die Kanten mit dem weißen Lackstift nachzeichnen, evtl. sind mehrere Schichten nötig bis die Linien deckend sind. Falls die Eier aufgehangen werden sollen, nach dem Trocknen mit Hilfe eines Drahts das Geschenkband durchfädeln und unten verknoten.

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Na, seid ihr auch schon im Oster(eier)-Fieber?

Beschwipste Käferlein: DIY Marienkäfer

Wie versprochen kommen in den nächsten Wochen vor Ostern ein paar detaillierte Anleitungen zu meinen Bastelideen des Kreativprojekts „Frühlingserwachen mit Ferrero“, den Anfang machen heute diese kleinen süßen Marienkäfer mit Schuss.

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Benötigtes Material:

  • Mon Cheri
  • rotes Transparentpapier
  • Styroporkugeln
  • schwarzer Filzstift
  • schwarze Acrylfarbe
  • Wackelaugen
  • Stecknadeln mit schwarzem Kopf
  • evtl. grüner Bastelkarton

Zunächst die Styroporkugeln mit der schwarzen Farbe bemalen, am einfachsten geht das, wenn man die Kugel auf einen Zahnstocher sticht, so kann man sie auch zum Trocknen fixieren. In der Zwischenzeit die Flügel aus dem Transparentpapier ausschneiden, meine Flügel sind tropfenförmig. Mit dem Filzstift nun die Punkte aufmalen, je nach verwendetem Stift kurz antrocknen lassen damit die Punkte nicht verschmieren. Mit einer Heißklebepistole die angemalte Styroporkugel und die Flügel ankleben. Nun nur noch die Stecknadeln und Wackelaugen anbringen und schon sind die beschwipsten Käferlein fertig. Wer möchte, kann aus etwas grünem Bastelkarton noch Blätter als Unterlage ausschneiden.

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Die fertigen Marienkäfer machen sich super als Tischdeko zur Frühlings- und Osterzeit, können aber auch so das ganze Jahr über als Glücksbringer oder Mitbringsel verschenkt werden.

Wünsch euch noch einen schönen Restsonntag und einen guten Start in die neue Woche!

nutella meets VODKA: DIY winterlicher Schoko-Likör

Gestern Abend fand bei uns in der WG das traditionelle Wichteln statt. Daher kann ich euch heute endlich einen Teil meiner diesjährigen Geschenkidee vorstellen. Dieses Mal hatte ich Katharina gezogen, die neben ihrer Schwäche für Nutella seit ihrem letztjährigen Russland-Auslandssemester gerne mal etwas Vodka trinkt. Daher habe ich aus beiden Zutaten das perfekte Geschenk für sie kreiert.

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Zutaten (ergibt etwa 1,1l):

  • 400g Nutella
  • 350ml Vodka
  • 200ml Kondensmilch (10%)
  • 100-150g Zucker
  • 5 Tütchen Vanillezucker
  • Zimt

Die Kondensmilch mit Zucker, Vanillezucker und Zimt in einem Topf erwärmen. Das Nutella anschließend hinzufügen und solange rühren bis sich alles gut vermengt hat. Den Topf nun von der Herdplatte nehmen und den Vodka einrühren. Am Besten einen kleinen Schluck probieren, je nach Belieben kann noch etwa Zucker oder Zimt hinzugefügt werden. Der Likör hat bei mir knapp 15% vol. Alkoholanteil, hier kann man aber selber noch etwas variieren und entsprechend die Komponenten verändern. Da Vodka doch einen sehr starken Eigengeschmack hat, merkt man diesen auch im Schokolikör noch etwas. Wer daher nicht so darauf steht, kann stattdessen auch eine andere Alkoholkomponente, wie etwa Korn, verwenden. Nach dem Abkühlen in eine Flasche füllen und anschließend kühl lagern. Aufgrund der Kondensmilch innerhalb weniger Wochen aufbrauchen.

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Tradition muss sein: DIY FIMO Weihnachts-Geschenkanhänger 2015

Ja jede Beziehung hat mal einen Durchhänger, so auch das Dreamteam FIMO & Ich. Dieses Jahr gab es einfach zu viele andere verlockende DIY-Ideen, sodass die Knete kaum aus der Schublade kam. Aber jetzt zur besinnlichen Zeit wird wieder fleißig geknetet, denn meine Weihnachtstradition der FIMO Geschenkanhänger ist an der Reihe.

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Im Gegensatz zu den letzten Jahren verwende ich dabei dieses Mal keine Plätzchenausstecher, sondern forme die kleinen Anhänger mit der Hand. Als Motiv habe ich mir dafür dieses Mal kleine Geschenke ausgesucht. Geschenke als Geschenkanhänger? Das mag vlt. zunächst etwas komisch erscheinen, aber ist natürlich durchdacht. Während in meiner Kindheit Weihnachtsgeschenke große Kartons in Weihnachtspapier gehüllt und mit großer Schleife bedeuteten, so verschenke ich mittlerweile meist selbstgebastelte Kleinigkeiten, die durch eine Kartonverpackung einfach nicht so toll zur Geltung kommen würden und daher meist in einen Hauch von Geschenkfolie, Organzastoff, etc. verpackt werden. In dieses Verpackungsszenario passen die klassischen Geschenke als Geschenkanhänger natürlich super rein.

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Das Basteln der Anhänger ist dabei ganz einfach. Man benötigt nur FIMO in 2 verschiedenen Farben und kleine Metallstifte mit Ösen. Aus dem FIMO kleine Kugeln formen und diese dann zwischen Daumen und Zeigefinger beider Hände in Würfelform kneten. Wenn man die Kanten etwas ausgeprägter möchte, einfach alle 6 Seiten des Würfels nacheinander auf eine flache Ebene drücken. Für das Geschenkband nun aus der anderen Farbe lange, dünne FIMO-Würste formen und um den Würfel legen. Aus der gleichen Farbe noch die Schleife formen und leicht andrücken. Zuletzt die Metallöse in den Würfel stecken und dann geht’s für 30 Min bei 110°C in den Backofen.

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Meine kleinen Geschenke bilden zusammen mit ebenfalls selbstgebastelten kleinen Moosgummi-Tannenbäumen ein tolles Bild an meinen diesjährigen Geschenken. Und wer nicht genug von Weihnachten bekommen kann, kann die kleinen Anhänger natürlich auch als Ohrringe umfunktionieren, ich sag mal so der Rentierpulli war gestern^^

Pink am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen: DIY Kissenbezug mit Spruch

Es ist Mitte August und die Tage werden wieder kürzer. Besonders fällt mir das nun morgens auf, während ich vor ein paar Wochen ohne Probleme um 6 Uhr aufstehen konnte um zu Joggen, so möchte ich mich jetzt um diese Uhrzeit im Halbdunkeln am liebsten unter der Decke verkriechen und nochmal 2 Stunden schlafen. Dementsprechend ist auch der morgentliche Blick in den Spiegel nicht sehr beliebt, aber wie so oft im Leben, geht’s mit etwas Humor gleich viel leichter.

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Ein Lächeln ins Gesicht zaubert mir dabei seit neuestem dieses Kissen. Grundlage dafür war ein Kissenbezug, den ich vor einigen Monaten selber genäht hatte. Schon damals wollte ich ihn mit pinker Stoffmalfarbe noch etwas aufmotzen, hatte aber keine Ideen bis mir dann der Spruch vor die Nase kam, der sich einfach perfekt für ein Kissen eignet. In liebevoller Kleinstarbeit habe ich diesen nun während der letzten verregneten Tage auf eines der Kissen gemalt. Da die Farbe leicht glitzert passt es perfekt in meinen Mädchen-Traum.

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Wer hat die Kokosnuss geklaut: DIY Teelichthalter mit Urlaubsfeeling

Die etwas kühleren Temperaturen sind für mich ein Segen. Während andere über die „Kälte“ nur jammern, sorgt sie bei mir wieder für neue Energien, die natürlich gleich kreativ genutzt werden. So entstanden diese tollen Teelichthalter mit Urlaubsfeeling.

Kokosnuss_Teelicht_2Benötigtes Material:

  • Kokosnuss
  • kleine Säge
  • Schlitzschraubenzieher
  • Hammer
  • Dekosand (Vogelsand als gute Alternative)
  • Muscheln (oder kleine Schneckenhäuser)
  • Teelichte

Das Öffnen einer Kokosnuss ist ja so eine Sache. Es gibt dazu viele Anleitungen / Videos im Netz. Ich habe zunächst mit einem Schraubenzieher in eines der Grübchen ein Loch gebohrt und so das Kokoswasser abgegossen. Dann mit der kleinen Säge  rundherum die spätere Bruchstelle einsägen, in diese Kerbe dann einen Schlitzschraubenzieher ansetzen. Vorsichtig mit einem Hammer nun auf den Schraubenzieher einschlagen, nach ein paar Schlägen sollte, der Schlitzschraubenzieher schon in Inneren der Nuss abgekommen sein. An einer anderen Stelle der Kerbe das gleiche wiederholen bis sich langsam Risse entlang der Kerbe bilden. Solange wiederholen bis der Riss die gesamte Kokosnuss umgibt und man sie öffnen kann. Dabei nicht wundern, bei mir ist der Riss nicht genau entlang der gesägten Kerbe verlaufen, aber so ist das eben bei DIY. Das Fruchtfleisch mit einem Messer entfernen, die Nusshälften gut ausspülen und trocknen lassen.

Die Hälften nun nur noch mit Dekosand füllen und ein Teelicht in den Sand stellen. Ich gebe noch einige gesammelte kleine Schneckenhäuser als Muschelersatz in den Sand. Für mückengeplagte Balkone oder Terassen kann man auch Cintronella-Teelichte nehmen, das sieht einfach viel besser aus als die käuflichen Mückenschutz-Windlichter.

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