Getrocknet statt gebacken: DIY Hasen-Anhänger

Es geht in großen Schritten Richtung Ostern und damit höchste Zeit die passende Dekoration zu basteln. Was Knetmassen angeht so habe ich bisher immer die ofenhärtende FIMO-Varianten verwendet. Doch für meine diesjährige Osterdekoration habe ich mich nun mal an der lufttrocknenden Variante versucht.

Material:

  • lufttrocknende Knetmasse/Ton
  • Hasen-Ausstecher
  • Motive zum Eindrücken (z.B. Plastikausstecher für Fondant)
  • Zahnstocher
  • Baumwollschnur

Bis auf die Trocknungszeit sind die Anhänger schnell gemacht. Zunächst die Knetmasse/Ton ausrollen auf ca. 5mm Dicke. Ich habe dafür meinem Acrylroller verwendet. Damit nichts festklebt, habe ich die Masse zwischen 2 Klarsichthüllen ausgerollt. Dann die Oberfläche auf beiden Seiten bearbeiten. Ich habe dabei Plastikausstecher, die eigentlich für Fondant gedacht sind, in Blütenform benutzt. Dann mit dem Hasenausstecher die Anhänger ausstechen und mit einem Zahnstocher ein Loch für die spätere Aufhängung formen. Nun müssen die Häschen gut durchtrocknen. Anschließend die Baumschnur durchfädeln und verknoten. Die Anhänger können einen schönen Osterstrauch schmücken oder als Dekoration für die Geschenke verwendet werden.

Wünsch euch ein schönes Wochenende!

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Bitte Lächeln: DIY FIMO Smiley-Cane

Es ist nun bestimmt eine Ewigkeit her, dass ich das letzte Mal bei der Arbeit mit FIMO sog. Canes verwendet habe. Für alle, die sich damit nicht so gut auskennen, als Canes werden längliche FIMO-Würste bezeichnet, die ein Muster beinhalten. Je nach Muster können sie rund, quadratisch oder auch mal dreieckig sein. Als vor Kurzem ein Freund beim Durchstöbern meiner BEST OF Alben meinte, er hätte auch gerne so ein Smiley-Armband hielt ich es zunächst für einen Witz. Doch die Bitte war ernst gemeint und für mich eine gute Gelegenheit hier auf dem Blog mal zu zeigen, wie eine solche Cane entsteht.

smiley_cane_1Material:

  • FIMO in zwei verschiedenen Farben
  • Cuttermesser
  • Plätzchenausstecher

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Für meine Smiley-Cane verwende ich FIMO in Blau & Schwarz. Damit es beim späteren Ausrollen nicht zu großen Verzerrungen kommt (komplett lässt es sich leider nicht vermeiden) sollten wenn möglich alle verwendete Farben aus der gleichen „FIMO-Familie“ stammen, d.h. das weichere FIMO soft oder das festere FIMO classic/professional. Aus dem blauen FIMO habe ich zunächst einen Zylinder geformt. Um nun Augen und Mund einarbeiten zu können, wird im Längsschnitt zunächst halbiert und die obere Hälfte noch einmal. Mit Plätzchenausstecher werden nun die Aussparungen für das schwarze FIMO herausgestochen. Die entstandenen Lücken dann füllen, alle Teile wieder zusammenfügen und alles wird noch mit einer Schicht schwarzem FIMO ummantelt.

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Nun muss die entstandene Cane verkleinert werden, denn die späteren Smiley-Perlen sollen nur etwa 1cm Durchmesser haben. In diesem Zusammenhang spricht man auch von „reduzieren“. Mit den Händen vorsichtig den Zylinder zusammendrücken bis er immer mehr eine Wurst wird. Die Enden verzerren dabei etwas. Nach und nach kann die Wurst dann auch auf dem Tisch kleiner gerollt werden bis der gewünschte Durchmesser erreicht ist. Da sich das FIMO beim Bearbeiten etwas erwärmt hat, lege ich es nun kurz in den Kühlschrank. Beim späteren Schneiden verformt es sich dadurch nicht. Für das Armband schneide ich dann Scheiben mit ca. 0,5cm Dicke ab und steche noch ein Loch durch. Wie immer kommt das FIMO dann für 30 Min bei 110°C in den Backofen zum Aushärten.

smiley_armband smiley_schluesselanhaenger

Nach dem Abkühlen werden für das Armband die Smiley-Perlen zusammen mit 4mm Rocailles in Schwarz auf einen Elasticfaden gefädelt und verknotet. Zusätzlich habe ich aus den Resten noch einen Schlüsselanhänger gebastelt.

Alle Jahre wieder: DIY FIMO Geschenkanhänger

Ich muss zugeben, dass ich lange mit mir gerungen habe, denn eigentlich habe ich dieses Jahr ja bereits Geschenkanhänger gebastelt. Doch dann wurde das schlechte Gewissen so groß, dass ich meine FIMO Kiste herausgesucht habe um meine traditionellen Anhänger zu basteln. Gar nicht so einfach ein Motiv zu finden, denn in den letzten Jahren hatte ich ja bereits tolle Ideen umgesetzt. Da es zudem noch schnell gehen musste, habe ich mich für diese einfachen Zuckerstangen entschieden. Eignet sich super für alle, die noch last Minute etwas basteln wollen.

fimo_zuckerstangen Weiterlesen

Quadratisch, stylisch, bunt: DIY FIMO Würfel-Statementkette

Wer regelmäßig auf meinem Blog vorbeischaut, kennt ja schon meine Schwäche für Statementketten – über 30 Stück habe ich aus den unterschiedlichsten Materialen bereits gebastelt. Heute kommen mal wieder zwei aus FIMO dazu. Das Design dürfte den Liebhabern einer schwedischen Modekette bekannt vorkommen, da gab es letzten Sommer ein ähnliches Modell einfarbig mit Plastikperlen.

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Beide Ketten bestehen aus jeweils 155 Perlen in vier verschiedenen Größen, die Perlen sind Würfel, die mit Salz veredelt werden. Ich mag diesen Look, der etwas an Lavaperlen erinnert und zusätzlich erübrigt sich die Fingerabdruck-Problematik im Fimo. Die Würfel wurden mit Hilfe von Kettelstiften auf gewachstes Baumwollband aufgefädelt, wobei die Größe der Perlen nach hinten hin kleiner wird. Die Ketten können hinten mit einem Makramee-Verschluss in der Länge etwas variiert werden. Bei der schwarzen Variante habe ich die sichtbaren Enden der silberfarbenen Kettelstifte mit einem matt-schwarzem Acryllack verdeckt.

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Tradition muss sein: DIY FIMO Weihnachts-Geschenkanhänger 2015

Ja jede Beziehung hat mal einen Durchhänger, so auch das Dreamteam FIMO & Ich. Dieses Jahr gab es einfach zu viele andere verlockende DIY-Ideen, sodass die Knete kaum aus der Schublade kam. Aber jetzt zur besinnlichen Zeit wird wieder fleißig geknetet, denn meine Weihnachtstradition der FIMO Geschenkanhänger ist an der Reihe.

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Im Gegensatz zu den letzten Jahren verwende ich dabei dieses Mal keine Plätzchenausstecher, sondern forme die kleinen Anhänger mit der Hand. Als Motiv habe ich mir dafür dieses Mal kleine Geschenke ausgesucht. Geschenke als Geschenkanhänger? Das mag vlt. zunächst etwas komisch erscheinen, aber ist natürlich durchdacht. Während in meiner Kindheit Weihnachtsgeschenke große Kartons in Weihnachtspapier gehüllt und mit großer Schleife bedeuteten, so verschenke ich mittlerweile meist selbstgebastelte Kleinigkeiten, die durch eine Kartonverpackung einfach nicht so toll zur Geltung kommen würden und daher meist in einen Hauch von Geschenkfolie, Organzastoff, etc. verpackt werden. In dieses Verpackungsszenario passen die klassischen Geschenke als Geschenkanhänger natürlich super rein.

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Das Basteln der Anhänger ist dabei ganz einfach. Man benötigt nur FIMO in 2 verschiedenen Farben und kleine Metallstifte mit Ösen. Aus dem FIMO kleine Kugeln formen und diese dann zwischen Daumen und Zeigefinger beider Hände in Würfelform kneten. Wenn man die Kanten etwas ausgeprägter möchte, einfach alle 6 Seiten des Würfels nacheinander auf eine flache Ebene drücken. Für das Geschenkband nun aus der anderen Farbe lange, dünne FIMO-Würste formen und um den Würfel legen. Aus der gleichen Farbe noch die Schleife formen und leicht andrücken. Zuletzt die Metallöse in den Würfel stecken und dann geht’s für 30 Min bei 110°C in den Backofen.

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Meine kleinen Geschenke bilden zusammen mit ebenfalls selbstgebastelten kleinen Moosgummi-Tannenbäumen ein tolles Bild an meinen diesjährigen Geschenken. Und wer nicht genug von Weihnachten bekommen kann, kann die kleinen Anhänger natürlich auch als Ohrringe umfunktionieren, ich sag mal so der Rentierpulli war gestern^^

Herzenssache: DIY FIMO Muttertags-Teelichhalter

Muttertag… Naja eigentlich halte ich nicht allzu viel von diesem Tag, denn warum sollte man immer nur an einem Tag der Mutter (oder sei es nun an anderen Tagen, dem Partner, Vater, etc.) danken. Vielmehr finde ich es besser einfach mehrmals im Jahr mit Kleinigkeiten seine Dankbarkeit und Wertschätzung zu zeigen. Damit es aber keine Tränen am Sonntag gibt, könnten ja als eine solche Kleinigkeit diese schönen mit FIMO verzierten Teelichhalter den Frühstückstisch schmücken.

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Und mit den kleinen Herzchen eignen sich diese Teelichthalter natürlich nicht nur für den Muttertag, sondern auch für ein romantisches Abendessen oder als Tischdeko bei einer Hochzeit.

Wünsch euch ein schönes Wochenende 🙂

Frühlingsbastelei: DIY Teelichthalter mit FIMO

Jetzt wo die Tage wieder länger und wärmer werden, sitze ich gerne mal auf dem Balkon und genieße die Abendstunden. Was dabei nicht fehlen darf ist Kerzenlicht – dieses Mal in Form dieser tollen Teelichthalter, die ich mit Fimo verziert habe.

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Benötigte Materialien:

  • Teelichthalter aus Glas (gibt’s u.a. bei IKEA als 4er Pack für 1€)
  • FIMO effect – translucent in verschiedenen Farben
  • Mini-Ausstecher (gibt’s günstig als Tortenzubehör)

FIMO effect translucent unterscheidet sich so im ungebackenen Zustand kaum von den anderen Fimo-Arten, es ist vlt etwas schwerer zu kneten und braucht daher mehr Vorlaufzeit bis es gut zu verarbeiten ist. Aber den durchscheinenden Effekt sieht man erst nach dem Backen. Vor dem Verzieren habe ich die Teelichtgläser gespült und abgetrocknet, dann das Fimo effect weichkneten. Das weiche FIMO mit den Händen plattdrücken. Je dünner das Fimo ist, umso schöner kann das Licht später durchscheinen, gleichzeitig wirds dann aber schwerer mit dem Ausstechen. Mit den Ausstechern die gewünschten Motive ausstechen und vorsichtig auf Teelichthalter außen anbringen. Hier dabei aufpassen, dass sich keine Luftblasen zwischen Glas und Fimo bilden. Dann wie immer bei 110°C für 30 Minuten im Backofen erhärten lassen. Keine Sorge, das halten die Glas-Teelichthalter ohne Probleme aus (zumindest die von IKEA) und anschließend abkühlen lassen. Dann nur noch ein Teelicht anzünden und reinstellen und dem Kerzenschein-Vergnügen steht nichts mehr im Wege. Der Kreativität sind hierbei keinerlei Grenzen gesetzt, denn Ausstecher gibt es mittlerweile eigentlich für fast alles, bzw. ansonsten einfach selber mit einem Cutter-Messer ausschneiden.

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FIMO meets Brauchtum: Palmsonntag

Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie vielfältig die Traditionen & Brauchtümer in den unterschiedlichen Regionen Deutschlands sind. Ein gutes Beispiel ist der heutige Palmsonntag: Während in Halle (Saale) unter dem Begriff Palmen nur die tropischen Pflanzen bekannt sind, gibt es in Oberschwaben noch eine weitere Bedeutung.

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Dort finden an diesem Sonntag eine Vielzahl an Palmprozessionen statt, welche an den Einzug Jesu Christi in Jerusalem erinnern sollen. Während damals richtige Palmwedel benutzt wurden, treten in den hiesigen Breitengraden andere Pflanzen an ihre Stelle. In der vorösterlichen Zeit basteln Kinder mit ihren Eltern wunderschöne Palmen, die von Ort zu Ort etwas variieren, aber meistens doch aus den gleichen Komponenten bestehen: immergrüner Buchsbaum, Holunderhölzer und verzierte Ostereier. Für mich als Kind war das immer eines der Highlights im Jahr, denn die Palmprozession in meiner Heimatstadt Bad Saulgau gehört zu den größten und schönsten in Oberschwaben und am Abend gab es dann für uns kleine Palmträger auch immer noch eine leckere Belohnung.

Für einen großen Palmen mit mehreren Kronen hat meine Zeit nicht gerecht, daher habe ich nur einen Mini-Palmen mit einem einzelnen Fimo-Osterei gebastelt. Aber auch dieser kleine Palmen zeigt viele Symbole der großen Palmen. So steht beispielsweise der Buchs für den Baum des Lebens, die kreuzweise aufgesteckten Holunderhölzer für die Leiden Jesu und das Ei für das neue Leben.

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Wünsche euch noch nen schönen Sonntag und nen guten Start in die neue Woche!

Harte Schale, zerbrechlicher Kern: DIY Fimo Ostereier

Ostern rückt immer näher und so langsam sind diese Fimo-Ostereier eine richtige Tradition, denn ich habe sie nun schon das dritte Jahr gebastelt. Langweilig werden sie mir trotzdem nicht, denn man kann die Canes ja immer wieder neu gestalten. Die genaue Schritt-für-Schritt Anleitung habe ich letztes Jahr bereits gepostet, daher dieses Mal nur ein Schnelldurchlauf.

Grundlage bilden ausgeblasene Hühnereier. Meine Mama schwört bei der Ostereierkunst ja auf Herbst- oder Frühlingseier vom Markt, da dann die Hühner nicht so gestresst sind und die Schale der Eier dicker ist. Ich hab jetzt normale Eier aus dem Supermarkt geommen und wenn man nicht allzu ungeduldig ist und sie vor der Verarbeitung mind. ein paar Tage durchtrocknen lässt, dann klappt es mit denen genauso. Die Eier werden dann mit Fimo ummantelt, ich beklebe dazu das ganze Ei mit Cane-Scheiben, die ich dann mit einem Acrylroller gleichmäßig verbinde und glatt rolle. Dann wie alles aus Fimo bei 110°C für 30 Minuten in den Backofen. Hierbei es wichtig ist, das die Löcher vom Ausblasen nicht verschlossen sind, denn sonst kann das Ei beim Backen platzen. Nach dem Aushärten dann noch ein Geschenkband durch die Löcher ziehen und die Ostereier können aufgehangen werden.

Falls euch die Ostereier gefallen und ihr mit etwas Glück schon bald ein Überraschungspäckchen mit FIMONI Kreationen euer Eigen nennen wollt, dann kann ich euch die Verlosung im Rahmen meines ersten Bloggeburtstages empfehlen. Noch bis Freitag könnt ihr teilnehmen, alle Details erfahrt ihr hier 🙂

FIMONI zu Gast: LiebLink der Woche

Vor Kurzem hat die liebe Michaela auf ihrem Blog die Serie „LiebLink der Woche“ gestartet, jede Woche darf dort eine andere Gast-Bloggerin mit einer kleinen DIY-Idee ihren Blog vorstellen.

LiebLink der Woche Banner groß michaelavoit.com

Dieses Mal habe ich die Ehre und passend zur Osterzeit präsentiere ich eine schnelle und einfache FIMONI-Dekoidee für Ostergesteck, Ostertafel oder Ostergeschenk. Was genau ich gebastelt habe, findet ihr inkl. Anleitung beim LiebLink der Woche…

Lieblink