Vom Tisch in die Vertikale: DIY Pinnwand

Meinen Ruf als Schnäppchenjägerin habe ich nicht ganz zu Unrecht, denn egal ob Kleidung oder Deko, beim Shoppen schaue ich eigentlich grundsätzlich immer erst in den Sale-Bereichen der Geschäfte vorbei. So auch beim heutigen DIY. Eigentlich als Platzset mit 70% Rabatt angeboten, habe ich natürlich gleich vor Ort nach anderen Einsatzmöglichkeiten gesucht. Aufgrund der geflochtenen Struktur kam mir dabei schnell eine Art Pinnwand in den Kopf

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Die Zweckentfremdung ist dabei schnell gemacht und zudem auch nicht endgültig, falls man sich also irgendwann satt gesehen hat, kann das Platzset wieder auf dem Tisch eingesetzt werden. Für die Pinnwand habe ich passend zum Thema – die Pinnwand gehört ebenfalls zum tropischen Deko-Paket – 2 Blüten in den Ecken aufgeklebt. Diese Blüten entstanden aus alten Haiwaiiketten, welche ich schon früher mal zu einer Lichterkette upgecycelt hatte, der Blogpost dazu kommt auch in Kürze. Damit auch etwas „angepinnt“ werden kann, habe ich farblich passende Büroklammern in die geflochtene Struktur eingeschoben. Die Aufhängung kann entweder mittels Nylonfadens erfolgen oder einfach die vorhandenen Löcher in der Struktur für Nägel verwenden. Dabei ist sowohl Hoch- als auch Querformat möglich, einfach was besser gefällt oder platztechnisch passt.

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Wünsch euch ein schönes und kreatives Wochenende!

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Falten ausdrücklich erwünscht: DIY Plissee-Lichterkette

Gerade bin ich total auf dem Lichterketten-Trip. Dabei hatte ich vor ein paar Wochen nur nach günstigen LED-Lichterketten für ein anderes UPCYCLING-Projekt gesucht und Sparfuchs wie ich bin im Internet einige super günstige „Motiv-Lichterketten“ bestellt, bei denen das Beiwerk leicht zu entfernen war und zusätzlich dann als Bastelmaterial dienen kann (z.B. Weihnachtslichterkette mit Schleifen & Glöckchen oder Lichterketten mit Bast-Kugeln). Naja eigentlich hatte ich ja nur 2 Lichterketten benötigt, da mein Gehirn bei Schnäppchen manchmal einfach aussetzt, am Ende allerdings 13 Stück bestellt, für die es nun noch weitere DIY-Ideen zu finden gilt. Eine davon möchte ich euch heute vorstellen…

Material:

  • LED-Lichterkette (ganz wichtig, normale Lichterketten werden zu heiß)
  • Transparentpapier (nicht das ganz dünne, gibt speziell für Lichterketten dickeres Papier)
  • Gegenstand zum Falzen
  • Lineal, Stift, Schere
  • Heißklebepistole

Zunächst aus dem Transparentpapier die Streifen für die einzelnen Plissee-Diamanten zuschneiden, bei mir waren das 12 Streifen mit je 8x30cm. Wer die Falttechnik noch nicht kennt, kann mal auf Youtube vorbei schauen, habe dort dieses Video als grobe Anleitung genommen. Die Technik mit den Berg- und Talfalten mag zunächst super kompliziert erscheinen, aber im Video wird eine schnelle Variante gezeigt und wenn man einmal den Dreh raus hat, ist es super einfach. Ich habe alle 12 Papierstreifen entsprechend gefaltet, anschließend mit der Heißklebepistole die Rundung geschlossen und dann die Plissee-Diamanten an den LEDs der Lichterkette befestigt.

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Wünsch euch ein schönes und kreatives Wochenende!

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Auf dem Schlauch stehen: DIY gehäkeltes Knoten-Kissen

Wenn Fimoni eine Reise tut… Seit klein auf bin ich Bahnfahrerin, daran haben auch so manche Horrorerlebnisse in den letzten Jahren nichts verändert. Meine Mitbewohnerin meint ja immer schon so scherzhaft, dass ich meine Zugtickets wohl bei Jochen Schweizer als Abenteuererlebnisse buche. Doch trotzdem fahre ich (das passende Sparticket natürlich vorausgesetzt) lieber 10 Stunden mit dem Zug als 5 Stunden selber hinter dem Steuer im Auto zu sitzen. Vorteil beim Zugfahren ist einfach, dass ich die Zeit anderweitig nutzen kann und so als DIY-Junkie ergeben sich dabei viele Möglichkeiten. Vor Kurzem stand mal wieder eine lange Zugfahrt ins Schwabenländle an und trotz ICE-Tickets dauert die Fahrt in die Provinz eben gerne mal 8 Stunden und mehr. Also Zeit genug für ein besonders zeitintensives DIY.

Knotenkissen haben es mir schon lange auf Pinterest angetan und Material für ein (oder mehrere) genähte Exemplare liegen auch schon bereit. Doch im Zug mit Nähmaschine ist etwas schwierig (wobei mich der Gedanke nun beim Schreiben schon irgendwie reizt :-D), daher mussten Wolle und Häkelnadel herhalten. Das würde natürlich deutlich länger dauern, aber wäre dann nun natürlich auch nochmal etwas individueller.

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Material:

  • 250g Wolle
  • Häkelnadel
  • Füllwatte (oder kleine Ikeakissen)

Zunächst habe ich 15 Luftmaschen angeschlagen und diese dann im Kreis gehäkelt, war aber gleich zu Beginn etwas unsauber beim Runden abschließen, sodass es dann irgendwann 17 Maschen waren. Ich habe dafür feste Maschen verwendet, denn bei Stäbchen wären mir die Zwischenräume einfach zu groß geworden und man hätte die weiße Füllwatte noch deutlicher gesehen. Da bei den Anleitungen zu den genähten Knotenkissen das Füllen des langen Schlauches als sehr mühsam und zeitintensiv beschrieben wurde, habe ich bei meiner Häkelvariante das Füllen parallel gemacht, also immer nach ein paar Zentimetern den Schlauch gefüllt. Was die Länge angeht so habe ich einfach so lange gehäkelt bis das 250g Wollknäuel aufgebraucht war und es sind insgesamt knapp 4 Meter geworden. Zwar wollte ich eigentlich alles an einem Stück häkeln, doch mit der Zeit wurde der immer länger werdende Schlauch recht unhandlich und somit hab ich immer nach etwa einem Meter gekappt, neu angefangen und dann am Ende alle Teile zusammengenäht. Gemäß der entstandenen Länge habe ich nach einem passenden Knotenvorschlag gesucht und dabei dann einen Rosenknoten verwendet. Nach dem Verknoten musste ich nur noch die beiden Enden zusammennähen und nach insgesamt mehr als 20 Stunden war mein Knotenkissen dann fertig.

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Wünsch euch ein schönes und kreatives Wochenende!

Osternest im Glas: DIY Tischdekoration mit Spitze

Ach wie die Zeit verfliegt, am kommenden Wochenende ist bereits Palmsonntag und somit stehen bei vielen auch schon die ersten Osterbesuche mit Kaffee & Kuchen an. Da soll die Tafel natürlich passend etwas österlich geschmückt sein. Schlicht und trotzdem schön dekorativ ist dabei meine heutige Upcycling-Idee für leere Honiggläser.

Material:

  • leeres Honigglas (oder anderes passendes Altglas)
  • Spitze
  • Bänder
  • Holzspäne
  • kleine ausgeblasene Eier
  • Klebstoff

Das Honigglas außen & innen gut reinigen, besonders hartnäckige Klebereste gehen mit Reinigungsbenzin gut ab. Die Spitze soll die Einkerbungen des Schraubverschlusses verdecken und wird mit dem Klebstoff fixiert. Mit einem einen dünnen Band samt Schleife wirkt es gleich noch verspielter. Dann noch etwas Holzspäne (natürlich geht auch Ostergras) und die kleinen Eier in das Glas geben und fertig ist die Tischdekoration. Nach Ostern kann das Glas ganz einfach mit einer Kerze zum Windlicht umdekoriert werden.

Getrocknet statt gebacken: DIY Hasen-Anhänger

Es geht in großen Schritten Richtung Ostern und damit höchste Zeit die passende Dekoration zu basteln. Was Knetmassen angeht so habe ich bisher immer die ofenhärtende FIMO-Varianten verwendet. Doch für meine diesjährige Osterdekoration habe ich mich nun mal an der lufttrocknenden Variante versucht.

Material:

  • lufttrocknende Knetmasse/Ton
  • Hasen-Ausstecher
  • Motive zum Eindrücken (z.B. Plastikausstecher für Fondant)
  • Zahnstocher
  • Baumwollschnur

Bis auf die Trocknungszeit sind die Anhänger schnell gemacht. Zunächst die Knetmasse/Ton ausrollen auf ca. 5mm Dicke. Ich habe dafür meinem Acrylroller verwendet. Damit nichts festklebt, habe ich die Masse zwischen 2 Klarsichthüllen ausgerollt. Dann die Oberfläche auf beiden Seiten bearbeiten. Ich habe dabei Plastikausstecher, die eigentlich für Fondant gedacht sind, in Blütenform benutzt. Dann mit dem Hasenausstecher die Anhänger ausstechen und mit einem Zahnstocher ein Loch für die spätere Aufhängung formen. Nun müssen die Häschen gut durchtrocknen. Anschließend die Baumschnur durchfädeln und verknoten. Die Anhänger können einen schönen Osterstrauch schmücken oder als Dekoration für die Geschenke verwendet werden.

Wünsch euch ein schönes Wochenende!

Rosen, Tulpen, Nelken, alle Blumen welken: DIY Blüten aus Leder

In den letzten Wochen war FIMONI & MORE nach der kreativen Advents- und Weihnachtszeit im wohlverdienten Winterschlaf. Auch wenn der Blick nach draußen derzeit keinesfalls frühlingshaft ist, so dreht sich in meinem DIY-Universum bereits alles um die kommende Frühlings- und Osterzeit. Den Anfang machen dabei heute diese tolle Blüten aus Leder, die vielseitig einsetzbar sind.

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Happy New Year: DIY Konfetti-Kleeblätter

The same procedure as every year… Silvester steht wieder vor der Türe und – egal ob als Gastgeber oder Gast – zum Jahreswechsel möchte man etwas Glück verschenken. Meist wechseln dann Glücksbringer in Form von kleinen Marzipan-Schweinchen oder Schoko-Marienkäfern den Besitzer. Bei mir gibt es dieses Jahr – wie sollte es anders sein – selbstgebastelte Glücksbringer.

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Früher war mehr Lametta: DIY Weihnachtsbaum aus Ästen

Ja so ein festlich geschmückter Weihnachtsbaum weckt Kindheitserinnerungen und gehört eigentlich zu einem gelungenen Fest dazu. Doch oft lohnt sich der Kauf einer großen Tanne und Massen an Baumschmuck einfach nicht, denn man verbringt die Festtage vlt. auswärts oder in der WG bzw. der ersten eigenen Wohnung ist einfach gar nicht genug Platz für einen sperrigen Baum. Wer aber trotzdem in der Weihnachtszeit nicht auf den „Baum“ verzichten und die Wohnung etwas schmücken möchte, für den habe ich heute einen Weihnachtsbaum, für den eigentlich selbst in der kleinsten Hütte Platz ist.

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Weil ich ein Mädchen bin: Pinker Glitzer Adventskranz

Während ich letztes Jahr im September schon den Großteil meiner Weihnachtsgeschenkeplanung abgeschlossen hatte, sieht es dieses Jahr irgendwie noch sehr mau aus. Dabei weihnachtet es überall und beim Blick aus dem Fenster zeigt sich seit dieser Woche bereits der Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz.

Doch bisher ist nur das Geschenk für den Liebsten konkret in Arbeit, beim Rest bewege ich mich irgendwo zwischen „noch ne tolle Idee auf Pinterest gesehen“ und „angefangen, aber…“. Um nun endlich diesem Zustand zu entfliehen, habe ich in den letzten Tagen mal den ersten Adventskranz (ja in diesem Jahr wird es bei mir mehrere geben) angerichtet. Wie sollte es anders sein, natürlich in meinen geliebten Mädchenfarben. Bis die erste Kerze angezündet werden kann, dauert es zwar noch zwei Wochen, aber hier trotzdem schon mal ein paar Fotos…

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