Rosen, Tulpen, Nelken, alle Blumen welken: DIY Blüten aus Leder

In den letzten Wochen war FIMONI & MORE nach der kreativen Advents- und Weihnachtszeit im wohlverdienten Winterschlaf. Auch wenn der Blick nach draußen derzeit keinesfalls frühlingshaft ist, so dreht sich in meinem DIY-Universum bereits alles um die kommende Frühlings- und Osterzeit. Den Anfang machen dabei heute diese tolle Blüten aus Leder, die vielseitig einsetzbar sind.

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Von wegen Pusteblume: DIY Löwenzahn-„Honig“ und Gelee

Spaziergänge mochte ich ja immer schon gerne, Spaziergänge um Fotos zu machen noch mehr, aber Spaziergänge um Fotos zu machen und die eine oder andere Pflanze einzusammeln, besser kann man das Wochenende eigentlich nicht nutzen. So kam es, dass ich in den letzten Wochen irgendwie zur Kräuterhexe geworden bin. Es gibt aber einfach auch viel zu viele tolle Rezepte, die ich ausprobieren möchte. Nur blöd, wenn einem die Natur dann einen Strich durch die Rechnung macht. Statt Bärlauch gab es nur jede Menge giftiger Maiglöckchen, statt Waldmeister irgendwelche Kletten und auch sonst leider nur eine kleine Ausbeute.

Löwenzahnhonig_1

Was aber an jeder Ecke geblüht hat, ist Löwenzahn. Daher habe ich fleißig die gelben Blüten gesammelt und sie zu Löwenzahnhonig und Gelee verarbeitet. Eigentlich ist es aber kein Honig, denn es sind kein Bienen an der Herstellung beteiligt, sondern vielmehr ein Löwenzahnsirup, bzw. Dicksaft. Die Zubereitung der beiden Sorten ist recht ähnlich, lediglich anderer Zucker wird verwendet und die Zubereitungsdauer ist unterschiedlich.

Zutaten:

  • Löwenzahnblüten (Je mehr, desto besser. Sollten schon so mind. 3-4 Hände voll sein)
  • 1L Wasser
  • 1 Kg Zucker bzw. entsprechend Gelierzucker
  • 1/2 Zitrone (am besten unbehandelt)
  • Einmachgläser (können auch gebrauchte Gläser sein)
  • evtl. Stoffreste
  • Etiketten

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Zunächst steht erstmal das große Zupfen an, denn für Honig und Gelee werden nur die gelben Blütenblätter verwendet, die grünen Teile der Blüten müssen daher weg. Je nach Menge an Löwenzahnblüten kann es schon eine Weile dauern und die Finger sind danach gelb. Anschließend mit einem Liter Wasser übergiesen und 2-3 Stunden stehen lassen. Dann kurz aufkochen lassen und am Besten über Nacht stehen lassen.

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Am nächsten Tag die Blütenblätter absieben und den Zucker bzw. Gelierzucker in die kalte Flüssigkeit einrühren. Etwas Schale der Zitrone abreiben und zusammen mit dem ausgepressten Zitronensaft dazu geben. Dann aufkochen, hier unterscheiden sich nun die beiden Varianten. Beim Gelee entsprechend der Packungsangabe kochen lassen, sind meist nur wenige Minuten. Beim Honig dauert es sehr viel länger, denn die Flüssigkeit muss langsam eindicken. Bei mir war es zu Beginn etwa 1,6l Flüssigkeit und diese habe ich über mehrere Stunden bei kleiner Stufe auf etwa 900ml einkochen lassen, dann war die gewünschte Konsistenz erreicht. Das noch heiße Gelee bzw. Honig in kleine Gläser füllen und gut verschließen. Als Geschenk bietet es sich an, gerade bei recycelten Gläsern, den Deckel mit einem Stoffrest zu verzieren und ein (Klebe)etikett anzubringen. Der Honig kann auch in leere Quetschtuben (Beispielsweise von Honig oder Kaffeesirup) gefüllt werden, dann ist die Dosierung später leichter.

Frühlingsbastelei: DIY Teelichthalter mit FIMO

Jetzt wo die Tage wieder länger und wärmer werden, sitze ich gerne mal auf dem Balkon und genieße die Abendstunden. Was dabei nicht fehlen darf ist Kerzenlicht – dieses Mal in Form dieser tollen Teelichthalter, die ich mit Fimo verziert habe.

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Benötigte Materialien:

  • Teelichthalter aus Glas (gibt’s u.a. bei IKEA als 4er Pack für 1€)
  • FIMO effect – translucent in verschiedenen Farben
  • Mini-Ausstecher (gibt’s günstig als Tortenzubehör)

FIMO effect translucent unterscheidet sich so im ungebackenen Zustand kaum von den anderen Fimo-Arten, es ist vlt etwas schwerer zu kneten und braucht daher mehr Vorlaufzeit bis es gut zu verarbeiten ist. Aber den durchscheinenden Effekt sieht man erst nach dem Backen. Vor dem Verzieren habe ich die Teelichtgläser gespült und abgetrocknet, dann das Fimo effect weichkneten. Das weiche FIMO mit den Händen plattdrücken. Je dünner das Fimo ist, umso schöner kann das Licht später durchscheinen, gleichzeitig wirds dann aber schwerer mit dem Ausstechen. Mit den Ausstechern die gewünschten Motive ausstechen und vorsichtig auf Teelichthalter außen anbringen. Hier dabei aufpassen, dass sich keine Luftblasen zwischen Glas und Fimo bilden. Dann wie immer bei 110°C für 30 Minuten im Backofen erhärten lassen. Keine Sorge, das halten die Glas-Teelichthalter ohne Probleme aus (zumindest die von IKEA) und anschließend abkühlen lassen. Dann nur noch ein Teelicht anzünden und reinstellen und dem Kerzenschein-Vergnügen steht nichts mehr im Wege. Der Kreativität sind hierbei keinerlei Grenzen gesetzt, denn Ausstecher gibt es mittlerweile eigentlich für fast alles, bzw. ansonsten einfach selber mit einem Cutter-Messer ausschneiden.

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In der Fimobäckerei…

… ist alles 100% zuckerfrei.

Nachdem ich in letzter Zeit ganz fleißig war und aus Fimo u.a. tolle Tulpen, Osterglocken und Ostereier modelliert habe, war es langsam mal Zeit alles bei 110°C im Backofen 30 min zu backen…

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 Nach dem Backen bekamen die Fimoblüten noch den letzten Schliff. Auf die überstehenden Metallstäbe fädelte ich farblich passende Rocailles (ganz kleine Glasperlen) auf und bog den Rest des Metallstabes mit einer Rundzange zu einer Öse. Nun kann Ostern kommen…

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Kling, Osterglöckchen, …

… klingelingeling.

Heute haben die violetten Tulpen Verstärkung bekommen und meine Sammlung an Fimo-Blumen für die Ostergeschenke ist um einige Osterglocken gewachsen.

Verwendete Materialien:

  • FIMO classic in den Farben weiß, goldgelb, orange
  • FIMO soft in der Farbe apfelgrün
  • scharfes Messer
  • Metallstifte
  • ovale Glasperle

Fimo_Osterglocke1Bevor es an das Modellieren der Osterglocken geht habe ich zunächst die Farben nach meinen Wünschen gemischt. Hierzu habe ich 4 Streifen FIMO classic in weiß mit 1/4 Streifen FIMO classic goldgelb, sowie jeweils 1 Streifen FIMO classic orange mit 1/2 Streifen FIMO classic weiß und 1 Streifen FIMO soft apfelgrün mit 1/2 Streifen FIMO classic weiß gemischt und solange geknetet bis eine homogene Masse entstanden ist.

Fimo_Osterglocke2Nun geht es an das Blüteninnere, die Glockenform. Hierzu verwende ich FIMO classic goldgelb sowie Fimoreste aus vorherigen Bastelaktionen damit ich nicht soviel von dem gelben Fimo verbrauche. Aus den Resten forme ich zunächst eine Kugel, die ich anschließend mit einem Plättchen gelben Fimo ummantele und mit den Händen solange forme bis die Restekugel nicht mehr zu sehen ist und die gelbe Oberfläche glatt und gleichmäßig ist. Für den Glockenklöppel ebenfalls eine kleine Menge Restefimo zu einer Kugel formen und mit orangem Fimo ummanteln und wieder glatt formen. Im Vergleich zur gelben Kugel ist die orange Kugeln natürlich um einiges kleiner.

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Kneten bis die Tulpen…

… violett werden.

Heute möchte ich meine neueste FIMONI Kreation vorstellen und versuche dabei die Entstehung Schritt für Schritt mit Hilfe von Bildern zu erklären. Da Ostern nun Tag für Tag immer näher rückt, wurde es auch bei mir langsam Zeit mich um die kleinen Oster-Mitbringsel zu kümmern. Während es letztes Jahr mit Transparent-Fimo beklebte Teelichthalter sowie Hühner-Anhänger gab, sollen dieses Jahr kleine Fimo-Blumen meine Ostergeschenke bereichern. Den Anfang machen dabei heute violette Tulpen…

Zuerst ein kleiner Überblick über die verwendeten Materialien:

  • FIMO classic in den Farben weiß, violett und blattgrün
  • Acrylroller
  • scharfes Messer
  • Metallstifte

Fimo_Tulpen1Da ich für den Frühling etwas weniger kräftige Farben verwenden wollte, musste ich mir meine Farben zunächst selber mischen. Dies ist mit der FIMO Knetmasse überhaupt gar kein Problem und so lassen sich aus den im Handel erhältlichen Grundfarben unendlich viele eigene Farbkominationen ermischen. Für die Blüten habe ich dabei FIMO classic in den Farben weiß und violett zu gleichen Teilen gemischt. Wie auf dem Bild erkennbar, vermischen sich die beiden Farben durch ständiges kneten zum gewünschten helleren Farbton. Das Gleiche habe ich anschließend auch für das Blüteninnere gemacht, dabei allerdings 4 Teile weiß und nur 1 Teil violett um einen noch helleren Ton zu erzielen, sowie für den Blattansatz dann ebenfalls in gleichen Teilen die Farben weiß und blattgrün.

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