Von wegen heiße Luft: DIY Schwarzwälder-Kirsch-Windbeutel

In vielen Teilen Deutschlands wird derzeit Karneval gefeiert. Eine möglich Herkunft für den Namen kommt dabei vom lateinischen „Carne, vale!“, also „Fleisch, leb wohl!“. Doch statt auf Fleisch zu verzichten, versuchen die Leute heutzutage eher auf Süßes, Zigaretten oder Alkohol zu verzichten/reduzieren. Passend dazu habe ich nun das letzte Wochenende vor der Fastenzeit genutzt und zwei Leckereien kreiert, eine davon sind diese leckeren Schwarzwälder-Kirsch-Windbeutel.

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Zutaten (für 12 mittelgroße Windbeutel):

  • 250ml Wasser
  • 50g Butter
  • Prise Salz
  • 120g Mehl
  • 30g Back-Kakao
  • Messerspitze Backpulver
  • 3 Eier (Größe L)
  • 300ml Sahne
  • 2 Packungen Vanillezucker
  • Sahnesteif
  • Kirschen
  • Kirschmarmelade oder Kirsch-Fruchtfüllung
  • Schokostreusel

Für den Brandteig zunächst Wasser, Salz und Butter in einen Topf geben und aufkochen. Dann von der Platte nehmen. Das Mehl, Kakaopulver & Backpulver vermischen und unterrühren, anschließend wieder auf die Platte stellen. Abbrennen, d.h. unter ständigem Rühren mit dem Kochlöffel so lange erhitzen, bis der Teig zu einem Klumpen geworden ist und auf dem Boden eine Schicht ist. Erneut von der Platte nehmen und auskühlen lassen. Eier verquirlen und unterrühren, dabei die Eier erst nach und nach dazugeben. Backofen auf 200°C Ober/Unterhitze vorheizen und ein Schälchen mit Wasser unten in den Backofen stellen, damit sich Wasserdampf bilden kann.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und mit Spritzbeutel 12 kleine Häufchen auf das Blech geben, dabei genügend Abstand halten. In den Ofen schieben und ca. 25-30 Minuten backen. Nach dem Backen die Windbeutel mit einem Messer aufschneiden und auskühlen lassen. Die Sahne mit Sahnesteif & Vanillinzucker steif schlagen und mit einem Spritzbeutel auf die untere Windbeutelhälfte spritzen. Nun einen Löffel Kirschfüllung und 3 Kirschen darauf geben und mit Schokostreuseln bestreuen, dann mit der oberen Windbeutelhälfte schließen. Wer möchte kann noch mit einem Klecks Sahne und einer Kirsche dekorieren, man kann aber auch nur mit Puderzucker bestreuen.

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Wünsch Euch einen guten Start in die neue Woche!

Abwechslung muss sein: Apfel-Walnuss-Muffins

Adventszeit ist die Zeit von Lebkuchen und Plätzchen. Da nun am dritten Adventswochenende bei vielen aber bestimmt schon die verträgliche Dosis an Weihnachts-Gebäck erreicht wird und ich ja generell der totale Muffin-Junkie bin, dürfen sie bei mir auch jetzt in der Weihnachtszeit nicht fehlen. Es gibt zum Glück auch genug winterliche Varianten, wie etwa diese leckere Kombination mit Apfel und Walnuss.

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Kulinarischer Countdown: vorweihnachtliches Früchtebrot

Eigentlich gibt es nun kein Entkommen mehr, überall öffnen die Weihnachtsmärkte ihre Pforten und damit macht sich nun Land auf und ab Weihnachtsstimmung breit. Da es aber selbst für mich als Weihnachts-Junkie für Plätzchen und Lebkuchen noch etwas zu früh ist, habe ich meine Geschmacksnerven heute mit einem leckeren Früchtebrot auf die nahende Adventszeit vorbereitet.

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Schokoladige Resteverwertung: DIY Mon-Cheri-Brownies

„Die Sommerpause ist vorbei“, doch ehrlich gesagt, habe ich die Praline mit der Piemontkirsche in den letzten Monaten nicht vermisst. Das lag weniger an den warmen Temperaturen, sondern eher an meiner Abneigung gegenüber Mon Cheri (mal wieder so ein Kindheitstrauma). Aber unabhängig davon, ob sie einem nun wirklich schmeckt, hat doch fast jeder ein paar der Pralinen bei sich rumliegen. Meist irgendwann mal als Geschenk bekommen, bei mir sind es Überbleibsel der Osterbasteleien mit Ferrero. Zum Verschenken sind sie nun doch schon zu alt und Lebensmittel wegwerfen kommt für mich einfach nicht in Frage, daher habe ich die ungeliebte Schokolade nun einfach mal weiterverarbeitet und siehe da, nun kann ich fast nicht genug davon bekommen.

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O’zapft is: DIY Brezel-Snacks

Seit dem vergangenen Wochenende herrscht in München wieder Ausnahmezustand und auch sonst beginnt nicht nur in Deutschland die Oktoberfest-Zeit. Neben Bier, Lebkuchenherz, Dirndl und Lederhose gehört für viele die Brezel einfach dazu. Doch seit meinem Umzug nach Sachsen-Anhalt habe ich einfach kein gutes Laugengebäck mehr gefunden und schlage bei meinen Heimatbesuchen immer voll zu. Nun habe ich mich zum ersten Mal am Selberbacken versucht und bin überrascht, dass es doch gar nicht so kompliziert ist.

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Variabel und einfach: Gefaltetes / gerolltes Partybrot

Ach ja da ist er wieder, der natürliche Feind des Bloggens: das schöne Wetter. Denn jetzt im Sommer fehlt mir häufig die Motivation für neue Blogbeiträge. Das heißt natürlich nicht, dass ich wochenlang kreativlos durchs Leben gehe, nein ganz im Gegenteil. Aber stundenlanges Fotografieren, Bearbeiten und Tippen bis der eigene Anspruch erfüllt ist, ist derzeit leider meist nicht drin und so entstehen zwar tolle DIY-Ideen, aber meist ohne die dazugehörigen Fotos. Besonders bei Rezepten erging es mir in den letzten Wochen so, doch heute habe ich mich mal zusammen gerissen und kann euch daher ein tolles Rezept zeigen, das super zur Sommerzeit passt.

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Geballte Energie: DIY Müsli-Kugeln mit Quark

Der Sommer steht vor der Tür und daher scheint es gefühlt nur noch ein Thema zu geben: So schnell wie möglich und mit so wenig Aufwand wie nötig zur Bikinifigur. Doch ganz so einfach wie es einem die Frauenzeitschriften verkaufen möchten, ist es dann doch leider nicht. In Profitgier wird einem da alles Mögliche an Pulvern, Riegeln, Tabletten, etc. angedreht, dabei kann man sich mit einer gesunden Ernährung & Sport das meiste davon sparen. Mit wenig Aufwand & Zutaten kann man sich zu Hause gesunde Snacks selber backen, die einem gleichzeitig noch Energie fürs Workout geben.

Müslikugeln

Benötigte Zutaten:                                              (für etwa 30 Kugeln)

  • 250g Magerquark
  • 2 Eier
  • 50g Mandeln gemahlen
  • 150g Trockenobst
  • 100g kernige Haferflocken
  • 75g Honig
  • 50g Sonnenblumenkerne
  • 50g Leinsamen
  • 30g gepuffter Amarant
  • 30g Chia-Samen
  • Vanillepulver
  • evtl.  Zutaten zum Wälzen der Kugeln

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Schmetterlinge im Bauch: leichte Quark-Plätzchen zu Ostern

Nun ist das Osterfest in vollem Gange und ich muss mir eingestehen, dass mein diesjähriges Zeitmanagement total versagt hat. Ich hatte den Kopf voller toller Ideen und wollte mir als Kontrast zu meinem pinken Mädchentraum eine Ostertafel in Weiß/Grau/Schwarz zusammen stellen, aber in den letzten Wochen saß ich viel lieber an der Nähmaschine, sodass nur ein paar Deko-Prototypen entstanden sind. Zudem konnte ich in den Geschäften bei reduzierter, pinker Osterdeko nicht widerstehen und so wird die schlichte Ostertafel einfach auf nächstes Jahr verschoben. Umso farbenfroher ist dafür das heutige Rezept: leckere Quark-Plätzchen…

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Perfekt für einen gemütlichen Sonntag: Herbstliche Rum-Waffeln

Bereits seit August wird man in den Geschäften ja mit Weihnachtssüßigkeiten belästigt, bisher konnte ich aber ganz gut widerstehen. Trotzdem verändern sich auch meine Gelüste in der kälteren Jahreszeit und daher landet nun immer öfters der Zimtstreuer in meiner Hand. So etwa auch bei meiner neuesten Kreation, diesen herbstlichen Rum-Waffeln.

Waffeln

Zutaten (für etwa 12 Waffeln):

  • 300g Mehl
  • 150g Magarine
  • 150g Zucker
  • 3 Eier
  • 300ml Milch
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • Zimt
  • 20ml Rum oder alternativ Rum-Aroma

Die Eier mit Zucker, Vanillezucker und Magarine schaumig rühren. Backpulver mit Mehl mischen und unterrühren. Langsam die Milch untermischen bis ein schöner glatter Teig entsteht. Anschließend Salz, Zimt und Rum hinzufügen. In einem heißen Waffeleisen portionsweise backen. Am besten gleich heiß servieren, ich esse die Waffeln am liebsten mit Puderzucker und Apfelmus.

Wünsch euch einen guten Start in die neue Woche!

Gekühlt statt gebacken: Brombeer-Lasagne mit weißer Schokolade

Die Sonne scheint mir ins Gesicht, ich spüre Sand unter den Füßen und leichter Wind weht durch die Palmen: La Dolce Vita…

Naja nicht ganz, unter meinen Füßen ist etwas Blumenerde vom letzten Umtopfen, der Wind weht nur durch meine Tomatenpflanzen und ich befinde mich nicht in Italien sondern auf dem Balkon. Aber die Sonne scheint so schön wie im Süden und deswegen habe ich auch hier in Mitteldeutschland voll das italienische Lebensgefühl. Die mediterrane Küche passt natürlich super zu diesen Temperaturen, leicht und lecker, aber zwischendurch darf man doch auch mal etwas sündigen, etwa mit dieser leckeren Brombeer-Lasagne.

Brombeer_Lasagne_1Benötigte Zutaten:                                           (reicht je nach Hunger für 4-6 Personen)

  • 3 Eier (Größe M)
  • 70g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 50g Zucker für Pfannkuchenteig
  • 80ml Milch
  • Sonnenblumenöl
  • 250ml Sahne (Rama Cremefine zum Schlagen)
  • 250g Magerquark
  • 1 Tütchen Sahnesteif
  • 1 Tütchen Vanillezucker
  • 500g Brombeeren
  • 50g Zucker für Brombeerfüllung
  • 1 Tütchen Tortenguss bzw. Gelatine
  • weiße Schokolade

 1.) Als Lasagneplatten dienen dünne Pfannkuchen. Dafür die Eier, Mehl, Zucker, Salz und Milch zu einem glatten Teig verrühren und in einer Pfanne mit etwas Sonnenblumenöl ausbacken. Anschließend abkühlen lassen, überschüssiges Öl kann mit Küchenkrepp aufgesaugt werden.

2.) Die Sahne mit Sahnesteif und Vanillezucker steif schlagen. Ich habe zum ersten Mal Rama Cremefine ausprobiert und bin sehr zufrieden damit. Lässt sich wie normale Sahne verarbeiten, hat aber weniger Fett. Für die heißen Temperaturen ist das ganz angenehm, auch wenn es natürlich etwas mehr kostet als normale Sahne. Unter die Sahne nun den Magerquark mischen und alles nochmal kalt stellen. Sehr Figurbewusste können vlt. noch etwas am Mischverhältnis Sahne:Quark drehen.

3.) Die Brombeeren etwas zermatschen (z.B. mit einem Kartoffelstampfer) und mit dem Zucker und Tortengusspulver aufkochen. Anstelle von Tortenguss kann man auch Gelatine nehmen. Die Masse etwas abkühlen lassen. Keine Sorge so schnell wird es nicht fest und man kann es trotzdem noch weiter verarbeiten.

4.) Nun alle 3 Kompentenen in einer Lasagneform schichten. Zunächst etwas Brombeerfüllung in die Form geben und dann in der Reihenfolge: Pfannkuchen (überschüssige Ränder einfach umklappen), Sahnecreme und Brombeerfüllung schichten bis die Zutaten verbraucht sind. Bei mir waren es jeweils 4 Schichten, die Lasagne wird mit einer Brombeerschicht abgeschlossen. Einige Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.

5.) Etwas weiße Schokolade reiben und auf die Lasagne geben.

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Die Brombeer-Lasagne kann ganz normal geschnitten werden. Noch besser geht es, wenn man sie etwa 1-2 Stunden vor dem Verzehr ins Gefrierfach gibt. Statt der Brombeeren können natürlich auch andere Beeren, wie etwa Erdbeeren oder Himbeeren, verwendet werden.

Schmeckt super und ist eine tolle Alternative zur Tiramisu oder Eis. Guten Appetit und frohes Nachkochen 🙂