Fransiger Hingucker: DIY Leder Statementkette

Wer FIMONI & MORE schon länger folgt weiß, dass es mir Statementketten besonders angetan haben. Dabei habe ich schon die verschiedensten Materialen verwendet, neben Filz, Glasperlen, Nylonstrumpfhosen oder Seilen war bisher FIMO meist die Lieblingszutat. Nun kommt mit Leder mal wieder etwas Abwechslung in meine Schmucksammlung.

Material:

  • Lederreste
  • farblich passende Perlen (4mm)
  • gewachste Baumwollschnur (1mm)
  • Lineal
  • Stift
  • Schere
  • Lochzange

Für meine Kette habe ich aus dem Leder insgesamt 11 Rechtecke ausgeschnitten. Die Maße für die einzelnen Rechtecke sind: 1x 7cmx10cm, 2x 6,5cmx10cm, 2x 6cmx10cm, 2x 5,5cmx10cm, 2x 5cmx10cm, 2x 4,5cmx10cm. In die einzelnen Rechtecke nun Fransen schneiden, dabei an der langen Seite oben mind. 7mm Rand lassen, hier kommt später das Loch noch rein. Ich habe auf die 10cm-Länge insgesamt 24 Fransen verteilt. Die Rechtecke nun aufrollen und mit der Lochzange durchstechen. Die gewachste Baumwollschnur durch die Löcher ziehen und dabei dazwischen jeweils eine Perle auffädeln. Dann alles zusammen ziehen und auf beiden Seiten jeweils mit einem Knoten fixieren. Die Baumwollschnur nun auf die gewünschte Kettenlänge kürzen und einen Verschluss anbringen, ich habe hier einen in der Länge variablen Verschluss mit Hilfe der Makramee-Technik geknotet.

Mittlerweile habe ich bereits vier Ketten in diesem Fransen-Stil gebastelt. Neben den einfarbigen Varianten in Schwarz, Rot und Gelb (die nächste Fußball-WM kann kommen 😉 ), hat es mir aber auch der Farbverlauf in Brauntönen angetan. Diese Kette hat dann nur 9 Quasten, da ich nicht mehr verschiedenfarbige Lederreste hatte.

Wünsch euch schon mal ein schönes und hoffentlich kreatives Wochenende!

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Auf dem Schlauch stehen: DIY gehäkeltes Knoten-Kissen

Wenn Fimoni eine Reise tut… Seit klein auf bin ich Bahnfahrerin, daran haben auch so manche Horrorerlebnisse in den letzten Jahren nichts verändert. Meine Mitbewohnerin meint ja immer schon so scherzhaft, dass ich meine Zugtickets wohl bei Jochen Schweizer als Abenteuererlebnisse buche. Doch trotzdem fahre ich (das passende Sparticket natürlich vorausgesetzt) lieber 10 Stunden mit dem Zug als 5 Stunden selber hinter dem Steuer im Auto zu sitzen. Vorteil beim Zugfahren ist einfach, dass ich die Zeit anderweitig nutzen kann und so als DIY-Junkie ergeben sich dabei viele Möglichkeiten. Vor Kurzem stand mal wieder eine lange Zugfahrt ins Schwabenländle an und trotz ICE-Tickets dauert die Fahrt in die Provinz eben gerne mal 8 Stunden und mehr. Also Zeit genug für ein besonders zeitintensives DIY.

Knotenkissen haben es mir schon lange auf Pinterest angetan und Material für ein (oder mehrere) genähte Exemplare liegen auch schon bereit. Doch im Zug mit Nähmaschine ist etwas schwierig (wobei mich der Gedanke nun beim Schreiben schon irgendwie reizt :-D), daher mussten Wolle und Häkelnadel herhalten. Das würde natürlich deutlich länger dauern, aber wäre dann nun natürlich auch nochmal etwas individueller.

Knotenkissen_grau_1

Material:

  • 250g Wolle
  • Häkelnadel
  • Füllwatte (oder kleine Ikeakissen)

Zunächst habe ich 15 Luftmaschen angeschlagen und diese dann im Kreis gehäkelt, war aber gleich zu Beginn etwas unsauber beim Runden abschließen, sodass es dann irgendwann 17 Maschen waren. Ich habe dafür feste Maschen verwendet, denn bei Stäbchen wären mir die Zwischenräume einfach zu groß geworden und man hätte die weiße Füllwatte noch deutlicher gesehen. Da bei den Anleitungen zu den genähten Knotenkissen das Füllen des langen Schlauches als sehr mühsam und zeitintensiv beschrieben wurde, habe ich bei meiner Häkelvariante das Füllen parallel gemacht, also immer nach ein paar Zentimetern den Schlauch gefüllt. Was die Länge angeht so habe ich einfach so lange gehäkelt bis das 250g Wollknäuel aufgebraucht war und es sind insgesamt knapp 4 Meter geworden. Zwar wollte ich eigentlich alles an einem Stück häkeln, doch mit der Zeit wurde der immer länger werdende Schlauch recht unhandlich und somit hab ich immer nach etwa einem Meter gekappt, neu angefangen und dann am Ende alle Teile zusammengenäht. Gemäß der entstandenen Länge habe ich nach einem passenden Knotenvorschlag gesucht und dabei dann einen Rosenknoten verwendet. Nach dem Verknoten musste ich nur noch die beiden Enden zusammennähen und nach insgesamt mehr als 20 Stunden war mein Knotenkissen dann fertig.

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Wünsch euch ein schönes und kreatives Wochenende!

Laufmasche gesucht: Upcycling Statementkette aus Strumpfhosen

Lange habe ich ihn vor mich hergeschoben, aber seit einigen Tagen versuche ich nun doch so etwas wie Frühjahrsputz. Im besonderen Fokus sind dabei meine Kisten mit Bastelmaterial, denn dort hat sich in den letzten Jahren einfach viel zu viel angesammelt. Daher wollte ich nun mal etwas basteln, bei dem ich nichts Neues dazu kaufen brauchte, sondern nur vorhandenes Material verwenden wollte. Als Statementketten-Süchtling war schnell klar, was entstehen sollte und dank zweier Strumpfhosen aus Mamas Fundus aus den 80ern, die ich eigentlich als Requisit für Blogfotos angedacht hatte, war die konkrete Idee dann auch gefunden.

Benötigtes Material:

  • 3 Strumpfhosenbeine
  • Garn oder Klebeband zum Abbinden der Enden
  • Kettenverschluss mit Endkappen
  • Sekundenkleber

Ich habe für meine Statementkette drei intakte Nylonstrumpfhosen (bronze & silber 15den, schwarz 20den) geopfert, man kann aber natürlich ganz im Sinne von Upcycling auch Strumpfhosen mit Laufmaschen verwenden. Die Strumpfhosenbeine jeweils so weit wie möglich oben abschneiden und mit Garn oder Klebeband zusammen binden. Dann einen lockeren Zopf flechten und am Ende wieder zusammen binden. Überstehendes Material abschneiden und nun die Enden in die Endkappen kleben. Damit die Kette schöner liegt noch etwas zu Recht zupfen und fertig ist das neue Accessoire.

Wünsch euch ein schönes und kreatives Wochenende!

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Osternest im Glas: DIY Tischdekoration mit Spitze

Ach wie die Zeit verfliegt, am kommenden Wochenende ist bereits Palmsonntag und somit stehen bei vielen auch schon die ersten Osterbesuche mit Kaffee & Kuchen an. Da soll die Tafel natürlich passend etwas österlich geschmückt sein. Schlicht und trotzdem schön dekorativ ist dabei meine heutige Upcycling-Idee für leere Honiggläser.

Material:

  • leeres Honigglas (oder anderes passendes Altglas)
  • Spitze
  • Bänder
  • Holzspäne
  • kleine ausgeblasene Eier
  • Klebstoff

Das Honigglas außen & innen gut reinigen, besonders hartnäckige Klebereste gehen mit Reinigungsbenzin gut ab. Die Spitze soll die Einkerbungen des Schraubverschlusses verdecken und wird mit dem Klebstoff fixiert. Mit einem einen dünnen Band samt Schleife wirkt es gleich noch verspielter. Dann noch etwas Holzspäne (natürlich geht auch Ostergras) und die kleinen Eier in das Glas geben und fertig ist die Tischdekoration. Nach Ostern kann das Glas ganz einfach mit einer Kerze zum Windlicht umdekoriert werden.

Getrocknet statt gebacken: DIY Hasen-Anhänger

Es geht in großen Schritten Richtung Ostern und damit höchste Zeit die passende Dekoration zu basteln. Was Knetmassen angeht so habe ich bisher immer die ofenhärtende FIMO-Varianten verwendet. Doch für meine diesjährige Osterdekoration habe ich mich nun mal an der lufttrocknenden Variante versucht.

Material:

  • lufttrocknende Knetmasse/Ton
  • Hasen-Ausstecher
  • Motive zum Eindrücken (z.B. Plastikausstecher für Fondant)
  • Zahnstocher
  • Baumwollschnur

Bis auf die Trocknungszeit sind die Anhänger schnell gemacht. Zunächst die Knetmasse/Ton ausrollen auf ca. 5mm Dicke. Ich habe dafür meinem Acrylroller verwendet. Damit nichts festklebt, habe ich die Masse zwischen 2 Klarsichthüllen ausgerollt. Dann die Oberfläche auf beiden Seiten bearbeiten. Ich habe dabei Plastikausstecher, die eigentlich für Fondant gedacht sind, in Blütenform benutzt. Dann mit dem Hasenausstecher die Anhänger ausstechen und mit einem Zahnstocher ein Loch für die spätere Aufhängung formen. Nun müssen die Häschen gut durchtrocknen. Anschließend die Baumschnur durchfädeln und verknoten. Die Anhänger können einen schönen Osterstrauch schmücken oder als Dekoration für die Geschenke verwendet werden.

Wünsch euch ein schönes Wochenende!

Bitte Lächeln: DIY FIMO Smiley-Cane

Es ist nun bestimmt eine Ewigkeit her, dass ich das letzte Mal bei der Arbeit mit FIMO sog. Canes verwendet habe. Für alle, die sich damit nicht so gut auskennen, als Canes werden längliche FIMO-Würste bezeichnet, die ein Muster beinhalten. Je nach Muster können sie rund, quadratisch oder auch mal dreieckig sein. Als vor Kurzem ein Freund beim Durchstöbern meiner BEST OF Alben meinte, er hätte auch gerne so ein Smiley-Armband hielt ich es zunächst für einen Witz. Doch die Bitte war ernst gemeint und für mich eine gute Gelegenheit hier auf dem Blog mal zu zeigen, wie eine solche Cane entsteht.

smiley_cane_1Material:

  • FIMO in zwei verschiedenen Farben
  • Cuttermesser
  • Plätzchenausstecher

smiley_cane_2smiley_cane_3smiley_cane_4

Für meine Smiley-Cane verwende ich FIMO in Blau & Schwarz. Damit es beim späteren Ausrollen nicht zu großen Verzerrungen kommt (komplett lässt es sich leider nicht vermeiden) sollten wenn möglich alle verwendete Farben aus der gleichen „FIMO-Familie“ stammen, d.h. das weichere FIMO soft oder das festere FIMO classic/professional. Aus dem blauen FIMO habe ich zunächst einen Zylinder geformt. Um nun Augen und Mund einarbeiten zu können, wird im Längsschnitt zunächst halbiert und die obere Hälfte noch einmal. Mit Plätzchenausstecher werden nun die Aussparungen für das schwarze FIMO herausgestochen. Die entstandenen Lücken dann füllen, alle Teile wieder zusammenfügen und alles wird noch mit einer Schicht schwarzem FIMO ummantelt.

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Nun muss die entstandene Cane verkleinert werden, denn die späteren Smiley-Perlen sollen nur etwa 1cm Durchmesser haben. In diesem Zusammenhang spricht man auch von „reduzieren“. Mit den Händen vorsichtig den Zylinder zusammendrücken bis er immer mehr eine Wurst wird. Die Enden verzerren dabei etwas. Nach und nach kann die Wurst dann auch auf dem Tisch kleiner gerollt werden bis der gewünschte Durchmesser erreicht ist. Da sich das FIMO beim Bearbeiten etwas erwärmt hat, lege ich es nun kurz in den Kühlschrank. Beim späteren Schneiden verformt es sich dadurch nicht. Für das Armband schneide ich dann Scheiben mit ca. 0,5cm Dicke ab und steche noch ein Loch durch. Wie immer kommt das FIMO dann für 30 Min bei 110°C in den Backofen zum Aushärten.

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Nach dem Abkühlen werden für das Armband die Smiley-Perlen zusammen mit 4mm Rocailles in Schwarz auf einen Elasticfaden gefädelt und verknotet. Zusätzlich habe ich aus den Resten noch einen Schlüsselanhänger gebastelt.

Rosen, Tulpen, Nelken, alle Blumen welken: DIY Blüten aus Leder

In den letzten Wochen war FIMONI & MORE nach der kreativen Advents- und Weihnachtszeit im wohlverdienten Winterschlaf. Auch wenn der Blick nach draußen derzeit keinesfalls frühlingshaft ist, so dreht sich in meinem DIY-Universum bereits alles um die kommende Frühlings- und Osterzeit. Den Anfang machen dabei heute diese tolle Blüten aus Leder, die vielseitig einsetzbar sind.

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Happy New Year: DIY Konfetti-Kleeblätter

The same procedure as every year… Silvester steht wieder vor der Türe und – egal ob als Gastgeber oder Gast – zum Jahreswechsel möchte man etwas Glück verschenken. Meist wechseln dann Glücksbringer in Form von kleinen Marzipan-Schweinchen oder Schoko-Marienkäfern den Besitzer. Bei mir gibt es dieses Jahr – wie sollte es anders sein – selbstgebastelte Glücksbringer.

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Alle Jahre wieder: DIY FIMO Geschenkanhänger

Ich muss zugeben, dass ich lange mit mir gerungen habe, denn eigentlich habe ich dieses Jahr ja bereits Geschenkanhänger gebastelt. Doch dann wurde das schlechte Gewissen so groß, dass ich meine FIMO Kiste herausgesucht habe um meine traditionellen Anhänger zu basteln. Gar nicht so einfach ein Motiv zu finden, denn in den letzten Jahren hatte ich ja bereits tolle Ideen umgesetzt. Da es zudem noch schnell gehen musste, habe ich mich für diese einfachen Zuckerstangen entschieden. Eignet sich super für alle, die noch last Minute etwas basteln wollen.

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Früher war mehr Lametta: DIY Weihnachtsbaum aus Ästen

Ja so ein festlich geschmückter Weihnachtsbaum weckt Kindheitserinnerungen und gehört eigentlich zu einem gelungenen Fest dazu. Doch oft lohnt sich der Kauf einer großen Tanne und Massen an Baumschmuck einfach nicht, denn man verbringt die Festtage vlt. auswärts oder in der WG bzw. der ersten eigenen Wohnung ist einfach gar nicht genug Platz für einen sperrigen Baum. Wer aber trotzdem in der Weihnachtszeit nicht auf den „Baum“ verzichten und die Wohnung etwas schmücken möchte, für den habe ich heute einen Weihnachtsbaum, für den eigentlich selbst in der kleinsten Hütte Platz ist.

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