Alle Jahre wieder: DIY FIMO-Weihnachtsanhänger

Ohne die tolle Modelliermasse FIMO würde es diesen Blog überhaupt nicht geben und auch wenn ich mittlerweile nur noch selten meinem Blog-Namen gerecht werde, spätestens in der Weihnachtszeit heißt es dann wieder kneten bis die Hände schmerzen. Meine FIMO-Geschenkanhänger sind dabei schon Tradition geworden und werden im Freundeskreis immer sehnsüchtig erwartet. Im 6. Jahr angekommen ist es natürlich immer schwieriger neue Ideen zu finden.

Material:

  • FIMO classic in grün
  • Acrylroller
  • kleine Stern-Ausstecher in 3 verschiedenen Größen (gibt’s für Fondant)
  • Kettelstifte
  • kleine Perlen in grün, braun & gold
  • Rundzange

Das FIMO mit Hilfe des Acrylrollers auf eine Dicke von ca. 1-2 mm ausrollen, wer keinen solchen Roller hat, kann natürlich auch ein Glas oder ähnliches verwenden. Nun die Sterne ausstechen, die dann später zusammengesetzt das Bäumchen ergeben. Für jeden Tannenbaum werden jeweils 6 Sterne (je 2x pro Größe) benötigt, die vor dem Backen in der Mitte noch ein Loch erhalten. Anschließend bei 110°C im Backofen für 30 Minuten backen. Nach dem Abkühlen die Sterne im Wechsel mit den Perlen auf die Kettelstifte auffädeln und mit der Rundzange als Abschluss eine Öse biegen.

Wünsch euch einen schönen Nikolaustag!

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Früher war mehr Lametta: DIY Weihnachtsbaum aus Ästen

Ja so ein festlich geschmückter Weihnachtsbaum weckt Kindheitserinnerungen und gehört eigentlich zu einem gelungenen Fest dazu. Doch oft lohnt sich der Kauf einer großen Tanne und Massen an Baumschmuck einfach nicht, denn man verbringt die Festtage vlt. auswärts oder in der WG bzw. der ersten eigenen Wohnung ist einfach gar nicht genug Platz für einen sperrigen Baum. Wer aber trotzdem in der Weihnachtszeit nicht auf den „Baum“ verzichten und die Wohnung etwas schmücken möchte, für den habe ich heute einen Weihnachtsbaum, für den eigentlich selbst in der kleinsten Hütte Platz ist.

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Warme Ohren im Miniformat: DIY Deko-Pudelmützen

Die Chancen für weiße Weihnachten stehen ja eher schlecht… Na wenn draußen schon kein richtiges Pudelmützenwetter ist, dann bekommen die winterlichen Begleiter eben in der Wohnung ihren Einsatz, denn im Miniformat machen sich die wolligen Accessoires super als Dekoration. Weiterer Vorteil, während die Weihnachtsdeko eigentlich kurz nach Dreikönig wieder im Keller verschwinden muss, können die Mützchen getrost bis zum Ende des Winters hängen bleiben.

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An die Kette gelegt: Weihnachts-Deko als Schmuck

Nun ist es nicht mehr lange bis zum Weihnachtsfest und neben der geschmückten Wohnung möchte man selbst natürlich auch festlich gekleidet sein. Wem der derzeitige Trend der kunterbunten Weihnachtspullover dann doch etwas zu schrill ist, der kann auf dezente Art das eigene Outfit weihnachtlicher machen. Das beste daran ist, dass man das benötigte Material meist schon zu Hause hat und es nur wenige Minuten dauert…

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Abwechslung muss sein: Apfel-Walnuss-Muffins

Adventszeit ist die Zeit von Lebkuchen und Plätzchen. Da nun am dritten Adventswochenende bei vielen aber bestimmt schon die verträgliche Dosis an Weihnachts-Gebäck erreicht wird und ich ja generell der totale Muffin-Junkie bin, dürfen sie bei mir auch jetzt in der Weihnachtszeit nicht fehlen. Es gibt zum Glück auch genug winterliche Varianten, wie etwa diese leckere Kombination mit Apfel und Walnuss.

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Byebye Altglascontainer – Hello Weihnachtsdeko: Upcycling-Idee Adventskranz

Ja Weihnachten ist das Fest der Liebe und wie für viele andere auch bei mir häufig die einzige Möglichkeit im Jahr den Großteil der Freunde & Familie zu sehen. Doch trotzdem hat Weihnachten mittlerweile leider auch einen negativen Beigeschmack – der ganze Stress, die Verschwendung und viel zu viel Müll. Nein ich möchte an dieser Stelle keine Debatte um die Wegwerfgesellschaft anfangen, doch es kraust mir jetzt schon wieder vor den besinnlichen Tagen. Um das Gewissen etwas zu beruhigen, zeige ich euch heute einen tollen Adventskranz, bei dem dank Upcycling der vorweihnachtliche Müllberg etwas schrumpft.

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Weil ich ein Mädchen bin: Pinker Glitzer Adventskranz

Während ich letztes Jahr im September schon den Großteil meiner Weihnachtsgeschenkeplanung abgeschlossen hatte, sieht es dieses Jahr irgendwie noch sehr mau aus. Dabei weihnachtet es überall und beim Blick aus dem Fenster zeigt sich seit dieser Woche bereits der Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz.

Doch bisher ist nur das Geschenk für den Liebsten konkret in Arbeit, beim Rest bewege ich mich irgendwo zwischen „noch ne tolle Idee auf Pinterest gesehen“ und „angefangen, aber…“. Um nun endlich diesem Zustand zu entfliehen, habe ich in den letzten Tagen mal den ersten Adventskranz (ja in diesem Jahr wird es bei mir mehrere geben) angerichtet. Wie sollte es anders sein, natürlich in meinen geliebten Mädchenfarben. Bis die erste Kerze angezündet werden kann, dauert es zwar noch zwei Wochen, aber hier trotzdem schon mal ein paar Fotos…

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nutella meets VODKA: DIY winterlicher Schoko-Likör

Gestern Abend fand bei uns in der WG das traditionelle Wichteln statt. Daher kann ich euch heute endlich einen Teil meiner diesjährigen Geschenkidee vorstellen. Dieses Mal hatte ich Katharina gezogen, die neben ihrer Schwäche für Nutella seit ihrem letztjährigen Russland-Auslandssemester gerne mal etwas Vodka trinkt. Daher habe ich aus beiden Zutaten das perfekte Geschenk für sie kreiert.

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Zutaten (ergibt etwa 1,1l):

  • 400g Nutella
  • 350ml Vodka
  • 200ml Kondensmilch (10%)
  • 100-150g Zucker
  • 5 Tütchen Vanillezucker
  • Zimt

Die Kondensmilch mit Zucker, Vanillezucker und Zimt in einem Topf erwärmen. Das Nutella anschließend hinzufügen und solange rühren bis sich alles gut vermengt hat. Den Topf nun von der Herdplatte nehmen und den Vodka einrühren. Am Besten einen kleinen Schluck probieren, je nach Belieben kann noch etwa Zucker oder Zimt hinzugefügt werden. Der Likör hat bei mir knapp 15% vol. Alkoholanteil, hier kann man aber selber noch etwas variieren und entsprechend die Komponenten verändern. Da Vodka doch einen sehr starken Eigengeschmack hat, merkt man diesen auch im Schokolikör noch etwas. Wer daher nicht so darauf steht, kann stattdessen auch eine andere Alkoholkomponente, wie etwa Korn, verwenden. Nach dem Abkühlen in eine Flasche füllen und anschließend kühl lagern. Aufgrund der Kondensmilch innerhalb weniger Wochen aufbrauchen.

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Ä Tännschen plis: Strumpfhosen Upcycling Idee Tannenbaum-Kissen

Aller guten Dinge sind ja bekanntlich drei, daher steht nach dem Klorollen-Adventskalender und den Filz-Deko-Allroundern der Tannenbaum nun passend zum dritten Advent ein weiteres Mal Modell für meine weihnachtlichen Kreativergüsse. Dieses Mal ist das Ergebnis eher aus der Abteilung Deko-Krimskram und der Tatsache geschuldet, dass ich einfach so schwer Sachen wegwerfen kann auch wenn sie eigentlich Müll sind.

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Ausgangspunkt war mein letzter Heimatbesuch und das Stöbern durch die 80er Jahre Kleiderkisten meiner Mama, wobei ich eine tolle, noch original verpackte, dunkelgrüne Strumpfhose entdeckte. Da ich solch eine Farbe trotz meiner fast 100 Stück umfassenden Strumpfhosensammlung noch nicht hatte, wurde sie natürlich gleich eingepackt. Hier in Halle kam dann die Ernüchterung denn trotz Aufdrucks „Strumpfhose“, handelte es sich nur um eine Leggins, bei der sich nach dem ersten Waschen dann zudem zeigte, dass der Gummibund die letzten 30 Jahre doch nicht so gut überstanden hatte.

Wegwerfen kam aufgrund meines sparsamen Schwabenherzens nicht in Frage, da hatte ich die Idee aus dem dunkelgrünen Maschenstoff kleine Tannenbäume zu nähen und sie anschließend mit Füllwatte auszustopfen. Diese hatte ich ebenfalls in den Bastelkisten meiner Mutter gefunden und einfach mal auf Verdacht eingepackt. Der erste Versuch ganz ohne Vorlage und abmessen wurde dann leider etwas krumm und schief, dieser Tannenbaum mit Charakter bekam dann aber noch eine ganz besondere Aufgabe, mehr dazu gibt’s in den nächsten Tagen.

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Für den zweiten Versuch habe ich dann zunächst aus Papier Vorlagen in drei verschiedenen Größen ausgeschnitten, die Leggins auf links gedreht und die Tannenbäume aufgemalt. Da der Stoff ja sehr dünn ist, habe ich zunächst darauf verzichtet, die Konturen auszuschneiden, sondern den Stoff erstmal schlauchartig belassen. Damit nichts beim Nähen verrutscht, wurde alles mit Stecknadeln fixiert und dann mit der Nähmaschine vorsichtig der Linie entlang nähen. An der Unterseite lasse ich etwa 2 cm frei, damit der Stoff gewendet und gefüllt werden kann. Entlang der Naht habe ich mit etwa 5mm Anstand den Tannenbaum ausgeschnitten. Da die Tannenbäume ja nur als Deko dienen sollen, verzichte ich auf zusätzliches Versäumen der Kanten. Bei den Zacken kann es nach dem Wenden hilfreich sein, einen eingezogenen Kugelschreiber zu nehmen, so kommt die Form besser zur Geltung, ebenso kann beim Befüllen bis in die kleinste Ecke Füllwatte gequetscht werden. Zum Schluss nur noch das Loch unten per Hand vernähen und fertig sind die kleinen Tannenbaumkissen, die noch weiter verziert werden können, aber auch „natur“ ein tolles Bild abgeben.

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Ich hatte farblich das Glück eine dunkelgrüne Leggins zu erwischen, da es in Sachen Weihnachtsdeko seit dem Verkauf pinker Glitzer-Rentiere eigentlich keine Tabus mehr gibt, kann ich mir die Tannenbäume auch in anderen Farben ganz gut vorstellen. Ob andere Motive ebenso toll funktionieren muss ausprobiert werden. Kommt auch immer etwas auf die verwendete Strumpfhose an. Meine beispielsweise gibt in der Länge kaum nach, dehnt sich aber stark in die Breite, weshalb meine Bäumchen nach dem Füllen alle etwas dicker waren als geplant.

Egal ob Laufmasche, ausgeleierter Gummibund oder einfach beim Waschen eingegangen – diese Upcycling-Idee ist einfach eine tolle Lösung für kaputte Wollstrumpfhosen, von denen sicher jede Frau irgendwo im Kleiderschrank eine hat. Wünsch euch einen guten Start in die neue Woche!