Stern für Stern durch den Advent: DIY gehäkelter Adventskalender

Wie schnell doch das Jahr bisher vergangen ist, nun haben wir schon Dezember. Höchste Zeit also den Weihnachtscountdown einzuläuten. Leider habe ich dieses Jahr selber keinen Adventskalender zum Öffnen *snief*, aber ich verschenke einen an eine Freundin, die Ende November Geburtstag hatte.

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Doch statt Schokolade oder irgend anderes Klimbim, gibt es 24 selbstgehäkelte Sterne. Diese können vielseitig als Dekoration eingesetzt werden und so wird die Wohnung von Tag zu Tag immer einen Stern weihnachtlicher. Darüber hinaus können die Sterne dann im nächsten Jahr ganz einfach wieder verwendet werden.

Wünsch euch ein schönes erstes Adventswochenende!

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Warme Ohren im Miniformat: DIY Deko-Pudelmützen

Die Chancen für weiße Weihnachten stehen ja eher schlecht… Na wenn draußen schon kein richtiges Pudelmützenwetter ist, dann bekommen die winterlichen Begleiter eben in der Wohnung ihren Einsatz, denn im Miniformat machen sich die wolligen Accessoires super als Dekoration. Weiterer Vorteil, während die Weihnachtsdeko eigentlich kurz nach Dreikönig wieder im Keller verschwinden muss, können die Mützchen getrost bis zum Ende des Winters hängen bleiben.

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An die Kette gelegt: Weihnachts-Deko als Schmuck

Nun ist es nicht mehr lange bis zum Weihnachtsfest und neben der geschmückten Wohnung möchte man selbst natürlich auch festlich gekleidet sein. Wem der derzeitige Trend der kunterbunten Weihnachtspullover dann doch etwas zu schrill ist, der kann auf dezente Art das eigene Outfit weihnachtlicher machen. Das beste daran ist, dass man das benötigte Material meist schon zu Hause hat und es nur wenige Minuten dauert…

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Abwechslung muss sein: Apfel-Walnuss-Muffins

Adventszeit ist die Zeit von Lebkuchen und Plätzchen. Da nun am dritten Adventswochenende bei vielen aber bestimmt schon die verträgliche Dosis an Weihnachts-Gebäck erreicht wird und ich ja generell der totale Muffin-Junkie bin, dürfen sie bei mir auch jetzt in der Weihnachtszeit nicht fehlen. Es gibt zum Glück auch genug winterliche Varianten, wie etwa diese leckere Kombination mit Apfel und Walnuss.

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Kulinarischer Countdown: vorweihnachtliches Früchtebrot

Eigentlich gibt es nun kein Entkommen mehr, überall öffnen die Weihnachtsmärkte ihre Pforten und damit macht sich nun Land auf und ab Weihnachtsstimmung breit. Da es aber selbst für mich als Weihnachts-Junkie für Plätzchen und Lebkuchen noch etwas zu früh ist, habe ich meine Geschmacksnerven heute mit einem leckeren Früchtebrot auf die nahende Adventszeit vorbereitet.

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Byebye Altglascontainer – Hello Weihnachtsdeko: Upcycling-Idee Adventskranz

Ja Weihnachten ist das Fest der Liebe und wie für viele andere auch bei mir häufig die einzige Möglichkeit im Jahr den Großteil der Freunde & Familie zu sehen. Doch trotzdem hat Weihnachten mittlerweile leider auch einen negativen Beigeschmack – der ganze Stress, die Verschwendung und viel zu viel Müll. Nein ich möchte an dieser Stelle keine Debatte um die Wegwerfgesellschaft anfangen, doch es kraust mir jetzt schon wieder vor den besinnlichen Tagen. Um das Gewissen etwas zu beruhigen, zeige ich euch heute einen tollen Adventskranz, bei dem dank Upcycling der vorweihnachtliche Müllberg etwas schrumpft.

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Weil ich ein Mädchen bin: Pinker Glitzer Adventskranz

Während ich letztes Jahr im September schon den Großteil meiner Weihnachtsgeschenkeplanung abgeschlossen hatte, sieht es dieses Jahr irgendwie noch sehr mau aus. Dabei weihnachtet es überall und beim Blick aus dem Fenster zeigt sich seit dieser Woche bereits der Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz.

Doch bisher ist nur das Geschenk für den Liebsten konkret in Arbeit, beim Rest bewege ich mich irgendwo zwischen „noch ne tolle Idee auf Pinterest gesehen“ und „angefangen, aber…“. Um nun endlich diesem Zustand zu entfliehen, habe ich in den letzten Tagen mal den ersten Adventskranz (ja in diesem Jahr wird es bei mir mehrere geben) angerichtet. Wie sollte es anders sein, natürlich in meinen geliebten Mädchenfarben. Bis die erste Kerze angezündet werden kann, dauert es zwar noch zwei Wochen, aber hier trotzdem schon mal ein paar Fotos…

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Ä Tännschen plis: Strumpfhosen Upcycling Idee Tannenbaum-Kissen

Aller guten Dinge sind ja bekanntlich drei, daher steht nach dem Klorollen-Adventskalender und den Filz-Deko-Allroundern der Tannenbaum nun passend zum dritten Advent ein weiteres Mal Modell für meine weihnachtlichen Kreativergüsse. Dieses Mal ist das Ergebnis eher aus der Abteilung Deko-Krimskram und der Tatsache geschuldet, dass ich einfach so schwer Sachen wegwerfen kann auch wenn sie eigentlich Müll sind.

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Ausgangspunkt war mein letzter Heimatbesuch und das Stöbern durch die 80er Jahre Kleiderkisten meiner Mama, wobei ich eine tolle, noch original verpackte, dunkelgrüne Strumpfhose entdeckte. Da ich solch eine Farbe trotz meiner fast 100 Stück umfassenden Strumpfhosensammlung noch nicht hatte, wurde sie natürlich gleich eingepackt. Hier in Halle kam dann die Ernüchterung denn trotz Aufdrucks „Strumpfhose“, handelte es sich nur um eine Leggins, bei der sich nach dem ersten Waschen dann zudem zeigte, dass der Gummibund die letzten 30 Jahre doch nicht so gut überstanden hatte.

Wegwerfen kam aufgrund meines sparsamen Schwabenherzens nicht in Frage, da hatte ich die Idee aus dem dunkelgrünen Maschenstoff kleine Tannenbäume zu nähen und sie anschließend mit Füllwatte auszustopfen. Diese hatte ich ebenfalls in den Bastelkisten meiner Mutter gefunden und einfach mal auf Verdacht eingepackt. Der erste Versuch ganz ohne Vorlage und abmessen wurde dann leider etwas krumm und schief, dieser Tannenbaum mit Charakter bekam dann aber noch eine ganz besondere Aufgabe, mehr dazu gibt’s in den nächsten Tagen.

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Für den zweiten Versuch habe ich dann zunächst aus Papier Vorlagen in drei verschiedenen Größen ausgeschnitten, die Leggins auf links gedreht und die Tannenbäume aufgemalt. Da der Stoff ja sehr dünn ist, habe ich zunächst darauf verzichtet, die Konturen auszuschneiden, sondern den Stoff erstmal schlauchartig belassen. Damit nichts beim Nähen verrutscht, wurde alles mit Stecknadeln fixiert und dann mit der Nähmaschine vorsichtig der Linie entlang nähen. An der Unterseite lasse ich etwa 2 cm frei, damit der Stoff gewendet und gefüllt werden kann. Entlang der Naht habe ich mit etwa 5mm Anstand den Tannenbaum ausgeschnitten. Da die Tannenbäume ja nur als Deko dienen sollen, verzichte ich auf zusätzliches Versäumen der Kanten. Bei den Zacken kann es nach dem Wenden hilfreich sein, einen eingezogenen Kugelschreiber zu nehmen, so kommt die Form besser zur Geltung, ebenso kann beim Befüllen bis in die kleinste Ecke Füllwatte gequetscht werden. Zum Schluss nur noch das Loch unten per Hand vernähen und fertig sind die kleinen Tannenbaumkissen, die noch weiter verziert werden können, aber auch „natur“ ein tolles Bild abgeben.

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Ich hatte farblich das Glück eine dunkelgrüne Leggins zu erwischen, da es in Sachen Weihnachtsdeko seit dem Verkauf pinker Glitzer-Rentiere eigentlich keine Tabus mehr gibt, kann ich mir die Tannenbäume auch in anderen Farben ganz gut vorstellen. Ob andere Motive ebenso toll funktionieren muss ausprobiert werden. Kommt auch immer etwas auf die verwendete Strumpfhose an. Meine beispielsweise gibt in der Länge kaum nach, dehnt sich aber stark in die Breite, weshalb meine Bäumchen nach dem Füllen alle etwas dicker waren als geplant.

Egal ob Laufmasche, ausgeleierter Gummibund oder einfach beim Waschen eingegangen – diese Upcycling-Idee ist einfach eine tolle Lösung für kaputte Wollstrumpfhosen, von denen sicher jede Frau irgendwo im Kleiderschrank eine hat. Wünsch euch einen guten Start in die neue Woche!

Advent, Advent, die erste Kerze bald wieder brennt: DIY Adventskranz

Das Tolle an DIY ist neben der Tatsache ein individuelles Unikat zu bekommen, man durch die Eigenleistung etwas Geld sparen kann. Doch die DIY Leidenschaft kann aber auch schnell ins Geld gehen, denn Bastelläden sind einfach zu verlockend und der Einkaufskorb ist dann an der Kasse meist voller als geplant. In der Hinsicht habe ich das „Glück“, dass meine Mutter nicht mehr groß Basteln kann und ich daher auf ihren über Jahrzehnte angesammelten Fundus aus Bastel- und Dekomaterial zurückgreifen kann. Bei meinem letzten Heimatbesuch habe ich daher gezielt nach weihnachtstauglichem Material gesucht und einiges gefunden, so dass dieser Adventskranz ganz ohne neu gekaufte Sachen gebastelt wurde.

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Grundlage ist ein dunkelbrauner Zweigkranz, den wir schon seit Jahren in der WG haben und der immer mal wieder saisonal geschmückt wird, alles Weitere sind alte Materialien meiner Mutter: silberne Kerzenhalter, goldene Metallfolie, weißes und goldenes Geschenk-Kräuselband, goldene Klebefolie, gewellter goldener Basteldraht, goldene Perlennadeln, normaler Basteldraht und weiße Kerzen.

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Zunächst habe ich den gesamten Kranz mit dem gewellten Basteldraht mehrfach umwickelt, da der Draht sehr dünn ist, wirkt es dezent aber trotzdem gleich viel weihnachtlicher. Der Adventskranz sollte farblich in Gold und Weiß entstehen, daher passten die silbernen Kerzenhalter nicht so ganz dazu. Deswegen habe ich die Kante an der Seite mit Goldklebefolie beklebt und aus der Metallfolie Sterne gebastelt, damit das restliche, sichtbare Silber verschwindet. Die meiste Zeit ging dann fürs Basteln der Fröbelsterne drauf, diese sind aus Kräuselband entstanden. Dabei habe ich die Zacken nur auf einer Seite herausgearbeitet und auf der Rückseite Draht für die Befestigung im Kranz angeklebt. Zum Schluss habe ich noch goldene Perlenadeln verteilt und am Sonntag kann dann die erste Kerze angezündet werden.

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Wünsch euch ein schönes erstes Adventswochenende!

Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum: DIY Adventskalender

Es ist gerade mal Mitte November, aber der hallesche Marktplatz hat sich bereits in ein Weihnachtsdorf verwandelt. Doch auch bei mir in den eigenen 4 Wänden stehen seit einigen Wochen alle Zeichen auf Weihnachten, zumal ich beim Kreativprojekt „Ferrero 2015“ von Lisa freundeskreis mit den zu Verfügung gestellten Ferrero Küsschen Weihnachtsbräuche aufleben lasse. Als Weihnachtsbrauch habe ich mir dabei den Adventskalender ausgesucht, dieser hat in den letzten Jahren ja einen totalen Hype erlebt.

Während sich zu meiner Kindheit eigentlich nur Kinder über die vorweihnachtlichen Auspacksessions freuen durften, so hat der Handel die Sehnsucht der Erwachsenen nach dem täglichen Türchen-Öffnen erkannt. Was gibt es da nicht alles an Varianten zu kaufen: Bier, Socken, Kosmetik, Parfüm, Schmuck, etc. Doch auch wenn es natürlich praktisch ist, sich schnell einen solchen fertigen Adventkalender aus den Laden zu kaufen, so bleibe ich hierbei doch lieber meiner DIY-Seele treu. Bei vielen meiner DIY Projekte versuche ich nicht mehr genutzten Gegenständen und Materialen ein neues Leben zu geben. So auch bei dieser Adventskalender-Idee, die ich vor einigen Jahren meinem damaligen Freund gebastelt habe und nun für das Kreativprojekt nochmals aufgegriffen habe. Doch bei diesem Adventskalender wird nicht nur recycelt, sondern sogar doublecycelt, denn Samtpfoten-Besitzern dürfte der Kalender auch noch nach Weihnachten einige Freude bereiten.Adventskalender_Klorolle_1

Benötigtes Material:

  • 24 Leere Klorollen/ 8 Küchenrollen
  • Krepppapier in Grün, Braun und Gold
  • Gold-Metallfolie
  • Klebstoff
  • feste Pappe
  • Heißklebepistole
  • Geschenkband
  • Klebeetiketten
  • Streudeko
  • Geschenke zum Einfüllen
  • 24 Ferrero Küsschen

Falls Küchenrollen verwendet werden, diese zunächst dritteln, dann haben sie etwa die Höhe von Klorollen. Zwischen verschiedenen Marken an Toilettenpapier gibt es zudem kleinere Größenunterschiede, dieseausgleichen, damit alle verwendete Rollen die gleiche Höhe haben. Kleinere Unterschiede im Durchmesser sind kein Problem. Die Rollen mit Krepppapier (21xGrün, 2xBraun, 1xGold) bekleben und in Tannenbaumform anordnen. Damit später die Geschenke nicht aus den Rollen fallen aus einer festen Pappe die Tannenbaumform ausschneiden mit dem jeweiligen Krepppapier bekleben. Die fertigen Rollen werden nun mit der Heißklebepistole auf der Pappe fixiert. Die 24. Rolle wird bei mir der Stern auf dem Weihnachtsbaum, dafür habe ich aus Gold-Metallfolie noch einen Stern gebastelt.

Was die Füllung des Adventskalenders angeht, so kommt es natürlich immer auf den Beschenkten und das Budget an, zusätzlich ist der Platz an jedem Tag durch die Größe der Rollen begrenzt. Ich persönlich empfehle eine Mischung aus süßen Weihnachtsleckereien und nützlichen Kleinigkeiten (hier bietet sich das Probegrößen-Sortiment der Drogerien an). Denkbar wäre aber auch ausgedruckte Weihnachtsgedichte, die Teile eines selbstdesignten Fotos-Puzzles oder Liebesbotschaften. Die Rollen nun noch mit Geschenkband verschließen. Die Ferrero Küsschen dienen dabei als Nummern und Weihnachtsbaumkugeln, dazu habe ich Klebeetiketten verwendet. Mit kleinen Streusternen habe ich den Baum zusätzlich verziert.

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Nachdem am 24.12. dann alle Fächer geöffnet und geleert sind, muss der Adventskalender aber noch nicht im Müll landen. Eher zufällig fiel uns damals das Interesse des Katers für den leeren Weihnachtsbaum auf. Daher wurden spontan ein paar Leckerlis in den Rollen versteckt und der Kater musste sich sein Weihnachtsmahl herausfischen. Er hatte dabei so viel Freude, dass er sich wochenlang neben den leeren Weihnachtsbaum gelegt und solange miaut hat, bis jemand ein paar Leckerlis eingefüllt hat. Hierbei bitte beachten, dass der Adventskalender nicht mit zusätzlichen Kleinteilen verziert wird, denn diese könnten von der Katze verschluckt werden.