Zum ersten Mal im Fußballstadion: Testspiel RB Leipzig – Stoke City

Nun hat es mich auch erwischt, statt Samstag Nachmittag gemütlich auf dem Sofa zu liegen oder im SALE nach Schnäppchen zu suchen, ging es für mich letztes Wochenende zum ersten Mal ins Fußballstadion. Aber Moment mal… Nein ich wurde nicht gezwungen, vielmehr war es ja sogar meine eigene Idee. Dass es 30 Jahre gedauert hat, bis ich mal zum Fußball ins Stadion gehe, ist vlt. doch etwas ungewöhnlich. Zu Kindertagen ging es mit den Eltern mehr zu Leichtathletik- und Wintersportveranstaltungen und auch unter meinen Exfreunden war jetzt kein riesen Fußball-Fan dabei. Wie viele andere Frauen auch, schaue ich mir gerne die Spiele bei EM und WM im TV an, aber bisher hatte es mich nie gereizt viel Geld auszugeben und mich ins Gedränge eines Stadions zu stürzen.

Im letzten Jahr hat sich das nun etwas geändert, da ich viel Zeit in Leipzig verbracht habe, wird man doch von der dortigen Fußball-Euphorie angesteckt. Von vielen Leuten für die fehlende Tradition verurteilt, habe ich persönlich kein Problem damit, dass der Verein erst seit wenigen Jahren existiert und wer sich über die Finanzhilfen des großen Getränkeherstellers beschwert, der vergisst, dass es beim Fußball mittlerweile doch überall fast nur noch ums Geld geht. Nein ich bin auch kein Fan der „Brause“, vor Ewigkeiten mal probiert aber nicht so meins, trotzdem finde ich gut was dort nun in Leipzig auf die Beine gestellt wurde und Grund genug mir das mal aus der Nähe anzuschauen.

Mit dem Erfolg in der letzten Saison und der Champions League-Teilnahme war klar, dass es in der neuen Saison schwer wird an Karten zu kommen, aber zum Glück fanden in der Vorbereitung einige Testspiele statt, eines davon auch im Heim-Stadion, der RedBull Arena. Für 10€ gab es unkompliziert Tickets für das Testspiel gegen die englische Premier League-Mannschaft Stoke City (als kleine Anmerkung: ist der zweitälteste noch existierende Fußballverein der Welt, das hat dann selbst für mich etwas von Ironie). Wie bei anderen Großevents auch empfiehlt sich die frühzeitige Anreise, hier ist es in Leipzig ein großer Vorteil, dass sich das Stadion mitten in der Stadt befindet und die Eintrittskarte zudem für den öffentlichen Nahverkehr gilt. Schon Stunden vor dem Spiel war einiges los, da für dieses Spiel im Sektor B freie Platzwahl galt, machten auch wir uns schon zur Stadionöffnung auf den Weg. Zum Glück war es nicht zu warm, denn Sicherheit geht beim Fußball eben vor und dementsprechend hat es doch recht lange gedauert bis wir durch die Kontrollen waren. Dann ging es die – nach meiner morgendlichen Laufrunde zumindest mir – endlos erscheinenden Treppen hoch und dann wieder herunter zur RedBull Arena, welche sich ehrwürdig im geschichtsträchtigen Zentralstadion befindet. Zur WM 2006 gebaut, stand das Stadion jahrelang leer und wird nun wieder bespielt.

Für mich war es schon ein toller Anblick und dabei ist dieses Stadion ja noch eher eines der kleineren innerhalb der Bundesliga. Wir suchten uns mittig in der Kurve gute Plätze, weiter unten wäre zwar auch noch vieles frei gewesen, aber beim späteren Platzregen war es eine gute Entscheidung etwas geschützt unter dem Dach zu sitzen. Nun hieß es abwarten, langsam füllten sich die Ränge, etwas komisch war es schon, dass aufgrund der erwarteten niedrigeren Nachfrage nach Karten nicht alle Sektoren geöffnet waren und man so auf die leere Tribüne blickte, aber auch die über 20.000 Zuschauer machten genug Stimmung.

Man merkte die lange Sommerpause schon etwas, denn selbst beim Warm-Up wurde die Mannschaft von den Fans lautstark bejubelt. Fans, so wird über RB Leipzig ja immer wieder gesagt, das sind auch besonders viele Familien und tatsächlich den Stereotyp des männlichen, betrunkenen Fußballfans sucht man im Stadion vergebens. Da hatte ich andere Kindheitserinnerungen als meine Eltern bei der Ausflugsplanung immer genau darauf geachtet haben, ja nicht mit Fußballfans im gleichen Zug zu sitzen. Klar ist das bei einem Testspiel nochmal etwas anderes als bei einem Punktspiel in der Liga, Pokal, etc., aber trotzdem habe ich mich als Frau zu keinem Zeitpunkt unwohl gefühlt.

Das Spiel selber war dann weniger spektakulär, wurde am Ende dann auch leider 1:2 verloren, aber trotzdem war die Stimmung im Stadion gut. Im Anschluss an das Spiel gab es noch die offizielle Vorstellung des Kaders der kommenden Saison und als angekündigtes Highlight noch ein riesen Fanfoto mit der Mannschaft. An sich eine schöne Idee, aber die Umsetzung war dann etwas ungünstig, da bereits vor der Ansage Fotos gemacht wurden und ich natürlich mal wieder die Augen zu habe und wild am gestikulieren bin, aber naja das ist halt typisch Moni.

Für mich insgesamt aber eine gelungene Stadion-Premiere und wenn es dann unter der Saison mal noch Tickets gibt, geht’s bestimmt wieder in die Redbull Arena.

Falten ausdrücklich erwünscht: DIY Plissee-Lichterkette

Gerade bin ich total auf dem Lichterketten-Trip. Dabei hatte ich vor ein paar Wochen nur nach günstigen LED-Lichterketten für ein anderes UPCYCLING-Projekt gesucht und Sparfuchs wie ich bin im Internet einige super günstige „Motiv-Lichterketten“ bestellt, bei denen das Beiwerk leicht zu entfernen war und zusätzlich dann als Bastelmaterial dienen kann (z.B. Weihnachtslichterkette mit Schleifen & Glöckchen oder Lichterketten mit Bast-Kugeln). Naja eigentlich hatte ich ja nur 2 Lichterketten benötigt, da mein Gehirn bei Schnäppchen manchmal einfach aussetzt, am Ende allerdings 13 Stück bestellt, für die es nun noch weitere DIY-Ideen zu finden gilt. Eine davon möchte ich euch heute vorstellen…

Material:

  • LED-Lichterkette (ganz wichtig, normale Lichterketten werden zu heiß)
  • Transparentpapier (nicht das ganz dünne, gibt speziell für Lichterketten dickeres Papier)
  • Gegenstand zum Falzen
  • Lineal, Stift, Schere
  • Heißklebepistole

Zunächst aus dem Transparentpapier die Streifen für die einzelnen Plissee-Diamanten zuschneiden, bei mir waren das 12 Streifen mit je 8x30cm. Wer die Falttechnik noch nicht kennt, kann mal auf Youtube vorbei schauen, habe dort dieses Video als grobe Anleitung genommen. Die Technik mit den Berg- und Talfalten mag zunächst super kompliziert erscheinen, aber im Video wird eine schnelle Variante gezeigt und wenn man einmal den Dreh raus hat, ist es super einfach. Ich habe alle 12 Papierstreifen entsprechend gefaltet, anschließend mit der Heißklebepistole die Rundung geschlossen und dann die Plissee-Diamanten an den LEDs der Lichterkette befestigt.

Plissee_Lichterkette_2Plissee_Lichterkette_3

Wünsch euch ein schönes und kreatives Wochenende!

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Schwarz und doch so farbenfroh: WGT 2017

Es ist zwar schon fast einen Monat her, aber nun kommt doch noch ein kleiner Bericht zu meinem Besuch des Viktorianischen Picknicks im Rahmen des WGT (Wave-Gotik-Treffen) in Leipzig. Jedes Jahr am Pfingstwochenende wird Leipzig zur Hauptstadt der schwarzen Szene, die dann bei genauerem Betrachten gar nicht so dunkel erscheint. An sich habe ich weder musikalisch noch anderweitig Kontakt zu dieser (Sub-)Kultur, doch die tollen Bilder letzten Jahren machten mich immer schon neugierig und da es dieses Jahr zeitlich passte, ging es in den Clara-Zetkin-Park.

WGT_1

Dort findet das Viktorianische Picknick statt, gegessen wird da zwar auch, aber hauptsächlich geht es ums „sehen & gesehen werden“. Man weiß gar nicht wohin man zuerst schauen soll bei den vielen tollen, opulenten und aufwändig gearbeiteten Kostümen. Mit den passenden Accessoires entstehen dabei zum Teil ganze Festgesellschaften samt Kind & Kegel. Für mich war dies auch endlich mal ein Anlass um ein paar ausgefallene Teile aus meinem Kleiderschrank auszuführen. Den grünen Rock hatte ich beim Fundusverkauf der Oper Halle schon 2015 gekauft, blieb bis dato aber ungetragen. Mit ein paar Bändern verziert passte er super zum Anlass, eigentlich gehörte noch der Reifrock darunter, doch aufgrund der angesagten Temperaturen von 30°C und der Anreise mit Straßenbahn & Zug, habe ich darauf verzichtet, was spätestens beim Toilettenbesuch die richtige Entscheidung war. Dazu eine schwarze Corsage und aus Spitzen-Meterware noch ein Kropfband & Haarband. Zum Glück waren wir früh genug da und konnten uns einen Schattenplatz sichern, denn mit der Zeit wurde es immer voller und irgendwann war es nur noch ein buntes Gewusel aus Kostümen, Fotografen und Besuchern. So bekam man natürlich auch viele tolle Ideen für ein eigenes Kostüm. Mal schauen vlt. wird nächstes Jahr schon ständesgemäß flaniert, aber auf jeden Fall dann mit Kamera, denn so habe ich leider nur ein paar Handybilder…

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Elefant, Tiger & Co.: Zu Besuch im Zoo Leipzig

Bereits zum zweiten Mal ging es für mich auf Großstadtsafari in den Zoo Leipzig. Wie jedes Jahr gibt es dort am ersten Sommerferienmontag für Frühaufsteher zwischen 6 und 8 Uhr kostenlosen Eintritt und man kann dann den ganzen Tag im Zoo bleiben. Mir gefällt der Zoo Leipzig besonders gut, denn verglichen mit anderen Zoos sind die Gehege wirklich groß und schön angelegt, manchmal muss man erst suchen um die Tiere zu entdecken.

Hier einige Eindrücke vom Zoobesuch…

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Ein Hauch von Schokolade im Sommer: Kakao-Quark-Knödel

Schokolade und Sommer ist keine gute Kombi, endet eben meist in einer großen Sauerei. Doch auch bei warmen Temperaturen hat man mal Lust darauf. Eine gute Alternative ist dann Kakao, denn so hat man zumindest ein Bisschen den Geschmack von Schokolade. Damit das Dessert dann aber nicht zu schwer im Magen liegt, sorgt bei diesen leckeren Knödeln Magerquark.

Zutaten (für 6 Knödel):

  • 250g Magerquark
  • 5EL Mehl
  • 6EL Hartweizengrieß
  • 1 Ei
  • 2EL Kakao-Puderzucker*
  • etwas Butter
  • Semmelbrösel
  • Kakao-Puderzucker

Magerquark mit dem Ei verrühren und dann jeweils 5EL Mehl und Hartweizengrieß dazugeben. Etwa 1/3 des Teiges in eine andere Schüssel geben und dort mit 2EL Kakao-Puderzucker und 1 EL Hartweizengrieß verrühren. Aus dieser dunklen Masse nun 6 kleine Kugeln formen und diese mind. 30Min im Gefrierfach fest werden lassen. Dann um diese Kugeln mit dem restlichen hellen Teig die Knödel formen. In einen Topf mit kochendem Wasser geben, die Knödel sind fertig wenn sie an der Oberfläche schwimmen. In einer Pfanne die Butter schmelzen, die Semmelbrösel und etwas Kakao-Puderzucker dazugeben und umrühren. Die gekochten Knödel darin wälzen bis die gesamte Oberfläche schön mit Bröseln bedeckt ist. Die Knödel können pur oder mit einer Soße (z.B. Vanille) serviert werden.

*Anmerkung: Statt des von mir verwendeten Kakao-Puderzuckers kann natürlich auch eine Mischung aus Puderzucker und Back-Kakao verwendet werden. Dieses Rezept entstand im Rahmen eines Rezeptwettbewerbs von SweetFamily & Whisprs und beinhaltet daher das kostenlos zur Verfügung gestellte Produkt.

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Fransiger Hingucker: DIY Leder Statementkette

Wer FIMONI & MORE schon länger folgt weiß, dass es mir Statementketten besonders angetan haben. Dabei habe ich schon die verschiedensten Materialen verwendet, neben Filz, Glasperlen, Nylonstrumpfhosen oder Seilen war bisher FIMO meist die Lieblingszutat. Nun kommt mit Leder mal wieder etwas Abwechslung in meine Schmucksammlung.

Material:

  • Lederreste
  • farblich passende Perlen (4mm)
  • gewachste Baumwollschnur (1mm)
  • Lineal
  • Stift
  • Schere
  • Lochzange

Für meine Kette habe ich aus dem Leder insgesamt 11 Rechtecke ausgeschnitten. Die Maße für die einzelnen Rechtecke sind: 1x 7cmx10cm, 2x 6,5cmx10cm, 2x 6cmx10cm, 2x 5,5cmx10cm, 2x 5cmx10cm, 2x 4,5cmx10cm. In die einzelnen Rechtecke nun Fransen schneiden, dabei an der langen Seite oben mind. 7mm Rand lassen, hier kommt später das Loch noch rein. Ich habe auf die 10cm-Länge insgesamt 24 Fransen verteilt. Die Rechtecke nun aufrollen und mit der Lochzange durchstechen. Die gewachste Baumwollschnur durch die Löcher ziehen und dabei dazwischen jeweils eine Perle auffädeln. Dann alles zusammen ziehen und auf beiden Seiten jeweils mit einem Knoten fixieren. Die Baumwollschnur nun auf die gewünschte Kettenlänge kürzen und einen Verschluss anbringen, ich habe hier einen in der Länge variablen Verschluss mit Hilfe der Makramee-Technik geknotet.

Mittlerweile habe ich bereits vier Ketten in diesem Fransen-Stil gebastelt. Neben den einfarbigen Varianten in Schwarz, Rot und Gelb (die nächste Fußball-WM kann kommen 😉 ), hat es mir aber auch der Farbverlauf in Brauntönen angetan. Diese Kette hat dann nur 9 Quasten, da ich nicht mehr verschiedenfarbige Lederreste hatte.

Wünsch euch schon mal ein schönes und hoffentlich kreatives Wochenende!

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Auf dem Schlauch stehen: DIY gehäkeltes Knoten-Kissen

Wenn Fimoni eine Reise tut… Seit klein auf bin ich Bahnfahrerin, daran haben auch so manche Horrorerlebnisse in den letzten Jahren nichts verändert. Meine Mitbewohnerin meint ja immer schon so scherzhaft, dass ich meine Zugtickets wohl bei Jochen Schweizer als Abenteuererlebnisse buche. Doch trotzdem fahre ich (das passende Sparticket natürlich vorausgesetzt) lieber 10 Stunden mit dem Zug als 5 Stunden selber hinter dem Steuer im Auto zu sitzen. Vorteil beim Zugfahren ist einfach, dass ich die Zeit anderweitig nutzen kann und so als DIY-Junkie ergeben sich dabei viele Möglichkeiten. Vor Kurzem stand mal wieder eine lange Zugfahrt ins Schwabenländle an und trotz ICE-Tickets dauert die Fahrt in die Provinz eben gerne mal 8 Stunden und mehr. Also Zeit genug für ein besonders zeitintensives DIY.

Knotenkissen haben es mir schon lange auf Pinterest angetan und Material für ein (oder mehrere) genähte Exemplare liegen auch schon bereit. Doch im Zug mit Nähmaschine ist etwas schwierig (wobei mich der Gedanke nun beim Schreiben schon irgendwie reizt :-D), daher mussten Wolle und Häkelnadel herhalten. Das würde natürlich deutlich länger dauern, aber wäre dann nun natürlich auch nochmal etwas individueller.

Knotenkissen_grau_1

Material:

  • 250g Wolle
  • Häkelnadel
  • Füllwatte (oder kleine Ikeakissen)

Zunächst habe ich 15 Luftmaschen angeschlagen und diese dann im Kreis gehäkelt, war aber gleich zu Beginn etwas unsauber beim Runden abschließen, sodass es dann irgendwann 17 Maschen waren. Ich habe dafür feste Maschen verwendet, denn bei Stäbchen wären mir die Zwischenräume einfach zu groß geworden und man hätte die weiße Füllwatte noch deutlicher gesehen. Da bei den Anleitungen zu den genähten Knotenkissen das Füllen des langen Schlauches als sehr mühsam und zeitintensiv beschrieben wurde, habe ich bei meiner Häkelvariante das Füllen parallel gemacht, also immer nach ein paar Zentimetern den Schlauch gefüllt. Was die Länge angeht so habe ich einfach so lange gehäkelt bis das 250g Wollknäuel aufgebraucht war und es sind insgesamt knapp 4 Meter geworden. Zwar wollte ich eigentlich alles an einem Stück häkeln, doch mit der Zeit wurde der immer länger werdende Schlauch recht unhandlich und somit hab ich immer nach etwa einem Meter gekappt, neu angefangen und dann am Ende alle Teile zusammengenäht. Gemäß der entstandenen Länge habe ich nach einem passenden Knotenvorschlag gesucht und dabei dann einen Rosenknoten verwendet. Nach dem Verknoten musste ich nur noch die beiden Enden zusammennähen und nach insgesamt mehr als 20 Stunden war mein Knotenkissen dann fertig.

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Wünsch euch ein schönes und kreatives Wochenende!

Hochstapeln erwünscht: DIY Etagere mit Schallplatten

In Zeiten des Smartphones als Alleskönner ist es gerade für die jüngere Generation nur schwer vorstellbar, wie Musikhören früher ausgesehen hat. Wenn gleich Vinyl in den letzten Jahren wieder in Mode gekommen ist, so verkommen doch Millionen von Schallplatten in den Kellern und auf Dachböden. Dabei lassen sich aus den schwarzen Scheiben ganz tolle Sachen machen.

Material:

  • 2 bzw. 3 Schallplatten in unterschiedlichen Größen (darauf achten, dass in der Mitte nur ein kleines Loch ist)
  • Haartrockner
  • Bausatz für Etagere
  • schwarzer Lack
  • selbstklebender Dichtungsstreifen oder Filz

Zunächst müssen die Schallplatten mit dem Haartrockner in die wellige Form gebracht werden. Wer sich die Arbeit ersparen möchte oder die Etagere lieber mit den flachen Schallplatten haben möchte, kann diesen Arbeitsschritt natürlich auslassen. Auch wenn die Schallplatten so an sich recht stabil wirken, kann man sie doch mit einem normalen Haartrockner erwärmen, sodass sie formbar werden. Für die mittlere Schale, habe ich einfach eine große Schallplatte verkleinert. Dies geht, wenn man die Schallplatte erwärmt und vorsichtig den gewünschten Rand abschneidet. Die entstandene Kante dann am besten noch etwas abschmirgeln, damit es später keine Verletzungen gibt. Die Schallplatte zum Formen auf einen rundgewölbten Untergrund legen (Müslischale, Teller, oder Schüssel – jeweils passend zur Größe der Schallplatte) und nun mit dem Haartrockner erwärmen. Es dauert nicht lange und die Schallplatte beginnt sich zuverformen. Durch die Wölbung des Untergrundes entsteht eine schöne gewellte Schalenform, man kann aber auch vorsichtig mit der Hand etwas nachhelfen. Die Platten kühlen schnell wieder ab und die Form ist dann fest. Nun die drei Schalen mit dem Bausatz verbinden. Aufgrund der vorhandenen Löcher in den Schallplatten geht dies super einfach. Da die erhältlichen Bausets eher für Etageren aus altem Porzellan gedacht sind und Teller in der Regel unten leicht nach innen gewölbt sind, steht bei meiner Schallplatten-Etagere die unterste Schraube etwa 2mm raus. Dadurch ist der Etagerenboden nicht flach und wirkt wackelig. Um dies auszugleichen habe ich einfach ein paar Streifen von einer Schaumstoff-Dichtung für Fenster/Türen abgeschnitten und um die Schraube herum geklebt. So steht alles stabil und weder Etagere noch Tisch werden verkratzt. Die Etagere kann nun gefüllt werden, hierbei nur darauf achten, wieviel Gewicht die einzelnen Schalen vertragen, denn Schallplatten sind unterschiedlich dick. Da sich die Schalen bei Wärme wieder verformen können, sollte man die Etagere im Hochsommer besser nicht in der prallen Sonne stehen lassen.

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Laufmasche gesucht: Upcycling Statementkette aus Strumpfhosen

Lange habe ich ihn vor mich hergeschoben, aber seit einigen Tagen versuche ich nun doch so etwas wie Frühjahrsputz. Im besonderen Fokus sind dabei meine Kisten mit Bastelmaterial, denn dort hat sich in den letzten Jahren einfach viel zu viel angesammelt. Daher wollte ich nun mal etwas basteln, bei dem ich nichts Neues dazu kaufen brauchte, sondern nur vorhandenes Material verwenden wollte. Als Statementketten-Süchtling war schnell klar, was entstehen sollte und dank zweier Strumpfhosen aus Mamas Fundus aus den 80ern, die ich eigentlich als Requisit für Blogfotos angedacht hatte, war die konkrete Idee dann auch gefunden.

Benötigtes Material:

  • 3 Strumpfhosenbeine
  • Garn oder Klebeband zum Abbinden der Enden
  • Kettenverschluss mit Endkappen
  • Sekundenkleber

Ich habe für meine Statementkette drei intakte Nylonstrumpfhosen (bronze & silber 15den, schwarz 20den) geopfert, man kann aber natürlich ganz im Sinne von Upcycling auch Strumpfhosen mit Laufmaschen verwenden. Die Strumpfhosenbeine jeweils so weit wie möglich oben abschneiden und mit Garn oder Klebeband zusammen binden. Dann einen lockeren Zopf flechten und am Ende wieder zusammen binden. Überstehendes Material abschneiden und nun die Enden in die Endkappen kleben. Damit die Kette schöner liegt noch etwas zu Recht zupfen und fertig ist das neue Accessoire.

Wünsch euch ein schönes und kreatives Wochenende!

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Osternest im Glas: DIY Tischdekoration mit Spitze

Ach wie die Zeit verfliegt, am kommenden Wochenende ist bereits Palmsonntag und somit stehen bei vielen auch schon die ersten Osterbesuche mit Kaffee & Kuchen an. Da soll die Tafel natürlich passend etwas österlich geschmückt sein. Schlicht und trotzdem schön dekorativ ist dabei meine heutige Upcycling-Idee für leere Honiggläser.

Material:

  • leeres Honigglas (oder anderes passendes Altglas)
  • Spitze
  • Bänder
  • Holzspäne
  • kleine ausgeblasene Eier
  • Klebstoff

Das Honigglas außen & innen gut reinigen, besonders hartnäckige Klebereste gehen mit Reinigungsbenzin gut ab. Die Spitze soll die Einkerbungen des Schraubverschlusses verdecken und wird mit dem Klebstoff fixiert. Mit einem einen dünnen Band samt Schleife wirkt es gleich noch verspielter. Dann noch etwas Holzspäne (natürlich geht auch Ostergras) und die kleinen Eier in das Glas geben und fertig ist die Tischdekoration. Nach Ostern kann das Glas ganz einfach mit einer Kerze zum Windlicht umdekoriert werden.