Schoko-Sünde mal anders : Brombeer-Bohnen-Brownies

Low-Carb, no-Carb, irgendwie tun mir die armen Kohlenhydrate ja schon etwas leid. Überall wimmelt es nur so von Rezepten, mit den durch Reduktion der Kohlenhydrate der Abnehmerfolg kommen soll. Immer wieder kamen mir in der Vergangenheit low-carb Rezepte für Brownies auf den Bildschirm, aber so richtig schmackhaft konnte ich mir die Bohnen-Alternative dann doch nie vorstellen. Aber ich versuche ja auch für neue Sachen offen zu sein, daher stand nun doch mal ein Versuch an. Ganz auf Mehl wollte ich bei meinem ersten Versuch dann aber doch nicht verzichten und habe Dinkel-Vollkornmehl verwendet.

Brombeer_Bohnen_Brownies

Zutaten (für 25x25cm Form):

  • 1 Dose Kidneybohnen (Abtropfgewicht 225g)
  • 2 Eier
  • 50ml Öl
  • 80ml Milch
  • 100g Dinkel-Vollkornmehl
  • 150g Kakao-Puderzucker*
  • 50g Back-Kakao
  • 50g Chiasamen
  • 200g Brombeeren (geht auch TK)

Backofen auf 175°C vorheizen. Die Bohnen zunächst abgießen und gründlich waschen, dann zusammen mit den anderen flüssigen Zutaten (Eier, Milch & Öl) pürieren. Nun Dinkelmehl, Kakao-Puderzucker, Backkakao und Chiasamen unterrühren und in eine mit Backpapier ausgelegte Form geben. Die Brombeeren auf dem Teig verteilen, leicht eindrücken und dann für ca. 25 Minuten backen.

Wem diese Brownies nicht schokoladig genug sind, kann noch mit einer Schokoglasur pimpen, mit persönlich reicht es aber auch ohne.

*Anmerkung: Statt des von mir verwendeten fertigen Kakao-Puderzuckers, kann man natürlich auch einfach normalen Puderzucker und Backkakao im Verhältnis 1:9 mischen und verwenden.

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Masche für Masche: DIY gehäkelte Herbst-Blätter

Aufgrund meiner ganzen tropischen Deko-DIYs in den letzten Wochen war ich lange nicht so wirklich in Herbst-Stimmung. Doch das hat sich nun endlich geändert, denn am vergangenen Wochenende habe ich nun dekotechnisch nachgerüstet und fleißig gehäkelt.

Haekelblaetter

Das Anfertigen der einzelnen Eichenblätter ist einfach und auch für Häkelneulinge gut machbar. Die genaue Anleitung habe ich beim Snaply-Magazin gefunden, dort ist alles super verständlich Schritt-für-Schritt erklärt und bebildert. Die Einsatzmöglichkeiten der gehäkelten Blätter sind dann ganz vielfältig, einfach auf den Tisch gelegt verschönern sie die herbstliche Kaffeetafel, an einen (Nylon-)Faden geknotet bringen sie etwas Farbe an die Fenster/Wand. Ich habe meinen bunten Blätter-Haufen gleich schon wieder verschenkt, aber es werden sicher noch einige nachgehäkelt.

Beauty meets Dekoration: DIY-Windlicht mit Nagellack

Bei mir herrscht ja fast immer ein gewisses Grund-Chaos, doch der Zustand meiner Kosmetik-Schublade übersteigt jegliche Vorstellungskraft. In den letzten Jahren hat sich einfach so einiges angesammelt, was – schminkfaul wie ich bin – nicht (mehr) benutzt wird. Das Wegwerfen von Sachen, die an sich noch „gut“ sind, fällt mir ja besonders schwer und daher landet selbst bei einem Aufräumversuch am Ende doch wieder fast alles in der Schublade des Grauens. Nicht so dieses Mal, denn ein aussortierter Nagellack dient nun als Material für ein tolles DIY.

Monstera_Windlicht_1

Material:

  • Nagellack
  • Spül-Schwämme
  • Teelichthalter, Windlicht oder leeres Gurkenglas
  • Nagellackentferner
  • Klebefolie
  • Stift, Schere, Skalpell

Monstera_Windlicht_2Monstera_Windlicht_3Monstera_Windlicht_4Monstera_Windlicht_5

Die beiden Windlichter gehören auch zum großen Dekoration-Geschenk und daher habe ich mich wieder für Monstera-Blätter als Motiv entschieden. Das gewünschte Motiv zunächst auf die Klebefolie übertragen und dann mit Schere und Skalpell ausschneiden. Pro Glas habe ich 3 Monstera-Blätter ausgeschnitten und dann gleichmäßig verteilt. Der Nagellack wird nun mit Hilfe des Spülschwammes auf das Glas aufgetupft. Hierbei muss man schnell sein, denn Nagellack trocknet doch recht schnell. Sollte man mal mit dem Ergebnis nicht zufrieden sein, einfach mit Nagellackentferner ausbessern. Ich habe bei den Windlichtern 2 Farbschichten aufgetupft. Da der Schwamm doch recht viel Nagellack aufnimmt, braucht man deutlich mehr Farbe als ich ürsprünglich gedacht habe, so ist am Ende das ganze Nagellack-Fläschen leer geworden. Zudem sollte man immer wieder ein neues Stück vom Schwamm verwenden. Wenn man mit dem Tupfergebnis zufrieden ist, einfach die Folie vorsichtig abziehen und fertig ist das Windlicht.

Monstera_Windlicht_6Monstera_Windlicht_7Monstera_Windlicht_8

Ich bin ganz begeistert vom Ergebnis und auch etwas traurig, dass die Windlichter verschenkt werden. Aber es werden sicher noch weitere DIY-Ideen mit den anderen aussortierten Nagellacken entstehen.

Selbstgepflückt ist halb gebacken: Apfel-Streusel-Kuchen

Kalendarisch haben wir zwar noch das letzte Sommer-Wochenende, doch der Blick aus dem Fenster zeigt, dass sich der Herbst bereits durchgesetzt hat. Wenngleich gerade in der Übergangsphase immer wieder Sehnsucht nach der Wärme aufkommt, so hat der Herbst doch auch seine guten Seiten. Eine davon ist das heimische Obst, was nun entweder im eigenen Garten (oder auf den Wiesen) geerntet werden kann, bzw. auf den Märkten angeboten wird. Ein paar selbst gepflückte Äpfel wurden bei mir nun zu einem leckeren Apfel-Streusel-Kuchen verarbeitet.

Apfel_Streusel_Kuchen

Zutaten (Backblech):

  • Teig:
    • 400g Mehl
    • 100g Butter
    • 1 Würfel Hefe
    • 50g Zucker
    • 100ml Milch
    • 1 Ei
    • 1 Päckchen Vanillezucker
    • 1 Prise Salz
  • Streusel:
    • 300g Mehl
    • 150g Zucker
    • 200g Butter
    • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 6 große Äpfel

Für den Hefeteig zunächst Milch mit etwas Zucker und der Hefe vermischen. Die restlichen Zutaten in eine Schüssel geben, dann die Hefe-Milch-Mischung dazugeben und alles mit dem Knethaken zu einen glatten Teig verarbeiten. Dieser Teig muss für mind. 1 Stunde gehen. Nun die Zutaten für die Streusel entweder mit der Hand oder auch wieder mit dem Knethaken vermengen und bis zur Verarbeitung kühl stellen. Sobald der Hefeteig aufgegangen ist, die Äpfel schälen, vierteln und dann in Scheiben schneiden. Den Backofen auf 175°C vorheizen. Den Hefeteig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech ausrollen, mit den Apfelscheiben belegen und dann mit den Streuseln bedecken. Der Kuchen kommt dann für etwa 40 Minuten in den vorgeheizten Ofen. Der Kuchen kann mit noch mit Sahne verfeinert werden, für noch mehr Herbst-/Winterfeeling einfach vor dem Backen einfach etwas Zimt über die Äpfel streuen.

Wünsch euch schönes Wochenende!

 

Vom Tisch in die Vertikale: DIY Pinnwand

Meinen Ruf als Schnäppchenjägerin habe ich nicht ganz zu Unrecht, denn egal ob Kleidung oder Deko, beim Shoppen schaue ich eigentlich grundsätzlich immer erst in den Sale-Bereichen der Geschäfte vorbei. So auch beim heutigen DIY. Eigentlich als Platzset mit 70% Rabatt angeboten, habe ich natürlich gleich vor Ort nach anderen Einsatzmöglichkeiten gesucht. Aufgrund der geflochtenen Struktur kam mir dabei schnell eine Art Pinnwand in den Kopf

Pinnwand_1

Die Zweckentfremdung ist dabei schnell gemacht und zudem auch nicht endgültig, falls man sich also irgendwann satt gesehen hat, kann das Platzset wieder auf dem Tisch eingesetzt werden. Für die Pinnwand habe ich passend zum Thema – die Pinnwand gehört ebenfalls zum tropischen Deko-Paket – 2 Blüten in den Ecken aufgeklebt. Diese Blüten entstanden aus alten Haiwaiiketten, welche ich schon früher mal zu einer Lichterkette upgecycelt hatte, der Blogpost dazu kommt auch in Kürze. Damit auch etwas „angepinnt“ werden kann, habe ich farblich passende Büroklammern in die geflochtene Struktur eingeschoben. Die Aufhängung kann entweder mittels Nylonfadens erfolgen oder einfach die vorhandenen Löcher in der Struktur für Nägel verwenden. Dabei ist sowohl Hoch- als auch Querformat möglich, einfach was besser gefällt oder platztechnisch passt.

Pinnwand_2Pinnwand_3

Wünsch euch ein schönes und kreatives Wochenende!

Byebye Eiswürfel, Hello Dosen-Romantik: UPCYCLING Lichtelement

Die Tage werden wieder spürbar kürzer und so nach und nach können die ersten Sommer-Utensilien weggepackt werden. Bei der Gelegenheit bietet sich Ausmisten besonders gut an, denn so manches wird Jahr für Jahr entstaubt, aber dann doch nicht verwendet. So etwa ein Flaschenkühler, der bei meiner Mitbewohnerin seit Jahren ungenutzt herumstand und nun endlich entsorgt werden sollte. Nach kurzer Überlegung war für mich klar, dass er sich perfekt für ein Upcycling-Projekt eignet und daraus eine Art Lampe entstehen soll.

Lichtelement_1

Material:

  • Flaschenkühler (hier von Baileys)
  • kleine Bohrmaschine
  • Schmirgelpapier
  • Kunstharzlack
  • 2 LED-Lichterketten mit Batteriebetrieb
  • Heißklebepistole
  • Gummiband

Da es bei mir ein romantisches Lichtelement werden sollte, habe ich mich für das Herz als Vorlage für die Löcher entschieden. Mit einem Bleistift aufgemalt und dabei auch die Punkte für die einzelnen Löcher gleichmäßig verteilt. Zunächst hatte ich wie auch schon bei anderen Dosenprojekten mit meinem kleinen Handbohrer begonnen, aber nach 3 Löchern hatte ich die Schnauze voll weil es einfach so lange gedauert hat, dass ich mir eine kleine Bohrmaschine bestellt habe und das UPCYCLING-Projekt erstmal bis zur Lieferung pausierte. Mit der Maschine ging es dann deutlich einfacher, trotzdem habe ich um ein Abrutschen beim Bohren zu vermeiden, das Loch jeweils mit den Handbohrer angebohrt. Damit es zu keinen Verletzungen kommt und die Lichterkette später nicht beschädigt wird, ist es wichtig die Bohrlöcher dann auch innen von Metallresten zu säubern. Hierfür hatte ich in meinem Bohrer-Set einen passenden Aufsatz.

Vor dem Lackieren dann die Metalloberfläche mit Schmirgelpapier aufrauen damit die Farbe besser hält. Ich habe zum Anmalen Kunstharzlack in Dunkelrot verwendet, das mittlere Plastikteil wurde dabei ausgespart. Für ein gutes Deckergebnis hat es bei mir 3 Anstriche gebraucht, dies hängt aber natürlich von der verwendeten Farbe und dem Untergrund ab. Nach dem Trocknen dann das leuchtende Innenleben vorbereiten, bei mir kamen 2 batteriebetriebene LED-Lichterketten zum Einsatz. Je einen der Batterie-Trafo-Blöcke habe ich oben bzw. unten mit Gummiband und Heißkleber befestigt. Damit im oberen Teil die Lichterkette nicht bis zum transparenten Plastikteil herunter rutscht verhindert ein weiteres Gummiband, so sind die beiden Lichterketten hinter/in den Metallteilen versteckt und in der Mitte hat man nur den Lichtschein davon.

Bei mir ist das Muster der Löcher und die Farbe dem Romantik-Thema angepasst, aber hier sind natürlich auch andere Ausführungen denkbar. Dank der batteriebetriebenen Lichterketten, kann das Lichtelement unabhängig von Steckdosen in der Wohnung eingesetzt werden und sogar mal mit in den Park oder an den See genommen werden.

Wünsch euch eine schöne und kreative Woche!

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Zurück in den Kindergarten: DIY Kissenbezug mit Kartoffeldruck

Das kreative Sommerloch ist zumindest was die Blogbeiträge angeht nun endlich zu Ende. Wie in vielen anderen Bereichen auch, jagt im DIY-Bereich eine Neuheit die andere. Doch das muss nicht immer sein, manchmal sind es die einfachen Techniken, bei denen man mit wenigen Materialien trotzdem schöne Ergebnisse erzielen kann. So wie bei mir heute, vom kreativen Anspruch her ging es zwar gefühlt zurück in den Kindergarten, ich bin aber trotzdem super happy mit dem Ergebnis.

Kartoffeldruck_3

Wenn ich ehrlich bin, kann ich mich nicht daran erinnern als  mit Kartoffeldruck gearbeitet zu haben, wenngleich diese Technik eigentlich überall verwendet wird. Bedruckt habe ich einen ganz einfachen Baumwollstoff vom schwedischen Möbelriesen, der Stoffrest lag schon seit Jahren ungenutzt bei mir herum. Egal ob man nun einen Stoff bedruckt oder ein Kleidungsstück, damit die Farbe später besser und länger hält, sollten die entsprechenden Textilien vorher gewaschen werden, dabei unbedingt auf Weichspüler verzichten.

Kartoffeldruck_1Kartoffeldruck_2

Kartoffeldruck ist ganz einfach, die Kartoffel mit einem Messer der Länge nach aufschneiden und das gewünschte Motiv ausschneiden/ausstechen. Ich habe mich für ein Monstera-Blatt entschieden und dementsprechend dafür lieber ein Skalpell verwendet. Die Stoffmalfarbe mit einem Pinsel auftragen und dann den Kartoffelstempel auf den Stoff drücken. Dies so oft wie gewünscht wiederholen. Ich habe einen recht harten Pinsel verwendet, weshalb auch beim Druck teilweise die Pinselstriche zu sehen sind, anfangs habe ich mich darüber geärgert, aber eigentlich passt es ja ganz gut zu den Blättern. Bei mir hat es dann doch etwas gedauert bis ich die beiden Stoffstreifen mit jeweils 90cm x 35 cm komplett bedruckt hatte. Die Farbe muss dann gut trocknen. Die Fixierung der Farbe hängt dann vom Hersteller ab, so reicht bei manchen Stoffmalfarben das Trocknen, mit Bügeln ist man aber doch auf der sicheren Seite und man möchte ja auch lang etwas davon haben.

Die bedruckten Stoffstreifen habe ich dann noch zu Kissenbezügen vernäht, dies geht ganz einfach und ohne Reißverschluss mit dem Hotelkissen-Stil, eine genaue Anleitung dazu gibt’s hier. Die Kissen sind Teil eines Geburtstagsgeschenks, bei dem sich alles um tropisches Wohnflair drehen soll.

Wünsch euch einen schönen Sonntag und einen guten Start in die neue Woche!

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Aller guten Dinge sind drei: Deutsche Post Ladies Run 2017

Und schon wieder ein Non-DIY-Beitrag, aber keine Sorge bald gibt es wieder tolle Anleitungen zum Selbermachen. Zuvor aber noch meine Erlebnisse vom diesjährigen Deutsche Post Ladies Run in Leipzig. Mittlerweile gehört dieser Lauf für mich im August einfach dazu, denn bereits zum dritten Mal habe ich daran teilgenommen und da es im Jahr 2015 meine erste Laufveranstaltung überhaupt war, ist es auch immer wieder aufs Neue etwas besonderes für mich.

2017 war lauftechnisch bisher nicht so mein Jahr, erst seit Juni schnüre ich wieder regelmäßig die Laufschuhe, daher habe ich mich dieses Jahr nur für die 5km-Strecke entschieden. Da bei der Anmeldung per Freistart auch keine Möglichkeit zur Wahl der Zeitmessung war zudem auch ohne offizielle Wertung. Von einer neuen PB bin ich ja sowieso meilenweit entfernt, so war es doch ein ganz angenehmes Gefühl mal ohne Druck laufen zu können. Sommerläufe sind ja generell nicht so meins, aber die großen Laufserien machen in Leipzig eben meist mitten im Sommer Halt. Doch dieses Jahr hat Petrus wohl endlich mal meine Gebete erhöht, denn bewölkt und nicht zu heiß waren optimale Laufbedingungen und meine Menstruationsbeschwerden waren am Lauftag ja irgendwie schon Strafe genug.

Die Strecke war wieder die gleiche wie in den Vorjahren, wenngleich dieses Mal stärker abgesperrt, wodurch der erste Kilometer eher einem Viehtreiben glich und an Laufen nicht so wirklich zu denken war. In diesem Zusammenhang finde ich es einfach schade, dass sich viele Läuferinnen bei der Startaufstellung derart falsch einschätzen und so den Verkehr aufhalten. Klar soll beim Ladies Run mehr der Spaß im Vordergrund stehen, doch ist es eben nervig zickzack laufen zu müssen, zumal es dieses Jahr auch Markierungen in Startbereich gab bezüglich der angestrebten Zielzeit. Da ich nicht auf volles Tempo gelaufen bin, konnte ich auch zum ersten Mal bei einem Lauf auf der Strecke am Trinkstand widerstehen, denn in der Vergangenheit hatte ich mich jedes Mal verschluckt, muss das Trinken während dem Laufen wirklich mal extra trainieren. Umso mehr freute ich mich dann aber auf die Zielverpflegung, nach 28:20 Min war ich laut meiner Uhr im Ziel und damit auch wirklich zufrieden. Das Angebot überraschte mich dieses Jahr, Essen konnte ich aufgrund meiner Menstruations-Übelkeit zwar nichts, aber das alkoholfreie Bier tat nach der Anstrengung gut und es gab sogar noch einiges zum Mitnehmen. Mir hat es auch dieses Jahr wieder gefallen und in Bezug auf die T-Shirts wurde auch endlich die Kritik der letzten Jahre erhört und anders bedruckt, so ist das Tragegefühl deutlich besser und ich werde das Shirt sicher auch so mal zum Laufen anziehen.

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Zum ersten Mal im Fußballstadion: Testspiel RB Leipzig – Stoke City

Nun hat es mich auch erwischt, statt Samstag Nachmittag gemütlich auf dem Sofa zu liegen oder im SALE nach Schnäppchen zu suchen, ging es für mich letztes Wochenende zum ersten Mal ins Fußballstadion. Aber Moment mal… Nein ich wurde nicht gezwungen, vielmehr war es ja sogar meine eigene Idee. Dass es 30 Jahre gedauert hat, bis ich mal zum Fußball ins Stadion gehe, ist vlt. doch etwas ungewöhnlich. Zu Kindertagen ging es mit den Eltern mehr zu Leichtathletik- und Wintersportveranstaltungen und auch unter meinen Exfreunden war jetzt kein riesen Fußball-Fan dabei. Wie viele andere Frauen auch, schaue ich mir gerne die Spiele bei EM und WM im TV an, aber bisher hatte es mich nie gereizt viel Geld auszugeben und mich ins Gedränge eines Stadions zu stürzen.

Im letzten Jahr hat sich das nun etwas geändert, da ich viel Zeit in Leipzig verbracht habe, wird man doch von der dortigen Fußball-Euphorie angesteckt. Von vielen Leuten für die fehlende Tradition verurteilt, habe ich persönlich kein Problem damit, dass der Verein erst seit wenigen Jahren existiert und wer sich über die Finanzhilfen des großen Getränkeherstellers beschwert, der vergisst, dass es beim Fußball mittlerweile doch überall fast nur noch ums Geld geht. Nein ich bin auch kein Fan der „Brause“, vor Ewigkeiten mal probiert aber nicht so meins, trotzdem finde ich gut was dort nun in Leipzig auf die Beine gestellt wurde und Grund genug mir das mal aus der Nähe anzuschauen.

Mit dem Erfolg in der letzten Saison und der Champions League-Teilnahme war klar, dass es in der neuen Saison schwer wird an Karten zu kommen, aber zum Glück fanden in der Vorbereitung einige Testspiele statt, eines davon auch im Heim-Stadion, der RedBull Arena. Für 10€ gab es unkompliziert Tickets für das Testspiel gegen die englische Premier League-Mannschaft Stoke City (als kleine Anmerkung: ist der zweitälteste noch existierende Fußballverein der Welt, das hat dann selbst für mich etwas von Ironie). Wie bei anderen Großevents auch empfiehlt sich die frühzeitige Anreise, hier ist es in Leipzig ein großer Vorteil, dass sich das Stadion mitten in der Stadt befindet und die Eintrittskarte zudem für den öffentlichen Nahverkehr gilt. Schon Stunden vor dem Spiel war einiges los, da für dieses Spiel im Sektor B freie Platzwahl galt, machten auch wir uns schon zur Stadionöffnung auf den Weg. Zum Glück war es nicht zu warm, denn Sicherheit geht beim Fußball eben vor und dementsprechend hat es doch recht lange gedauert bis wir durch die Kontrollen waren. Dann ging es die – nach meiner morgendlichen Laufrunde zumindest mir – endlos erscheinenden Treppen hoch und dann wieder herunter zur RedBull Arena, welche sich ehrwürdig im geschichtsträchtigen Zentralstadion befindet. Zur WM 2006 gebaut, stand das Stadion jahrelang leer und wird nun wieder bespielt.

Für mich war es schon ein toller Anblick und dabei ist dieses Stadion ja noch eher eines der kleineren innerhalb der Bundesliga. Wir suchten uns mittig in der Kurve gute Plätze, weiter unten wäre zwar auch noch vieles frei gewesen, aber beim späteren Platzregen war es eine gute Entscheidung etwas geschützt unter dem Dach zu sitzen. Nun hieß es abwarten, langsam füllten sich die Ränge, etwas komisch war es schon, dass aufgrund der erwarteten niedrigeren Nachfrage nach Karten nicht alle Sektoren geöffnet waren und man so auf die leere Tribüne blickte, aber auch die über 20.000 Zuschauer machten genug Stimmung.

Man merkte die lange Sommerpause schon etwas, denn selbst beim Warm-Up wurde die Mannschaft von den Fans lautstark bejubelt. Fans, so wird über RB Leipzig ja immer wieder gesagt, das sind auch besonders viele Familien und tatsächlich den Stereotyp des männlichen, betrunkenen Fußballfans sucht man im Stadion vergebens. Da hatte ich andere Kindheitserinnerungen als meine Eltern bei der Ausflugsplanung immer genau darauf geachtet haben, ja nicht mit Fußballfans im gleichen Zug zu sitzen. Klar ist das bei einem Testspiel nochmal etwas anderes als bei einem Punktspiel in der Liga, Pokal, etc., aber trotzdem habe ich mich als Frau zu keinem Zeitpunkt unwohl gefühlt.

Das Spiel selber war dann weniger spektakulär, wurde am Ende dann auch leider 1:2 verloren, aber trotzdem war die Stimmung im Stadion gut. Im Anschluss an das Spiel gab es noch die offizielle Vorstellung des Kaders der kommenden Saison und als angekündigtes Highlight noch ein riesen Fanfoto mit der Mannschaft. An sich eine schöne Idee, aber die Umsetzung war dann etwas ungünstig, da bereits vor der Ansage Fotos gemacht wurden und ich natürlich mal wieder die Augen zu habe und wild am gestikulieren bin, aber naja das ist halt typisch Moni.

Für mich insgesamt aber eine gelungene Stadion-Premiere und wenn es dann unter der Saison mal noch Tickets gibt, geht’s bestimmt wieder in die Redbull Arena.

Falten ausdrücklich erwünscht: DIY Plissee-Lichterkette

Gerade bin ich total auf dem Lichterketten-Trip. Dabei hatte ich vor ein paar Wochen nur nach günstigen LED-Lichterketten für ein anderes UPCYCLING-Projekt gesucht und Sparfuchs wie ich bin im Internet einige super günstige „Motiv-Lichterketten“ bestellt, bei denen das Beiwerk leicht zu entfernen war und zusätzlich dann als Bastelmaterial dienen kann (z.B. Weihnachtslichterkette mit Schleifen & Glöckchen oder Lichterketten mit Bast-Kugeln). Naja eigentlich hatte ich ja nur 2 Lichterketten benötigt, da mein Gehirn bei Schnäppchen manchmal einfach aussetzt, am Ende allerdings 13 Stück bestellt, für die es nun noch weitere DIY-Ideen zu finden gilt. Eine davon möchte ich euch heute vorstellen…

Material:

  • LED-Lichterkette (ganz wichtig, normale Lichterketten werden zu heiß)
  • Transparentpapier (nicht das ganz dünne, gibt speziell für Lichterketten dickeres Papier)
  • Gegenstand zum Falzen
  • Lineal, Stift, Schere
  • Heißklebepistole

Zunächst aus dem Transparentpapier die Streifen für die einzelnen Plissee-Diamanten zuschneiden, bei mir waren das 12 Streifen mit je 8x30cm. Wer die Falttechnik noch nicht kennt, kann mal auf Youtube vorbei schauen, habe dort dieses Video als grobe Anleitung genommen. Die Technik mit den Berg- und Talfalten mag zunächst super kompliziert erscheinen, aber im Video wird eine schnelle Variante gezeigt und wenn man einmal den Dreh raus hat, ist es super einfach. Ich habe alle 12 Papierstreifen entsprechend gefaltet, anschließend mit der Heißklebepistole die Rundung geschlossen und dann die Plissee-Diamanten an den LEDs der Lichterkette befestigt.

Plissee_Lichterkette_2Plissee_Lichterkette_3

Wünsch euch ein schönes und kreatives Wochenende!

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