Flasche leer – aber noch längst nicht fertig: UPCYCLING Vasen aus Weinflaschen

Wenn über die Feiertage die ganze Familie oder der gesamte Freundeskreis zusammen kommt, dann wird nicht selten auch mal eine Flasche Wein geöffnet. Doch statt dann im Altglas-Container zu landen, kann man die leeren Weinflaschen auch ganz toll zum Basteln verwenden. Dabei gibt es viele Upcycling-Ideen, ich zeige euch heute mal eine super einfache Variante mit Tafelfarbe.

Vase_Tafelfarbe_3

Material:

  • leere Weinflaschen (oder alternativ auch andere Glasflaschen)
  • Tafelfarbe (gibt’s mittlerweile in vielen Farben)
  • Pinsel
  • evtl. Kreide

Ich habe für mein Projekt 3 Weinflaschen in unterschiedlichen Größen (0,375l, 0,5l und 0,7l) verwendet. Die Flaschen gut ausspülen und das Etikett entfernen. Die Glasoberfläche sollte schmutz- und fettfrei sein, sonst hält die Farbe nicht so gut. Die Tafelfarbe dann mit einem Pinsel gleichmäßig auftragen, dabei sind meist 2-3 Farbschichten notwendig. Die Farbe zwischendurch immer gut antrocknen lassen. Bis die Farbe dann auch wirklich wasserfest ist, sind meist 24 Stunden notwendig. Mit Kreide kann man dann den Vasen noch eine persönliche Note geben und dabei an Jahreszeit/Besuch etc. anpassen. Aber auch ganz schlicht in schwarz machen die Vasen eine tolle Figur.

Wünsch Euch ein sonniges Wochenende!

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Tu mal lieber die Möhrchen: DIY Dinkel-Karotten-Brot

Was an Weihnachten die Plätzchen sind, ist an Ostern das Hefegebäck. Auch ich bin ein großer Fan des süßen Ostergebäcks, doch dieses Jahr sollte mal etwas Herzhaftes entstehen. Schon lange wollte ich testen, ob ich mit meiner Kaffeemühle auch Getreide mahlen kann. Da kam mir nun Ostern und der Wunsch nach etwas besonderem für den Brunch ganz gelegen.

Dinkel_Karotten_Brot_1

Zutaten (für 30cm Kastenform):

  • 250g Dinkel (ganzes Korn oder alternativ schon als Schrot)
  • 500g Dinkelmehl
  • 250g Weizenmehl
  • 2 Päckchen Trockenhefe
  • 1 TL Zucker
  • 3 TL Salz
  • 200g fein geriebene Möhren
  • 50ml Essig
  • 500ml lauwarmes Wasser
  • 5 EL italienische Kräuter (getrocknet)
  • 50g Sonnenblumenkerne

Für das leckere (Oster-)Brot zunächst den Dinkel grob mahlen, alternativ kann natürlich schon fertiger Schrot verwendet werden. In einer großen Schüssel den Schrot mit dem Dinkelmehl und dem Weizenmehl vermengen. Nun auch alle anderen Zutaten dazugeben und mit dem Rührgerät zu einem schönen Teig verarbeiten. Dieser Teig muss nun mindestens für 1 Stunde ruhen, besser sind aber 2-3 Stunden. Ich lege in die Kastenform immer Backpapier und verteile dann den Teig. Backofen auf 200°C vorheizen. Das Brot habe ich zunächst 30 Minuten bei 200°C und dann nochmal 30 Minuten bei 170°C gebacken. Anschließend das Brot noch im heißen Zustand aus der Form nehmen, damit sich die Feuchtigkeit nicht staut. Der Duft von warmen Brot verlockt natürlich zum sofortigen Essen, um das Brot besser schneiden zu können, sollte es allerdings erst etwas auskühlen. Wer keine Kastenform hat oder nicht mag, kann den Teig auch in eingefettete Muffinformen geben, die Backzeit verkürzt sich dann aber deutlich.

Dinkel_Karotten_Brot_3Dinkel_Karotten_Brot_2

Ostern im Glas: DIY Schokofreies Osternest

Nicht mal mehr eine Woche bis Ostern und damit höchste Zeit für den DIY- und Geschenke-Countdown. Wie auch schon an Weihnachten wird wieder tonnenweise Schokolade verschenkt, dabei ist dies ja nicht unbedingt jedermanns Sache. Ich greife selber auch lieber zur Tüte Gummibärchen als zu einer Tafel Schokolade. Daher habe ich mal ein kleines Oster-Mitbringsel für alle gebastelt, denen es ähnlich geht und ich bin mir sicher, dass sich auch Schoko-Freunde darüber freuen werden…

Osterglas

Material:

  • Altglas (bei mir z.B. leere Olivengläser)
  • ggf. schwarze Acrylfarbe
  • schwarzer Lackstift
  • Gummibärchen in Hasenform
  • grüne Fruchtgummischnüre
  • evtl. Geschenkband

Als Verpackung für mein schokofreies Osternest habe ich mal wieder die Altglas-Kiste geplündert. Ich versuche ja generell so oft es geht Upcycling beim Basteln einzubauen. Um die großen Feiertage wie Ostern fällt ja eh schon genug Müll an, da passt das eigentlich ganz gut. Zunächst müssen die leeren Gläser gut gespült und das Etikett entfernt werden. Falls der Decke einen Aufdruck hat, diesen mit schwarzer Acrylfarbe bemalen. Wie auch schon beim Leipzig-Windlicht, habe ich mich wieder ans Handlettering gewagt. Dieses Mal mit „ostern“ als Schriftzug und einem kleinen Häschen zur Ergänzung. Wer da wie ich nicht so geübt ist, macht sich am besten eine Vorlage, die innen ins Glas gelegt wird. Die Linie dann mit einem Lackstift nachzeichnen, ich setze dabei den Stift immer wieder ab. Gefüllt wird das Oster-Glas mit grünen Gummischnüren als Ostergras und Schaumzucker-Häschen. Wer möchte kann noch etwas Geschenkband herum machen und fertig ist das Oster-Mitbringsel, das in meiner Ausführung weniger als 1€ pro Glas kostet.

Mein Leipzig lob ich mir: UPCYCLING Windlicht mit Handlettering

Handlettering ist ja so eine Sache, die bisher an mir vorbei gegangen ist. Nicht falsch verstehen, mitbekommen habe ich den Trend natürlich. Doch auch wenn ich mir die tollen DIYs aus Pinterest, Instagram & Co. gerne anschaue, selber war es bisher einfach nichts für mich. Was Handgeschriebenes angeht, bin ich ja schon froh wenn ich meine eigene Sauklaue am nächsten Tag wieder entziffern kann. Dies war schon zu Schultagen so und dass man heutzutage fast nur noch am PC oder Smartphone tippt, macht es nicht unbedingt besser. Daher finde ich diesen Trend ja auch so schön, denn dadurch bleibt das geschriebene Wort doch noch etwas in Erinnerung.

Windlicht_Leipzig

Material:

  • Altglas (in meinem Fall alte Honiggläser)
  • Lackstifte
  • Papier/Stift für die Vorlage
  • doppelseitiges Klebeband
  • Teelicht

Für mein erstes Handlettering-DIY habe ich mir eine Kombination aus Schriftzug und abstrakter Skyline ausgesucht, hier am Beispiel von Leipzig. Bevor auf dem Glas geschrieben werden kann, muss das ausgesuchte Altglas zunächst gut gereinigt werden. Nach etwas Einweichzeit in warmen Wasser lassen sich die meisten Etiketten ganz leicht entfernen. Wichtig ist zudem, dass die Glasoberfläche fettfrei ist, also lieber nochmal mit Spüli darüberwischen, sonst hält der Lackstift später nicht richtig.

Ich habe nicht direkt auf dem Glas geschrieben, sondern mir zunächst eine Vorlage auf Papier erstellt. Dafür ausmessen welchen Umfang das Glas hat, hierbei am besten innen messen. Denn bei dickeren Gläser kann es einen großen Unterschied machen, wenn außen gemessen wurde und am Ende ist die Vorlage zu lang. Das musste ich bei meinem ersten Versuch auch feststellen, aber Lernen gehört bei DIY einfach dazu. Für meine Windlichter habe ich neben dem Wort Leipzig noch 5 bekannte Sehenswürdigkeiten der Stadt herausgesucht. Diese ergänzen dann den Schriftzug und der gesamte Umfang des Glases wird genutzt. Hier bietet es sich an zur Inspiration im Internet nach Skyline-Wandtatoos zu suchen.  Bei Leipzig habe ich mich für das Völkerschlachtdenkmal, den Citytower, das Messe-Zeichen, das Bundesverwaltungs-gericht und die Nikolaikirche entschieden.  Wenn die Vorlage soweit passt, dann mit doppelseitigem Klebeband im Glas innen befestigen.

Nun geht es endlich ans eigentliche Schreiben. Ich habe nicht den ganzen Schriftzug am Stück geschrieben, sondern mehrmals abgesetzt. Gerade am Anfang kann es zudem etwas ungewohnt sein, dass man durch die Dicke des Glases nicht direkt auf der Linie der Vorlage nachzeichnet, aber das gibt sich eigentlich recht schnell. Sollte doch mal etwas nicht so passen, dann lässt sich der Lackstift meist einfach ausbessern, hierfür eignen sich je nach Stift Nagellackentferner, Reinigungsbenzin oder wenn man alles wieder entfernen möchte auch einfach Wasser und Stahlwolle. Sobald der Schriftzug einmal herum fertig ist, fehlt nur noch ein Teelicht und fertig ist das Windlicht.

Für mehr Farbe im Alltag: DIY Konfetti-to-go-Gläser

Fasching ist zwar schon längst wieder vorbei, aber an manchen Tagen läuft einfach alles schief und man braucht etwas, das einen aufheitert. Daher gibt’s heute mal ein DIY für all die doofen Tage, an denen einfach nur noch etwas Konfetti streuen hilft.

Konfettiglas_1

Material:

  • Konfetti (alternativ als Upcycling Locher + alte Zeitschriften)
  • kleine Gläser mit Verschluss
  • Lackstifte

Die kleinen Konfetti-to-go-Gläser sind schnell gemacht. Ich habe zwar gleich mal wieder etwas Upcycling eingebaut indem ich das Konfetti selber mit dem Locher aus alten Frauenzeitschriften gemacht habe, wer aber hier noch Reste von Fasching oder einer Party hat, kann in ein paar Minuten was tolles zaubern. Mit Lackstiften habe ich auf die Gläser passende Sprüche aufgemalt und dann die Gläser mit Konfetti gefüllt. Diese DIY-Idee eignet sich natürlich auch super zum Verschenken…

 

 

Unterwegs auf Fotosafari: Goldene Stunde

Nun hat der Winter doch mal noch gezeigt was er kann, zwar leider hier in Mitteldeutschland ohne Schnee, dafür mit knackigen Temperaturen und wunderbarem Sonnenschein. Daher ging es für mich warm eingepackt und mit meiner neuen Kamera raus zu einem Spaziergang während der goldenen Stunde. Dabei sind diese tollen Fotos entstanden, die ganz untypisch für mich, bis auf den Rand und das Logo mal überhaupt nicht bearbeitet sind…

Wünsch euch einen schönen Rest-Sonntag und einen guten Start in die neue Woche!

 

Zum Zuckerspeicher-Auffüllen: süße Hefe-Einstrangzöpfe

Morgen beginnt wieder die Fastenzeit, also höchste Zeit nochmal die Zucker-Speicher aufzufüllen 😉 Ich bin noch gar nicht so sicher, ob und was ich dieses Jahr denn fasten soll. Das einzige, von dem mein Konsum in letzter Zeit außer Kontrolle geraten ist, wäre das Internet/SocialMedia. Aber Ostern ist ja neben Weihnachten die zweite DIY-Hauptsaison, wird also schwierig. Aber noch bleibt ja etwas Zeit und solange habe ich für alle, die ab Mittwoch auf Süßes verzichten wollen und für alle anderen natürlich auch,  jetzt noch ein leckeres Rezept…

Einstrangzopf

Zutaten (8 Stück):

  • 500g Mehl
  • 75g Zucker
  • 1 Würfel Hefe
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier (Größe M)
  • 200ml lauwarme Milch
  • 100g Margarine
  • 1 Ei zum Bestreichen
  • Hagelzucker zum Bestreuen

Mehl, Zucker, Salz und Margarine in eine Schüssel geben. Die Hefe in der warmen Milch auflösen und zu den restlichen Zutaten geben. Alles nun zu einem glatten Teig verarbeiten und dann abgedeckt mind. eine Stunde gehen lassen. Den Teig dann in 8 Stränge teilen und daraus jeweils kleine Zöpfe formen. Ich habe mich dabei für die Variante des Einstrangzopfes entschieden. Ist super einfach und sieht trotzdem gut aus (wer die Technik noch nicht kennt einfach mal die Google-Bildersuche benutzen). Dann den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen und die Hefezöpfe solange nochmal abgedeckt auf einem Backblech ruhen lassen. Dann mit dem verquirlten Ei bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen. Im Ofen dann ca. 15 Minuten backen bis sie schön goldbraun sind. Kurz abkühlen lassen, wobei die Hefezöpfe noch leicht warm am besten schmecken. Man kann sie ganz einfach pur genießen oder mit Butter, Marmelade, Nutella & Co.

Herzliche Kleinigkeit für Valentinstag, Muttertag & Co.: DIY MON CHERI Herz

Valentinstag steht mal wieder vor der Tür und damit auch der Run auf die Geschenke. Es ist doch immer wieder erstaunlich, was da Jahr für Jahr in den Geschäften abgeht. Ich bin generell ja nicht so der Freund der großen, teuren Geschenke, sondern verschenke lieber öfters Kleinigkeiten, meist selbstgebastelt. Daher heute mal eine kleine DIY-Idee, die natürlich nicht nur zum Valentinstag passt, sondern einfach auch so, wenn man mal wieder zeigen möchte, wie sehr man jemanden liebt oder lieb hat.

Diese Herzen hatte ich schon vor 2 Jahren gebastelt, aber nie so richtig vorgestellt und den angefangenen Blogpost nun wieder in meiner Warteschleife entdeckt. Leider gibt es den Blog, von dem ich die Anleitung damals hatte, nicht mehr. Habe allerdings eine Anleitung auf Englisch gefunden, die das Grundprinzip und die einzelnen Schritte ganz gut aufzeigt und erklärt. Dort werden aber im Gegensatz zu diesen Mon Cheri Herzen andere Pralinen verwendet, weshalb sich die Maße für die Papierstreifen leicht unterscheiden. Hier geht dann mal wieder alles über Probieren und Studieren… 😉

Schmetterlinge im Bauch äh Glas: DIY/UPCYCLING frühlingshafte Windlichter

Pünktlich am Dreikönigstag kam bei mir die Weihnachtsdekoration wieder in ihre Kisten und seitdem herrschte doch etwas Leere was Deko angeht. Über einen Monat später ist es nun also höchste Zeit für neue Dekoration, im Gegensatz zu den eisigen Temperaturen draußen, soll es drinnen nun schon langsam frühlingshaft werden…

Windlicht_Schmetterling_1

Material:

  • alte Gläser
  • Klebefolie
  • Vorlage
  • Pinsel
  • Acrylfarbe
  • Spitzenband
  • Klebstoff
  • Teelichte

Ich weiß schon gar nicht mehr wann ich das letzte Mal ein Windlicht/Teelichthalter fertig im Geschäft gekauft habe. Es gibt einfach zu viele tolle Ideen wie aus Altglas mit einfachen Mitteln individuelle Dekoration gebastelt werden kann. Für diese Windlichter habe ich leere Olivengläser verwendet, dazu diese gut ausspülen und die Etiketten entfernen. Damit die Farbe gut hält, muss die Glasoberfläche schmutz- und fettfrei sein. Im Internet habe ich nach Schmetterling-Vorlagen gesucht und diese dann je Glas 6x aus Klebefolie ausgeschnitten und auf das Glas geklebt. Fürs Bemalen habe ich dieses Mal Acrylfarbe verwendet, die gibt es schon für unter einem Euro je Tube. Von oben nach unten habe ich einen Farbverlauf aufgemalt, dazu einfach mit mehreren Pinseln die Farbe feucht in feucht vermalen. Die von mir verwendete Farbe hat gut gedeckt, weshalb nur eine Farbschicht reichte. Nach dem Trocknen der Farbe dann die Klebevorlagen vorsichtig entfernen. Um das Gewinde oben zu verdecken, habe ich ein Textilband in passender Schmetterlingsform angeklebt, Spitzenbänder bieten sich dafür aber auch super an. Dann nur noch ein Teelicht rein und fertig ist das Windlicht.

Windlicht_Schmetterling_2Windlicht_Schmetterling_3

Wünsch euch ein schönes und kreatives Wochenende!

Make Waste Great Again: UPCYCLING Schale aus Altpapier

Da sortiert man fleißig mal die ganzen gelesenen Zeitschriften aus und dann ist die Papiertonne bereits bis zum Brechen voll. Mittlerweile kann ich sagen zum Glück, dass meine Nachbarn mal wieder die Versandkartons unverändert reingeworfen haben und so schon nach 2 Tagen die Tonne voll war, denn so habe ich mich wieder an eine Idee erinnert, die ich vor Ewigkeiten mal gesehen hatte: Eine Schale aus Altpapier…

Schale_Altpapier_1

Material:

  • alte Zeitschriften
  • Lineal, Cuttermesser & Unterlage
  • Klebestreifen
  • durchsichtiger Klebstoff (z.B. Tapetenkleister oder Sprühkleber)
  • evtl. durchsichtiger Acryllack & Pinsel

Gleich mal vorweg, dieses DIY ist doch etwas zeitaufwändiger als man vlt. zuerst denken mag. Ich habe nicht auf die Uhr geschaut, aber habe nebenher bestimmt ein Dutzend Serienfolgen angeschaut. Für die Schale werden zunächst die Zeitschriften in Streifen geschnitten, ich habe dabei für meine Schale eine komplette Ausgabe des Focus verwendet. Es bieten sich dabei Zeitschriften an, die in der Mitte nur mit Klammern verbunden und nicht geklebt sind. Dies hat den Vorteil, dass man die Doppelseiten verwenden kann, was längere Streifen bedeutet. Diese Doppelseiten habe ich in 8cm breite Streifen geschnitten. Diese Streifen dann jeweils von beiden Seiten 2x zur Mitte hin falten, der Streifen ist dann nur noch 2cm breit und beide Seiten zusammenklappen, dass am Ende ein knapp 1cm breiter Streifen entsteht.  Die einzelnen Streifen werden nun nach und nach alle aufgerollt, dabei die Enden jeweils mit etwas Klebestreifen verbinden. Wichtig ist, dass die Streifen möglichst eng aufgerollt werden, sonst wird es später zu unstabil. Mit der Zeit entsteht so eine immer größer werdende Scheibe.

Aus der Scheibe wird nun die Schale geformt, wie genau habe ich im oben verlinkten Video mal gezeigt. Je nachdem was für eine Form ihr haben wollt, einfach mehr oder weniger stark drücken, je stärker die Streifen auseinander gedrückt werden, desto höher wird die Schale, gleichzeitig damit aber auch instabiler. Dabei darauf achten, dass die Streifen noch genug überstehen und niemals eine Lücke entsteht, da ansonsten die ganze Arbeit umsonst war. Falls ihr eine passende Schüssel/Teller als Vorlage habt, könnt ihr die Scheibe auch damit formen. Damit die Form stabil bleibt, nun mit einem durchsichtigen Klebstoff oder Sprühkleber fixieren. Wer möchte kann nach dem Trocknen noch mit einem durchsichtigen Acryllack versiegeln.

Schale_Altpapier_4Schale_Altpapier_3

Ich finde die Schale hat schon fast etwas von Kunst. Zudem ist jede Schale anders und damit einzigartig. Sie kann einfach so als Dekoration dienen, aber natürlich auch zweckmäßig gefüllt werden, dabei allerdings darauf achten, dass die Schale nicht für unverpackte Lebensmittel geeignet ist.

Schale_Altpapier_2

Wünsch euch ein schönes und kreatives Wochenende!