O’zapft is: DIY Brezel-Snacks

Seit dem vergangenen Wochenende herrscht in München wieder Ausnahmezustand und auch sonst beginnt nicht nur in Deutschland die Oktoberfest-Zeit. Neben Bier, Lebkuchenherz, Dirndl und Lederhose gehört für viele die Brezel einfach dazu. Doch seit meinem Umzug nach Sachsen-Anhalt habe ich einfach kein gutes Laugengebäck mehr gefunden und schlage bei meinen Heimatbesuchen immer voll zu. Nun habe ich mich zum ersten Mal am Selberbacken versucht und bin überrascht, dass es doch gar nicht so kompliziert ist.

brezelhappen_1

Zutaten (für ca. 100 Stück):

Teig:

  • 375ml lauwarmes Wasser
  • 75g Butter (flüssig, aber nicht zu heiß)
  • 1 Tütchen Trockenhefe (7g)
  • 630g Mehl (Typ 550)
  • 2 TL Zucker
  • 2 TL Salz

Sonstiges:

  • 50g Natron für die Lauge
  • Öl
  • grobes Salz, Sesam zum Bestreuen

Für den Teig zunächst Wasser, Butter, Hefe und Zucker in einer Schüssel verrühren. Dabei darauf achten, dass die Zutaten nicht zu heiß sind, da sonst die Hefe kaputt geht. Anschließend Salz und Mehl nach und nach unterrühren und durchkneten bis ein schöner Teig entsteht. Der Teig sollte nicht mehr an der Schüssel kleben und wird vor dem Ruhen noch mit etwas Öl von allen Seiten eingefettet. Mit Frischhaltefolie abgedeckt an einem warmen Ort für 1 Stunde gehen lassen.

Backofen auf 200°C Ober/Unterhitze vorheizen. Den aufgegangenen Teig nun portionsweise zu langen Schlangen formen und diese dann mit einer Küchenschere in kleine Stücke schneiden. Die Mengenangabe von ca. 100 Stück bezieht sich auf etwa 3cm lange Stücke, kommt aber natürlich auch auf die Dicke an.

Für die Natronlauge 2 Liter Wasser in einem Topf aufkochen, dabei sollte der Topf lieber etwas zu groß sein, denn das Natronpulver schäumt beim Auflösen kurz ganz schön und es gibt sonst eine Sauerei am Herd. Die Teigstücke nun nach und nach in die Lauge geben, jeweils 30 Sekunden baden und dann abgetropft auf ein mit Öl eingefettetes und Backpapier belegtes Blech legen. Dabei darauf achten, dass die Teigstücke nicht zusammenkleben. Nun kann nach Belieben mit Salz oder Sesam bestreut werden, pur ist natürlich auch möglich.

Im Backofen Blech für Blech auf mittlerer Schiene etwa 15 Minuten backen, dabei gerade am Ende der Backzeit ein Auge drauf haben, da es schnell zu braun werden kann. Noch warm schmecken die Brezel-Snacks natürlich am besten. Ich habe körnigen Frischkäse dazu serviert, ansonsten passt alles käsig-cremige wie Obatzda & Co. oder was sonst so schmeckt.

Da Laugengebäck am zweiten Tag einfach nicht mehr richtig schmeckt, sollte nicht groß auf Vorrat gebacken werden, sondern immer am jeweiligen Tag frisch zubereitet werden. Das Rezept eignet sich natürlich nicht nur zur Oktoberfestzeit, sondern ist auch an Geburtstagen, Silvester oder nur beim gemütlichen Filmeabend ein Hit. Von meiner bayerischen Mitbewohnerin gab’s sogar das Lob, dass es wie daheim schmeckt.

Wünsch euch ne schöne Volksfestzeit und viel Spaß beim Nachbacken!

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2 Gedanken zu “O’zapft is: DIY Brezel-Snacks

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