Hitzeschlacht im September: Stadtlauf Leipzig 2016

Mein Laufjahr 2016 hatte ich frühzeitig geplant und dieses Mal passten die Termine auch super zusammen: im August der Deutsche Post Ladies Run, September dann der Stadtlauf von SportScheck & BMW und im Oktober schließlich der Mitteldeutsche Marathon. Da ich ja etwas hitzeempfindlich bin und mein Körper im Alltag ab 25°C – und beim Laufen schon ein paar Grad vorher – allmählich in den Ruhemodus fährt, sollte der Ladies Run mehr ein Test werden und erst die Läufe im September & Oktober dann hoffentlich die Früchte des Trainings tragen. Aber wenn es in Deutschland mitunter an Weihnachten wärmer als im Juli ist, dann kann eben auch im September alles anders kommen.

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Nach dem erfolgreichen Ladies Run hatte ich mich schon sehr auf den SportScheck Lauf gefreut, denn meine Erinnerung an den Lauf 2015 sagte mir: kältere Temperaturen & bessere Zielverpflegung. Damit im Hinterkopf läuft es sich doch schon fast von alleine. Doch je näher der Termin rückte, umso schlechter wurde meine Laune, denn täglich stiegen die vorhergesagten Temperaturen bis kurz vor der Fahrt nach Leipzig letztlich die amtliche Hitzewarnung kam. Kaum angekommen lief schon der Schweiß, aber es half alles nichts und so wurde die Trinkflasche in der Hand zu meinem besten Freund. Das heimliche Ziel die 5km-Strecke mit ner 5er-Pace zu laufen hatte ich schon lange begraben, so wollte ich zumindest meine bisherige PB von 27:00min verbessern. Die Strecke ging mitten durch die City, aber bei der Hitze hatte man dafür eigentlich kaum Augen. Meine Gedanken drehten sich nur um die nahende Wasserstelle und immer wieder wanderte der Blick zur neuen PolarM400. Der letzte Kilometer war dann nur noch ein Kampf, mein Magen rebellierte und trotz Abkühlung per Wasserschlauch durch die Leipziger Feuerwehr wollte ich am liebsten stehen bleiben. Die Qualen wurden aber im Ziel belohnt, meine Nettozeit von 25:07min reichte in der Gesamtwertung für Platz 19 bei den Frauen und in meiner Altersklasse sogar für Platz 2. Überglücklich ging’s mit der Finisher-Medaille zur Zielverpflegung, die im Vergleich zum letzten Jahr etwas enttäuschte, aber das Phänomen zeigt sich wohl leider bei vielen Laufveranstaltungen aufgrund weniger Sponsoring.

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Jetzt bleiben noch 4 Wochen bis zum Mitteldeutschen Marathon, dort habe ich mich für die 10km-Distanz angemeldet. Freue mich schon drauf, denn ein Teil der Strecke gehört zu meiner normalen Laufrunde und mit Start/Ziel quasi vor der Haustüre ist es etwas besonderes. Bald soll es ja auch wieder etwas kälter werden, hoffentlich.

Wünsch euch einen guten Start in die neue Woche!

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