Ich kleb mir die Welt, wie sie mir gefällt: DIY Schneiderpuppe

Ach das Internet steckt voller toller Ideen, wie man teure Produkte ganz einfach für wenig Geld selber nachmachen kann. Eine dieser Ideen ist eine Schneiderpuppe aus ganz viel Klebeband, die dem eigenen Körper perfekt angepasst ist. Letztes Wochenende habe ich zusammen mit meinen beiden Mitbewohnerinnen Meli und Katha mal eine solche Anleitung aus dem Internet ausprobiert und das Ergebnis hat uns sehr überrascht.

SchneiderpuppeBenötigte Materialen:

  • 2-3 Rollen Gewebeklebeband
  • Mülltüte
  • Frischhaltefolie
  • Verbandschere
  • Füllmaterial

Die Herstellung ist eigentlich recht einfach, man sollte aber schon zu zweit sein, zu dritt geht es natürlich noch ein bisschen schneller, wir haben etwa 1 Stunde gebraucht. Als Grundlage dient eine Mülltüte, ist günstiger als ein Shirt. Falls man aber ein altes, nicht mehr benötigtes Shirt hat, kann dieses natürlich auch verwendet werden. Zu Beginn wird unter der Brust mit dem Gewebeband einen Streifen eng am Körper entlang geklebt, dieser sollte straff sitzen aber keinesfalls zu eng zum Atmen sein. Weiter geht es mit dem Brustbereich, damit dieser nicht durch das Klebeband platt gedrückt wird und somit die Schneiderpuppe später nicht die richtigen Maße hat, wird hier nun diagonal zur Schulter hin gearbeitet. Je näher man zum Halsansatz kommt, aufpassen wie weit der Müllbeutel reicht und nackte Hautstellen einfach mit etwas Frischhaltefolie abdecken. Den Kragenansatz haben wir erst ganz zum Schluss gemacht, damit das Atmen angenehmer ist. Ist der Brustbereich vorne und hinten fertig, geht es unterhalb des ersten Streifens weiter. Hier nun das Klebeband waagerecht anbringen. Wir haben immer nur die Hälfte, also entwerder vorne oder hinten abwechselnd geklebt, da man bei einer ganzen Umklebung schnell mal zu eng klebt. Ist man unten angekommen, wird die ganze Kleberei wiederholt, bis überall 3 Schichten Klebeband vorhanden sind. Dabei recht zügig arbeiten, da durch die Körperwärme sich das Klebeband leicht dehnt und Falten entstehen können, zudem ist es wohl nicht ganz so angenehm, stundenlang eingeklebt zu sein. Die oberste Schicht ist bei uns schwarz geworden, das passt einfach besser zu Meli. Anschließend mit einer Verbandschere auf der Rückeite aufschneiden, dabei vorsichtig sein, nicht dass es zu Verletzungen kommt oder die Kleidung beschädigt wird. Die Öffnung hinten mit Klebeband noch verschließen und die fertige Puppe nun mit Füllmaterial ausstopfen. Bisher haben wir noch keinen guten Ständer gefunden, daher dient als Ersatz erstmal mein Kamerastativ. Ihren ersten Praxistest hat die Schneiderpuppe auch schon bestanden, denn das auf den Körper angepasst Dirndl passt ihr perfekt. Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden und es macht zusätzlich natürlich auch sehr viel Spaß, daher wird in der kommenden Zeit wohl jeder von uns seine eigene Schneiderpuppe bekommen 🙂

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