1,5 m² begehbarer….

… Frauentraum.

Ich will gar nicht daran denken, wie lange ich nun schon in meinem WG-Zimmer wohne und eigentlich fast genauso lange mit meiner Kleiderstauraum-Situation unzufrieden war. Irgendwie habe ich es beim Einzug verpasst mir einen Schrank zu kaufen und so ohne Auto ist es eben schwierig schnell mal beim IKEA vorbeizuschauen. Lange Zeit hat es mich auch nicht groß gestört meine Kleidung in Kommoden und an Wandhaken verstaut zu haben, aber in den letzten Monaten wurde der Wunsch nach einem Kleiderschrank oder einer ähnlichen Lösung immer größer.

Im Herbst fand ich dann die perfekte Lösung: MULIG. Eine Kleiderstange vom schwedischen Möbelriesen zum Montieren an die Wand. Leider wurde meine Euphorie gleich wieder gebremst als ich bemerkte, dass dieser Artikel weder im nächstgelegenen IKEA, noch im Onlineshop verfügbar war. Ich weiß schon gar nicht mehr warum ich in den Weihnachtsferien die Warenverfügbarkeit erneut geprüft habe, aber plötzlich gab es meinen Wunschartikel, vor Ort und im Onlineshop! Daher ging es zu Beginn des neuen Jahres mit dem ÖPNV auf kleine Weltreise zum IKEA. Die Montage der Stangen gestaltete sich dann etwas schwieriger, da meine Wände gefühlt jeden Quadratzentimeter aus einem anderem Material bestehen: mal Ziegelstein, mal Gipskarton und mal undefinierbar, ist eben ein Nachteil von Altbau. Aber nach mehreren Baumarktbesuchen hatte ich dann alle Materialien zusammen und es ging endlich an die Umsetzung meines neuen Stauraum-Konzepts 🙂

begehbarer_Kleiderschrank_PanoramaDie beiden neuen Kleiderstangen bilden nun das Kernelement. Um nicht die Gefahr der Überbelastung zu bekommen, habe ich die Stange für Kleider in ihrer ursprünglichen Größe von 60 cm belassen, während die andere für Tops, Blusen, etc. auf 80 cm ausgezogen wurde. Eher spontan kam noch eine Holzplatte als Regal dazu, worauf ich Schuhe gestapelt habe, die nicht zur aktuellen Jahreszeit passen, bzw. nicht häufig getragen werden. Für etwas zusätzliche Beleuchtung in der ansonsten eher dunklen Ecke sorgt eine Lichterkette. Gleich geblieben sind die blaue Kommode und die 2 braunen Regale, da warte ich evtl. noch auf das nächste Angebot der Discounter bezüglich weißer Klebe-folie. Ebenfalls bereits vorhanden war die Abtrennung zum Rest des Zimmers durch einen Vorhang. Jetzt bin ich wirklich zufrieden, einerseits mit meinen handwerklichen Fähigkeiten (alles alleine gemacht!) und aber noch viel mehr natürlich mit dem Ergebnis des begehbaren bzw. eher bestehbaren Kleiderschranks 🙂

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